Gewerbegemeinschaft Wusterhausen e.V.

Vorschaubild Gewerbegemeinschaft Wusterhausen e.V.

Klaus Ribbe

Bahnhofstr. 18
16868 Wusterhausen/Dosse

(033979) 13848
(0171) 4111720

E-Mail:
Homepage: www.gewerbegemeinschaft-wusterhausen.de

Die Initiative zur Gründung des Vereins ging von der damaligen

Ortsbürgermeisterin Gerda Heinrich (FDP) aus.

Am 27.Januar 1997 gründeten 46 Gewerbetreibende die

Gewerbegemeinschaft Wusterhausen e.V.

 

Der Verein strebt die Förderung von Handel, Handwerk

und Gewerbe an, er treibt Werbung für seine Mitglieder

und für die Gemeinde Wusterhausen als Einkaufsplatz

und Gewerbestandort.

 

 

 

Einen ausführlichen Stadtplan der Gemeinde Wusterhausen finden Sie [hier]!


Aktuelle Meldungen

Immer noch Frust im Bauch

(06.04.2019)

Gewerbegemeinschaft Wusterhausen konfrontiert den Bürgermeister mit deutlichen Worten

 

Quelle: MAZ vom 06.04.2019, Lokalteil Kyritz, von Wolfgang Hörmann

 

Wusterhausen. Die Gewerbegemeinschaft Wusterhausen mit ihren derzeit 33 Mitgliedern hat bei ihrer Jahreshaupt-versammlung am Mittwochabend gewählt. Turnusgemäß war an der Reihe, den ersten Stellvertreter des Vorsitzenden, den Geschäftsführer und den Verantwortlichen für die Öffentlich-keitsarbeit neu zu bestimmen. Das geschah auf Beschluss per Handzeichen jeweils einstimmig. Mit Jens Engelhardt, Axel Herrmann und Jörg Ribbe erhielten jene Männer das Vertrauen, die diese Posten bereits innehatten.

Neue Kassenprüferin für die nächsten zwei Jahre ist Kerstin Gude. Klaus Ribbe, Vorsitzender des Vereins, ließ in einem kurzen Bericht die Aktivitäten in den zurückliegenden 12 Monaten Revue passieren. Sie betrafen in erster Linie die Unterstützung des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt. Ribbe senior zählte dazu das Altstadtfest und den Nikolausmarkt auf sowie die Hilfe bei der Anschaffung eines Pavillons, der seinen Platz am Seeufer bekommen soll. Nicht vergessen wollte der Fleischer-meister im Ruhestand die Pflege der Partnerschaft mit der polnischen Stadt Przytoczna und die Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung. Die gab es unter anderem im Vorfeld der Bürgermeisterwahl im vergangenen Herbst und auch beim Neujahrsempfang 2019. Allerdings liegt Letzterer den Gewerbe-treibenden immer noch schwer im Magen. Zweimal in Folge fiel die Würdigung von Fleiß im Ehrenamt aus, was schon reichlich Kritik fand. Im Nachgang regelten die Gemeindevertreter unter Mittun der Verwaltung die Abläufe der Traditionsveranstaltung neu. Das Ergebnis fiel so aus, dass die anderthalb Jahrzehnte andauernde Partnerschaft mit den Händlern und Handwerkern einseitig gekündigt wurde, was diese bis heute als Brüskierung empfinden. Sie sagten es Bürgermeister Philipp Schulz (parteilos) am Mittwoch sehr deutlich. Nicht einer der Gastgeber im Fleischerimbiss am Markt hatte Verständnis für die Trennung ohne jegliche Vorinformation. Philipp Schulz berief sich auf einen einstimmig gefassten Beschluss der Gemeindevertreter als Ergebnis eines „politischen Veränderungswillens“. Der Bürgermeister blieb dabei, mit dem Gewerbeverein wie mit anderen potenziellen Partnern kooperieren zu wollen. Die Regelung nach verändertem Muster – wieder mit Auszeichnung von Ehrenamtlern – werde es ab 2020 geben, unter Alleiniger Regie der Gemeinde. Mit welchem Partner an welchem Ort, bleibt abzuwarten.

Wie sich das vereinte Gewerbe künftig verhalten will, werde man intern beraten. Damit beendete Klaus Ribbe die Diskussion, die ihn und die anderen Mitglieder sichtlich unbefriedigt zurückließ. Schließlich stand am Ende weiter die Frage im Raum, weshalb man eine funktionierende Verbindung ohne Not gekündigt hatte. Danach ging es um die Pflege der Städtepartnerschaften zu Edewecht im Ammerland und Przytoczna. Gerade zu den Verbindungen in die polnische Kommune hat sich der Gewerbeverein seit Jahren große Verdienste erworben. Unbemerkt geblieben ist das im Rathaus nicht. „Ohne Engagement im Ehrenamt ist die Pflege solcher Verbindungen undenkbar. Die Verwaltung allein kann das nicht leisten“, erkannte Philipp Schulz an, um nicht zu vergessen: „Städtepartnerschaften sind keine Pflichtaufgaben einer Gemeinde.“ Dennoch wollte Klaus Ribbe vom Gast des Abends wissen, wann er sich denn seinen Amtskollegen in den Partnerkommunen offiziell vorstellen wolle. „Es wird dazu schon geeignete Gelegenheiten geben. Ich lasse mich da nicht unter Druck setzen“, so die Antwort.

Traditionell soll es bleiben

(14.02.2019)

Vorschlag zur künftigen Auszeichnung von Ehrenamtlichen in der Gemeinde Wusterhausen

 

Quelle: MAZ Lokalteil Kyritz vom 14.02.2019 von Wolfgang Hörmann

Foto: Axel Herrmann

 

Wusterhausen. Der diesjährige Neujahrsempfang von Gemeinde und Gewerbeverein in Wusterhausen wirkt nach. Der Fakt, dass es an diesem 1. Februar zum zweiten Mal in Folge keine Auszeichnungen für ehrenamtliches Engagement gab, hatte schon am Abend selbst zu Diskussionen geführt.

Das Thema erreichte nun auch den Haupt- und Finanzausschuss. Die Fraktion FDP/UWG legte dem Ausschuss bei dessen Sitzung am Dienstagabend eine Tischvorlage zur Beratung vor. Klar wird darin, wie die Einreicher künftig zu Neujahrsempfängen und Ehrungen stehen. In einem Wort lässt sich die Haltung so zusammenfassen: traditionell. Soll heißen: Würdigung von Einzelpersonen oder Gruppen bleiben Teil des Empfangs. Zwischen 2006 und 2017 kamen 99 Einzelpersonen und zwei Interessengruppen in den Genuss solcher Ehrungen.

Organisation und finanzielle Absicherung der Empfänge erfolgen weiterhin in enger Zusammenarbeit mit der Gewerbegemeinschaft Wusterhausen. Es wird kein Eintritt erhoben. Bewirtungen bestehen aus einem für die Gäste kostenlos gereichten Imbiss und einem Begrüßungsgetränk. Ansonsten bezahlt jeder Teilnehmer seine Getränke selbst.

Die Verwaltung soll prüfen, inwieweit man jährlich die Örtlichkeiten wechselt. Diese Vorschläge decken sich im Wesentlichen mit jenen, die zuvor im Kultur- und Sozialausschuss geäußert wurden. Der Haupt- und Finanzausschuss überwies die Vorlage zur Beschluss­fassung an die Gemeindevertretung.

Foto zur Meldung: Traditionell soll es bleiben
Foto: Traditionell soll es bleiben

Neujahrsempfang  mit  Wermutstropfen

(04.02.2019)

Gute Stimmung, aber auch Kritik gab es bei der Veranstaltung in Wusterhausen, bei der zum Verdruss einiger wieder keine Auszeichnung von Ehrenamtlichen erfolgte

 

Quelle: MAZ vom 04.02.2019 Lokalteil Kyritz von Wolfgang Hörmann

Fotos: Axel Herrmann

 

Wusterhausen. In lockerer Atmosphäre, bei gutem Essen und mit musikalischen Einlagen des Orchesters „Concellis“ der Kreismusikschule Havelland haben gut 120 Vertreter von Vereinen und Organisationen, Gewerbetreibende und Dienstleister aus der Gemeinde Wusterhausen am Freitagabend das Jahr 2019 offiziell begrüßt. Den Neujahrsempfang gemeinsam ausgerichtet hatten traditionell die Gewerbegemeinschaft (GGW) und die Kommune.

GGW-Vorsitzender Klaus Ribbe freute sich eingangs über den überaus guten Besuch, der zeige, welche Berechtigung die Veranstaltung in dieser Form habe. Ribbe begrüßte zahlreiche Gäste, darunter neben Landrat Ralf Reinhardt (SPD) den CDU-Bundestagstagsabgeordneten Sebastian Steineke und eine kleine Delegation aus der polnischen Partnerstadt Przytoczna.

Petra Lausch, Bürgermeisterin des zweiten Städtepartners Edewecht, weilte tagsüber ebenfalls in der Dossestadt, hatte aber vor dem Empfang krankheitsbedingt abreisen müssen.

Das war ein Wermutstropfen im Freudenbecher. Und es blieb nicht der einzige: „Leider gibt es wie 2018 auch diesmal wieder keine Auszeichnung von Ehrenamtlichen. Damit können wir Gewerbetreibende uns nicht einverstanden erklären“, sagte Ribbe schon in seiner kurzen Eröffnung. Er ergänzte: „Es kann doch für Ehrungen keinen würdigeren Rahmen geben als diesen vollen Saal.“ Im nächsten Jahr müsse man unbedingt wieder zu Bewährtem zurückkehren.

Ob es dazu kommt, hängt von den Gemeindevertretern ab. Aus ihren Reihen war der Vorschlag gekommen, die Würdigung 2018 vom feierlichen Jahresauftakt abzukoppeln, um sie gesondert auszurichten. Geschehen war dann diesbezüglich nichts.

Bürgermeister Philipp Schulz ging in seiner Rede darauf nicht ein. Er legte stattdessen dar, worauf er in den ersten Wochen seit Amtsantritt am 1. November besonders Wert gelegt hat.

Zur Einarbeitung gehörte, sich im Allgemeinen mit der Lage in der Großgemeinde vertraut zu machen. Dazu habe er auch zahlreiche Termine zu Feiern in der Vorweihnachtszeit und Fahrten in die Ortsteile genutzt.

Schulz würdigte das ehrenamtliche Engagement aber ausdrücklich. Er dankte allen Aktiven dafür.

Vorausschauend orientierte der Bürgermeister auf die kommenden Ziele: Beschluss des Haushaltes noch in diesem Monat, Arbeit am Gemeindeentwicklungskonzept, Initiativen zugunsten von Feuerwehr, Strandbad und Ansiedelung von Gewerbe, um nur einige zu nennen.

Für die Kommunalwahlen am 26. Mai solle sich als Kandidat aufstellen lassen, „wer Verantwortung übernehmen will“, sagte Schulz. Für den 11. Mai, den Tag der Städtebauförderung, kündigte der Bürgermeister an, dass die Baustelle Rathaus besichtigt werden kann.

Foto zur Meldung: Neujahrsempfang  mit  Wermutstropfen
Foto: Das Brot mit der Jahreszahl hat Tradition beim Neujahrsempfang

Der alte Vorsitzende ist der neue

(11.04.2018)

Klaus Ribbe bleibt Chef der Gewerbegemeinschaft Wusterhausen – Grit Raue wird neue Schatzmeisterin – Forum zur Bürgermeisterwahl geplant

 

Text: Wolfgang Hörmann, MAZ Lokalteil Kyritz vom 11.04.2018

 

Wusterhausen. Klaus Ribbe bleibt Vorsitzender der Gewerbegemeinschaft Wusterhausen. Das hat die gut besuchte Mitgliederversammlung am Montagabend ohne Gegenstimme bei einer Enthaltung von Ribbe selbst so beschlossen.

Turnusmäßig waren auch die Posten des Zweiten Stellvertreters und der Schatzmeisterin wieder per Votum zu besetzen. Sebastian Groß bleibt einer der Stellvertreter des Vorsitzenden. Den Platz der langjährigen Schatzmeisterin Ingrid Stöpel, die aus gesundheitlichen Gründen nicht wieder kandidierte, nimmt nun Grit Raue ein. Auch für sie und für Sebastian Groß gab es bei eigenen Enthaltungen nur Ja- Stimmen.

Klaus Ribbe und Ingrid Stöpel gehören wie weitere 16 Mitglieder des eingetragenen Vereins zu seinen Gründern. Ihnen allen galt an diesem Abend ein besonderes Dankeschön. Zwar wäre das bereits 2017 zum 20-jährigen Bestehen fällig gewesen, doch habe man die Ehrung bewusst ein bisschen hinausgezögert, so Geschäftsführer Axel Herrmann. „Wir wollten erst die Fertigstellung der Stadtchronik-Fortsetzung abwarten, um sie dann den Frauen und Männern der ersten Stunde überreichen zu können“, so Herrmann.

Das Besondere an dem Präsent: Für jedes Gründungsmitglied gibt es gleich hinter dem Buchdeckel einen auf die jeweilige Person bezogenen Eindruck als einmalige Erinnerung. Immerhin waren 15 von den 18 in Frage Kommenden bei der Sitzung anwesend, darunter Vertreter der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin und der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft. Deren Vertreter nahmen am Ende der Veranstaltung mit den anderen Geehrten Aufstellung zum Gruppenbild.

Kurz und bündig war es zuvor bei der Rechenschaftslegung von Klaus Ribbe sowie in den Berichten der Schatzmeisterin und den Rechnungsprüfern zugegangen. Klaus Ribbe, mittlerweile über 15 Jahre („so ganz genau weiß ich das auf Anhieb selber nicht“) in der Funktion des Vorsitzenden, zählte die Aktivitäten in der Gemeinschaft seit Beginn des vergangenen Jahres auf.

Neben der Unterstützung von Kulturveranstaltungen in der Stadt, dabei das Sommerfest, die kräftige Hilfe beim Organisieren des Kindertages, der Nikolausmarkt und eine Weihnachtsfeier für die Vereinsmitglieder, fiel auf, was der Gemeinde-Bürgermeister als Gast des Abends ausdrücklich hervorhob. „Sie sind die wichtigsten Träger der Partnerschaft mit unseren polnischen Freunden in Przytoczna. Ich danke Ihnen dafür und finde es toll, dass man sich auf die Gewerbegemeinschaft bisher immer verlassen konnte“, rief Roman Blank den Gewerbetreibenden zu, um hinterher zu schicken: „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit und biete sie Ihnen ausdrücklich an.“ Dazu muss allerdings erst die Bürgermeisterwahl am 30. September ganz im Sinne des Amtsinhabers laufen.

Die Gewerbegemeinschaft will –wie schon vor acht Jahren – im Vorfeld des Urnenganges wieder zu einem öffentlichen Wählerforum mit allen Kandidaten einladen. Wen und ob sie dann einen davon unterstützt, davon konnte am Mittwoch keine Rede. Schließlich sind die Bewerber offiziell noch gar nicht gekürt.

Fest steht bisher nur, dass es Roman Blank wieder wissen will und Kämmerer Tobias Kaminski ein Herausforderer sein möchte.

Foto zur Meldung: Der alte Vorsitzende ist der neue
Foto: Die Gründungsmitglieder der Gewerbegemeinschaft Wusterhausen, die gerade erst ihren 20. Geburtstag hatte.

Ein Abend für den Gewerbeverein

(25.02.2018)

Neues Konzept beim Wusterhausener Neujahrsempfang – Ehrenamtler werden künftig bei einer eigenen Veranstaltung geehrt

 

Quelle: MAZ Lokalteil Kyritz vom 26.02.2018 - Sandra Bels

Fotos: Axel Herrmann

 

Wusterhausen. Zum Neujahrsempfang in Wusterhausen am Freitagabend waren so viele Gäste gekommen, dass die Stühle kaum reichten. Dabei hatten Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses der Gemeindevertretung im Vorfeld befürchtet, dass sich diese Tradition überlebt hätte, und empfohlen, einen anderen Rahmen für die Auszeichnung ehrenamtlich tätiger Einwohner der Gemeinde zu wählen, wie den Tag des Ehrenamtes. So geschah es.

Klaus Ribbe, der Vorsitzende des Gewerbevereins, bedauerte das sehr. „Der Empfang war bisher stets ein würdiger Rahmen für die Auszeichnung unserer Ehrenamtler“, sagte er. Das große Interesse der Gäste bewies ihm aber auch, dass in Wusterhausen an der Tradition des Neujahrsempfanges festgehalten werden sollte. Und so war diesmal der Gewerbeverein der Gastgeber. Bürgermeister Roman Blank dankte dem Vereinsvorstand für die Initiative. Wie es Tradition bei solchen Veranstaltungen ist, fasste er kurz zusammen, was sich in der Gemeinde im vergangenen Jahr ereignet hatte. Selbstverständlich widmete er den Ehrenamtlern der Gemeinde einen Teil seiner Rede. „Sie sind ein Garant für lebendige, lebens- und liebenswerte Dörfer“, so Blank.

Die Vorsitzende der Gemeindevertretung Astrid Hohmann erinnerte an die Gründung des Gewerbevereins auf Initiative der damaligen Ortsbürgermeisterin Gerda Heinrich am 27. Januar 1996. Damals waren 46 Gewerbetreibende dabei. Heute gibt es 35 Mitglieder. „Sie haben maßgeblich an der Entwicklung von Wusterhausen mitgewirkt“, so Astrid Hohmann. Der Verein ist in ihren Augen ein kompetenter und immer erreichbarer Ansprechpartner, der die Interessen seiner Mitglieder wahrt und immer wieder neue Angebote schafft.

Gast des Abends war auch Landrat Ralf Reinhardt, der in Wusterhausen gelernt hat, eine Verwaltung zu führen, wie er sagt. Seine Zeit als Bürgermeister liegt mittlerweile acht Jahre zurück. Aber er denke immer gern daran. „Heute hier zu sein, ist auch ein bisschen wie nach Hause kommen“, sagte Reinhardt. Er lobte die Verwaltung dafür, dass sie in die Zukunft investiert. Kitas und Schulen waren unter anderem damit gemeint. Nur so könne sich eine lebenswerte Kommune entwickeln, so der Landrat.

Ebenfalls mit dabei war Bartlomiej Kucharyk, Bürgermeister der polnischen Partnerstadt Przytocz-na. „Wir fühlen uns hier wie zu Hause“, sagte er. Kucharyk erinnerte an die gemeinsamen Projekte des vergangenen Jahres wie zum Beispiel mit den Vertriebenen und Grundschülern aus Wusterhausen. Er sagte auch, dass für 2018 bisher fünf weitere geplant sind. Mit dabei hatte er den Kulturchef seiner Stadt, der spontan die Musiker des Abends vom Ensemble „Concelli“ nach Polen einlud.

[Download]

Foto zur Meldung: Ein Abend für den Gewerbeverein
Foto: Ein Abend für den Gewerbeverein

Ausflug nach Potsdam

(22.04.2017)

Mitglieder der Gewerbegemeinschaft Wusterhausen e.V. zu Besuch im Brandenburger Landtag

 

Text und Fotos: Axel Herrmann

 

Um 11:00 Uhr wurden die Mitglieder der Gewerbegemeinschaft Wusterhausen e.V., sowie Familienangehörige und Gäste des Vereins am Fortuna-Portal von Jan Redmann (Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion) empfangen. Der Politiker führte uns durch das moderne Gebäude in historischer Fassade. Jan Redmann zeigte uns u.a. den Planarsaal, Sitzungsräume und den Fraktionsbereich. Abschließend erläute Jan Redmann die Abläufe im Landtag und wir diskutierten über die von der Landesregierung geplante Kreisgebietsreform. Ein gemeinsames Mittagessen in der "Schmiede 9" im Kutschstall-Ensemble schloss sich an. Nach dem Essen erreichten wir sprichwörtlich in letzter Minute das historische Dampfschiff "Gustav", mit dem wir eine 90-minütige Fahrt über die Potsdamer bzw. Berliner Gewässer  machten. Im Maschinenraum besichtigten die Technikinteressierten unter uns die Dampfmaschine aus dem Jahre 1908.

Foto zur Meldung: Ausflug nach Potsdam
Foto: Gruppenfoto im Plenarsaal des Brandenburger Landtages

Bürgerstiftung Wusterhausen will aus den Kinderschuhen heraus

(02.04.2016)

Ein Jahr nach ihrer Gründung soll die Einrichtung öffentlich aktiver werden

 

Von Wolfgang Hörmann (MAZ Kyritzer Tageblatt vom 01.04.2016)

 

Wusterhausen. Wer einen Stein ins Wasser wirft, kann zusehen, wie es sich in einem größer werdenden Kreis ausbreitet. Auf diesem Bild fußt die Idee des Projektes, mit dem Wusterhausener vor gut einem Jahr an den Start gingen.

Am 2. Dezember 2014 wurde die Urkunde für die „Bürgerstiftung Wusterhausen/Dosse“ unterzeichnet. Initiatoren waren Bürgermeister Roman Blank und die örtliche Gewerbegemeinschaft. Im übertragenen Sinne fingen damit die Dossestädter den Ball auf, den die Sparkasse Ostprignitz-Ruppin Kommunen zuwirft. Eine Stiftungsgemeinschaft der Bank macht es möglich, dass Städte und Gemeinden ihr eigenes Sparschwein füttern können, aus dessen Bauch Vereine, Veranstaltungen, örtliche Initiativen langfristig finanziell unterstützt werden können. Das Geld soll von den Städtern kommen, von den heutigen und den ehemaligen, eigentlich von jedem, der es erübrigen kann.

Starthilfe gibt die Sparkasse. Für Wusterhausen waren es 14 000 Euro als Stiftungsstock. Diese dauerhafte Kapitaleinlage darf nicht angegriffen werden. Sie vergrößert sich mit jeder sogenannten Zustiftung und beträgt gegenwärtig 18 500 Euro. Obwohl der gemeine Sparer derzeit vergeblich darauf hofft, dass sich sein Guthaben dank Zinsen mehrt, gibt es bei der Bürgerstiftung eine Ausnahme. Die Sparkasse OPR sichert in jedem Fall Zinsen in Höhe von drei Prozent zu. Dieses Geld kann verwendet werden. Je mehr im Stock, desto größer die Verfügbarkeit – so die einfache Rechnung. Das Wusterhausener Vorhaben orientiert sich an Beispielen aus Fehrbellin und Rheinsberg. In beiden Städten haben öffentliche und private Geldgeber für ein erhebliches Fundament ihrer Bürgerstiftungen gesorgt. Die Fehrbelliner Stadtverordneten stimmten sogar dafür, eine halbe Million Euro aus der Rücklage der Stadt ihrer Stiftung zu überlassen. Dafür wurde ein Großteil freiwilliger sozialer Leistungen Stiftungsaufgabe.

Wusterhausen ist davon noch ein ganzes Stück entfernt, obwohl es gute Anfänge gab. Aber mit der öffentlichen Wahrnehmung hat es sehr zögerlich geklappt. Zwar geben die 2000 Flyer, die die Sparkasse auf ihre Kosten drucken ließ, ausreichend Auskunft über Vorhaben, Ziele und Vorteile, doch kamen die Heftchen erst zwei Tage vor dem diesjährigen Neujahrsempfang Ende Januar in der Gemeinde an. Seitdem liegen sie öffentlich aus. Kein Wunder, dass es noch an Reaktionen hapert.

„Wir wollen da aktiver werden“, sagt Steuerberater Sebastian Groß namens des siebenköpfigen Stiftungsrates, darunter vier Mitglieder aus der Gewerbegemeinschaft und der Bürgermeister als „geborenes“ Mitglied. So sei eine der Ideen, die Betreiber von Windkraftanlagen anzuschreiben. Worum es geht, steht auf der ersten Seite der handlichen Infoschrift: „Wusterhausen braucht Ihre Unterstützung.“ Ein Zahlschein ist Teil des Druckwerks. Darauf kann sich der Adressat entweder als Spender oder als Zustifter beteiligen. Zustiftungen dienen dem Stiftungsstock, also dem Kapital. Spenden müssen innerhalb eines Jahres ausgereicht werden.

Das ist mittlerweile auch schon geschehen. Nutznießer waren dabei die Arbeitsgemeinschaft Schwimmen, die sich allwöchentlich unter Leitung von Wolfgang Kamphausen im Fitness-Center am Campingplatz trifft, und die Tanzgruppe der Astrid-Lindgren-Grundschule. In beiden Fällen hielt sich der Stiftungsrat bei der Vergabe passgenau an die selbst gesteckten Hilfsziele: Jugend beziehungsweise Sport. Ferner geht es um Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens, von Altenhilfe, Kunst und Kultur, Denkmalschutz und -pflege, Bildung und Ausbildung, Naturschutz und Landschaftspflege, Wohlfahrtswesen, Rettung aus Lebensgefahr und Feuerschutz. „Das ist ein weites Feld“, fasst Sebastian Groß zusammen. Es zu bestellen, dabei könnte seiner Ansicht nach auch die Gemeinde mithelfen, „zum Beispiel, wenn Erlöse aus Sonderverkäufen von Grundstücken unser Konto erreichen“.

Die Gemeindevertreter konnten sich für eine solche Regelung noch nicht erwärmen. „Die Sache ist an sich in Ordnung, doch kann man meiner Meinung nach nicht von einer Bürgerstiftung sprechen, wenn der Stiftungsrat, in dem Fall von der Gewerbegemeinschaft, mehrheitlich Mitglieder stellt“, sagt Uwe Tackmann. Der Gemeindevertreter der Linken, selber im Verein und etwa zehn Jahre lang Schatzmeister, macht seine Kritik an diesem Punkt fest. Es gehe ihm um die „Art und Weise der Kontrolle bei der Vergabe“ der Gelder.

Von Wolfgang Hörmann

 

Von Aufgeben ist nicht die Rede

(24.03.2016)

Gewerbegemeinschaft Wusterhausen will mehr Mitglieder aktivieren und neue in ihren Reihen begrüßen

 

Text: Wolfgang Hörmann (MAZ vom 23.03.2016)

Foto: Axel Herrmann

 

Wusterhausen. Die Einladung zur Hauptversammlung der Wusterhausener Gewerbegemeinschaft (GGW) kündigte die üblichen Abläufe an. Nach dem Verlesen der Tagesordnung folgten Berichte. Versammlungsleiter Axel Herrmann bat zur Aussprache darüber, jedoch wollte von den 14 anwesenden Frauen und Männern – 34 hätten es laut Mitgliederverzeichnis sein können – keiner etwas sagen. Dankesworte richtete hingegen Bürgermeister Roman Blank an die Gewerbetreibenden.

„Wenn es Sie nicht gäbe, hätte ich oft keinen Ansprechpartner“, sagte er. Blank berührte bewusst oder unbewusst schon mal einen späteren Tagesordnungspunkt. Es war die angekündigte „Grundsatzdiskussion zum weiteren Fortbestand der Gewerbegemeinschaft“. Von Aufgeben sollte dabei jedoch nicht die Rede sein. Das „Wie weiter?“ stellte stattdessen den Gedankenaustausch darüber ins Zentrum, wie das Vereinsleben so gestaltet werden kann, dass wieder mehr Lust verspüren, es mitzugestalten. Bemühungen des Vorstandes wie Stammtische zu Steuerfragen und mit dem Bürgermeister, Fahrten zum Städtepartner im polnischen Przytochna oder Ende des vergangenen Jahres die Weihnachtsfeier fanden nur mäßiges Interesse. Der Gewerbeball fiel mangels Anmeldungen ins Wasser. Ähnlich verhielt es sich mit der geplanten Fahrt zur Bundesgartenschau im zurückliegenden Jahr. Dem Vereinszweck, nämlich Förderung von Handel und Handwerk bei gleichzeitiger Werbung für die Mitgliedsbetriebe, wird man nicht mehr ganz gerecht. Es gibt zu wenig Zugpferde und zu viele, für die Roman Blank das Wort „Mitschwimmer“ erfand.

Lösungsansätze zu finden, ist die Aufgabe für den Verein. Eine Verbesserung ist laut Geschäftsführer Axel Herrmann schon erreicht. Die Internetseite der Gewerbegemeinschaft wurde so gestaltet, dass sie vor Ort flexibel aktualisiert werden kann. Es finden sich hier alle Mitglieder mit ihren Mail-Adressen und anderen Kontaktdaten. Interessenten, die der GGW beitreten möchten, können sich in der Satzung Entscheidungshilfen holen. Hier liegt noch ein Hase im Pfeffer. Bei der Gründung 1997 hatte der Verein 46 Mitglieder. Da käme er gerne wieder hin. „In den anderen Ortsteilen der Gemeinde werben“, schlug Vorsitzender Klaus Ribbe vor. „Mehr Öffentlichkeitsarbeit“, kam es von gegenüber. Tatsächlich passiert so gut wie nichts in Wusterhausen ohne den Verein. Künstlerausstellung und Kunstmarkt, 48-Stunden-Aktion, Ausbau der Bürgerstiftung, Sommerfest und Städtepartnerschaften, Nikolausmarkt und Neujahrsempfang – überall hatte der Verein 2015 und in den ersten Monaten dieses Jahres seine Aktien daran Die Mitglieder tun im Kleinen viel Gutes, reden aber kaum drüber. Wer noch zu ihnen gehören könnte, nimmt sie oft nicht wahr. Auch das wolle man künftig ändern, so ein Fazit der Gespräche. Öffentliche Präsenz ist ansonsten auch in diesem Jahr zu erwarten, bei der Prima-Messe in Heinrichsfelde zum Beispiel, dem Gemeinde-Ernte-und Dorffest in Läsikow im September oder der 690-Jahr-Feier von Segeletz. Aufgeben wolle man nicht. Gewählt wurde am Montagabend auch. Der Vorsitz bleibt bei Fleischermeister Klaus Ribbe. Er hat ihn ohne Unterbrechung seit 2005 inne. Auch bei der Wahl des zweiten Stellvertreters gab es keine berraschung. Das ist weiterhin Sebastian Groß. Neue  Schatzmeisterin ist Ingrid Stöpel. Ihrer Vorgängerin Christiane Felgentreu dankte Klaus Ribbe für die bisherige Arbeit in der Funktion. Für das Trio hatte er Blumensträuße parat.

Foto zur Meldung: Von Aufgeben ist nicht die Rede
Foto: Mitgliederversammlung am 21.03.2016

Der Wallfahrtsort Rokitno beeindruckte Wusterhausener Besucher

(01.05.2015)

Mitglieder der Gewerbegemeinschaft besuchten die polnische Partnergemeinde Przytoczna

 

Text und Fotos: Axel Herrmann

Quelle Rokitno: www.lubtur.pl

 

Am 25. und 26. April weilten Mitglieder der Gewerbegemeinschaft Wusterhausen und Familienangehörige in der polnischen Partnergemeinde Przytoczna (ehem. Prittisch/ Neumark). Auf dem Programm standen erste Kontakte zu polnischen Unternehmern, die Besichtigung eines Pilzzuchtbetriebes und ein kurzer Abstecher nach Landsberg/ Warthe. Höhepunkt unserer Reise war aber der Besuch des Wallfahrtsortes Rokitno (ehem. Rokitten/ Neumark),  der zur Gemeinde Przytoczna gehört.

Das kleine Dorf wird jährlich von ca. 300 000 Pilgern besucht und alle haben ein Ziel, das Gnadenbild der Geduldig Zuhörenden Gottesmutter. Es wurde in der ersten Hälfte des 16. Jh. von einem unbekannten Künstler, vermutlich aus der niederländischen Schule auf Lindenholz gemalt. Besonderes Kennzeichen des Bildes ist das nicht verschleierte Ohr der Madonna, daher auch die Bezeichnung des Bildes.

Das Bild hat eine bewegte Geschichte. Besonders behütet wurde das Gnadenbild vom König Michał Korybut Wiśniowiecki, der es nach Warschau holen ließ und es mitnahm, als er bei Lublin gegen den sich auflehnenden Adel kämpfte. Die polnischen Ritter und der König beteten für den Sieg, es kam aber zur Schließung des nationalen Friedens. Ein Beweis für die königliche Verehrung ist der auf dem Bild befindliche weiße Adler mit der Inschrift: „Herr, lasse uns unsere Tage friedlich verleben“. Nach diesem Sieg des Gottes über die Gewalt schenkte der König der Gottesmutter die Königskrone.

Am 22.04.1989 wurde in Rom, von Papst Johannes Paul II. die Krone für die Madonna aus Rokitno gesegnet. Die feierliche Krönung des Bildes, an der das polnische Episkopat und 150 000 Gläubige teilgenommen haben, fand am 18. Juni 1989 in Rokitno statt. Im September 2001 hat Papst Johannes Paul II. die Kirche der Gottesmutter von Rokitno zum Rang einer Basilika Minor (kleine Basilika) erhoben, was am 3.05.2002 feierlich verkündet wurde. Es gibt in Polen nur 9 Kirchen dieses Ranges.

Nachdem Mittagessen in Rokitno folgte die Besichtigung des Pilzzuchtbetriebes von Przemysłaf Buholz in Przytoczna. Der Betrieb, der 170 Tonnen Champignons im Monat produziert, beschäftigt 60 Mitarbeiter, darunter 25 Pflückerinnen aus der Ukraine.

In Landsberg/ Warthe zeigte uns Jacek Jeremicz den alten Marktplatz sagte einiges zur Geschichte der Stadt und des Pauksch-Brunnen. Der Maschinenbaufabrikant Hermann Pauksch übergab den Brunnen an seinem 80. Geburtstag seiner Heimatstadt Landsberg/ Warthe. Im 2. Weltkrieg verschwand der Brunnen und wurde zur 740 Jahrfeier der Stadt im Jahr 1997 mit Spendenmitteln der Bundesarbeitsgemeinschaft Landsberg/ Warthe neu eingeweiht.

Mit vielen Eindrücken, neuen Erfahrungen und dem Willen, die Partnerschaft weiter zu festigen, ging es zurück nach Wusterhausen. Wir möchten uns ganz herzlich beim Bürgermeister der Gemeinde Przytoczna,  Bartlomiej Kucharyk für die Gastfreundschaft, beim Kustos der Kirche in Rokitno, Dr. Jozef Tomiak und bei Dolmetscher Jacek Jeremicz, der unseren Aufenthalt organisiert hat, bedanken.

Foto zur Meldung: Der Wallfahrtsort Rokitno beeindruckte Wusterhausener Besucher
Foto: Der Wallfahrtsort Rokitno beeindruckte Wusterhausener Besucher

Spende für die AG Schwimmen

(27.03.2015)

Zum ersten Mal konnten gestern Nachmittag Sebastian Groß und Jens Engelhardt im Auftrag der "Bürgerstiftung Wusterhausen" einen symbolischen Scheck in Höhe von 500.-€ an die AG Schwimmen der Astrid-Lindgren Grundschule Wusterhausen übergeben. Die Spende, die zweckgebunden für die AG Schwimmen durch die "Bürgerstiftung Wusterhausen" eingeworben wurde, will damit die herausragende Kinder und Jugendarbeit der AG Schwimmen würdigen. Das Team um Wolfgang Kamphausen bezieht in Ihre Arbeit auch die Kinder von Asylbewerbern und Flüchtlingen ein und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Integration. Jetzt planen die Kinder mit ihren Betreuern um Wolfgang Kamphausen  eventuell einen Ausflug in ein größeres Schwimmbad unserer Region. Der größte Dank sind immer noch fröhliche Kinderaugen.

Foto zur Meldung: Spende für die AG Schwimmen
Foto: Spende für die AG Schwimmen

Happy Birthday Ingrid

(28.10.2014)

Alle guten Wünsche zum 60. Geburtstag

Die Gewerbegemeinschaft Wusterhausen gratuliert ihrem Gründungsmitglied und langjährigem Vorstandsmitglied Ingrid Stöpel ganz herzlich zum 60. Geburtstag. Sie ist wohl eine der engagiertesten Frauen in Wusterhausen, ob Feuerwehr, Gewerbeverein oder seit kurzem der Vertriebenenverband und die Städtepartnerschaft mit dem polnischen Przytoczna (ehem. Prittisch/ Neumark), auf Ingrid Stöpel ist immer Verlass. Der langjährige Bürgermeister Dr. Peter Wollert bezeichnete sie einmal als "Die Mutter von Wusterhausen", der Volksmund nennt sie einfach nur "Stöpi".

Liebe Ingrid, wir wünschen Dir für die Zukunft alles Gute, bleib gesund und mach weiter so.

Foto zur Meldung: Happy Birthday Ingrid
Foto: Ingrid Stöpel (Mitte) am 19.10.2014 in Przytoczna (Prittisch) beim Pflanzen des Gingko-Baumes

Absichtserklärung zur Städtepartnerschaft mit Przytoczna (ehem. Prittisch/ Neumark) unterzeichnet

(20.10.2014)

Text und Fotos: Axel Herrmann

 

Am Sonntag, den 19. Oktober 2014 wurde im polnischen Przytoczna (ehem. Prittisch/ Neumark) während eines Festaktes die Absichtserklärung zur Städtepartnerschaft mit unserer Gemeinde durch die Bürgermeister Bartlomiej Kucharyk und Roman Blank, sowie durch die Vorsitzenden der jeweiligen Gemeindevertretungen, Jerzy Barski und Astrid Hohmann unterzeichnet.  Die Feierlichkeiten begannen um 12 Uhr mit der Heiligen Messe in der Kirche des Ortes. Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurde im Park von Przytoczna ein Ginkgo-Baum, den die Gewerbegemeinschaft Wusterhausen als Initiator der Städtepartnerschaft gespendet hat, im Beisein der Vorstandsmitglieder Klaus Ribbe, Sebastian Groß und Axel Herrmann zur Erinnerung an diesen Tag gepflanzt. Pünktlich um 16 Uhr begann der eigendliche Festakt im Haus der Kultur des Ortes. Die Sitzplätze im Saal reichten nicht, so dass noch viele Stühle hereingetragen wurden.

 

In ihren kurzen Festreden erinnerten beide Bürgermeister an die ersten Kontaktaufnahmen, die durch Klaus Ribbe angeregt wurden. Seine Mutter Helga Ribbe stammt aus Prittisch, sie musste ihre Heimat 1945 verlassen. Dies musste auch Jerzy Barski, der Vorsitzende der Gemeindevertretung von Przytoczna. In seiner kurzen Rede berichtete er, dass seine Heimat der Teil Polens war, der heute zu Weißrussland gehört. Seine Eltern mussten während des Krieges in Oranienburg Zwangsarbeit leisten und das die Familie 1945 ihre neue Heimat in Przytoczna gefunden hat.

 

Nun will man die Partnerschaft mit Leben erfüllen. Das Kennenlernen der Geschichte und Traditionen beider Gemeinden soll gefördert werden. Gemeinsame, wenn möglich öffentlich geförderte Projekte im Bereich Kultur und Tourismus, Kontakte zwischen Einwohnern, Vereinen und anderen Interessengemeinschaften sollen die Partnerschaft festigen. Die Städtepartnerschaft soll beim Neujahrsempfang der Gemeinde Wusterhausen Mitte Januar offiziell besiegelt werden.

Foto zur Meldung: Absichtserklärung zur Städtepartnerschaft mit Przytoczna (ehem. Prittisch/ Neumark) unterzeichnet
Foto: (von links) Jerzy Barski, Astrid Hohmann, Bartomiej Kucharyk und Roman Blank


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