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Grundhafter Ausbau Berliner Straße in Wusterhausen/Dosse – Planung schreitet voran

Wusterhausen/Dosse, den 23.​07.​2026

Die Planungsarbeiten im Rahmen des grundhaften Ausbaues der Berliner Straße mit der Erneuerung des Regen-, Schmutz-, und Trinkwassernetzes in Wusterhausen/Dosse schreiten kontinuierlich voran. 
Im Rahmen der Ausführungsplanung für die Berliner Straße war es unter anderem erforderlich, die Träger öffentlicher Belange zu beteiligen und erteilte Auflagen zu prüfen.


Grundwasserhaltung

Im ersten Quartal 2026 erreichte die Gemeinde von der unteren Bodenschutzbehörde beim Landkreis Ostprignitz-Ruppin die Auflage, Grundwasserhaltungsmaßnahmen, die den ehemaligen Tankstellenstandort in der Berliner Straße/Ecke Wallweg beeinflussen könnten, auszuschließen. Der Bauanfang befindet sich ca. 20 m südlich des ehemaligen Tankstellenstandortes.

In diesem Zusammenhang wurden ergänzende Baugrund- und Bodenuntersuchungen in Auftrag gegeben, um sich zunächst einen Eindruck über den aktuellen Zustand des Grundwassers und Bodens im ehemaligen Tankstellenbereich zu verschaffen.

In den letzten fünf Monaten erfolgte eine engmaschige Abstimmung zwischen der Gemeinde Wusterhausen/Dosse, dem Wasser- und Abwasserverband „Dosse“ (WAV), dem Planungsbüro, dem beauftragten Baugrundbüro und den zuständigen Behörden beim Landkreis OPR.

Durch das Planungsbüro erfolgte eine Umplanung des Schmutzwassernetztes im nördlichen Teil der Berliner Straße. Grundwasserpegel wurden eingebaut, die erlauben, den Grundwasserstand im Bereich des nördlichen Bauanfanges jederzeit zu ermitteln.

Durch die jederzeit mögliche Beobachtung der Grundwasserstände und eine flexible Planung der Erdarbeiten in den einzelnen Trassenabschnitten lässt sich gewährleisten, dass in der Bauphase kein Grundwasser durch eine geschlossene Grundwasserhaltung im nördlichen Teil der Berliner Straße gefördert werden muss. Eine Beeinflussung des Grundwassers am ehemaligen Tankstellenstandort kann damit ausgeschlossen werden.


In der letzten gemeinsamen Beratung Mitte Juni 2026 konnten mit den Planungsänderungen und den aktuellen Untersuchungsergebnissen die Bedenken der unteren Bodenschutzbehörde und unteren Wasserbehörde beim Landkreis OPR ausgeräumt werden.


Beweissicherung/Zustandsdokumentation

Die Baumaßnahme wird sich über die gesamte Breite des öffentlichen Straßenraums, d. h. größtenteils bis vor die Wohnbebauung, erstrecken. Die Gemeinde, der WAV und das Planungsbüro sind sich der Herausforderungen bewusst, die Erdarbeiten in unmittelbarer Nähe an Gebäuden mit sich bringen. Daher soll der Zustand der Gebäude für alle Beteiligten vor Baubeginn dokumentiert werden. Diese Dokumentation des Zustandes der Bausubstanz vor Baubeginn wird durch das beauftragte Büro aus Brandenburg/Havel ab September ausgeführt. Weitere Informationen können Sie der Internetseite der Gemeinde bzw. den sozialen Medien entnehmen. Zudem meldet sich das beauftragte Büro bei Ihnen persönlich vor Beginn der Arbeiten an.

Die Gemeinde strebt weiterhin die Ausschreibung der Bauleistung und den ersten Spatenstich im Jahr 2026 an.

Über den Zeitpunkt der nächsten Anliegerversammlung wird in einem gesonderten Schreiben informiert. 
 

 

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