Förderverein Kirche Stüdenitz e.V.

Blick  vom Gemeindehof

Havelberger Str. 45
16845 Stüdenitz-Schönermark OT Stüdenitz

Telefon (033972) 40224

Festumzug mit der Kirchturmuhr

1. Vorsitzender Joachim Strenge Havelberger Str. 45 16845 Stüdenitz-Schönermark Tel.: 033972 40224 2. Vorsitzender Dieter Kube Kyritzer Str. 22 16845 Stüdenitz-Schönermark Tel.: 033972 40337 Stellvertreter Andreas Marquardt Kyritzer Str. 13 16845 Stüdenitz-Schönermark Tel.: 033972 40308 Schatzmeister Susan Kroiß Kyritzer Str. 35 16845 Stüdenitz-Schönermark Mitglieder: 36 Beitrag /Jahr: 12,00 Euro 2004 wurde der Förderverein gegründet. Das Ziel des Vereins ist es die 150 Jahre alte Kirche zu erhalten. In diesem Jahr wurde es durch die Bewilligung von Fördermitteln möglich, das schadhafte Kirchendach mit einer ursprünglichen Schiefereindeckung zu versehen. Die Sanierung des Staffelgiebels konnte ebenfalls erfolgen. Durch die Bemühungen des Fördervereins gelang es, die einzig erhaltene Bronzeglocke aus dem Jahr 1474 reparieren zu lassen. Ein Spendenaufruf Anfang 2005 erbrachte 10.107,- Euro an Spendengeldern von den Stüdenitzern Bürgern und Bürgerinnen, den Betrieben und Einrichtungen. Im Glockenschweißwerk Lachenmeyer GmbH in Nördlingen wurde die Glocke repariert. Die Sanierung der weiteren Gebäudeteile (Turm, Apsis, Innenraum) soll Schritt um Schritt erfolgen. Die Stüdenitzer Kirchenglocken Sie kann ihre Stimme wieder erklingen lassen, die Stüdenitzer Bronzeglocke, eine der ältesten Glocken unserer Prignitzer Heimat. Aus allen Gefahren der vergangenen fünf Jahrhunderte gerettet und nach erfolgter Reparatur in einer Glockenwerkstatt hat sie 2006 die 150 Jahrfeier der höchsten Dorfkirche im nördlichen Brandenburg eingeläutet. Die Glocke wurde 1474 gegossen mit der Inschrift "Sca katerina ora pro nobis - anno domini MCCCCLXXII" (Heilige Katerina bete für uns - im Jahre des herren 1474) für die Wehrkirche in Stüdenitz, der Vorgängerin unserer gegenwärtigen, 1856 an gleicher Stelle im neogotischen Stil errichteten Kirche. Die Vergangenheit der Glocke spiegelt im Kleinen wie im Großen deutsche Geschichte wieder:

  • 1474: gegossen; seitdem geläutet in Stüdenitz
  • 1856: in die neue Kirche eingebracht
  • 1866: den großen Brand überstanden, der das halbe Dorf in Schutt und Asche legte
  • 1914: als "Geschichtsdenkmal" vor der Kriegsabgabe gerettet
  • 1940: aufgenommen in die Liste für "kriegswichtige Güter"
  • 1941: der offizielle Antrag auf Belassen der Glocke im Dorf wird abgelehnt
  • 1942: die Glocke wird vom Turm abgenommen und abtransportiert
  • 1948: Rücktransport nach Stüdenitz; beim Aufmontieren in den Glockenstuhl entsteht ein Sprung im Glockenmantel, der 35 Jahre später zum völligen Verstummen der Glocke zwang
  • 2004:Gründung des "Förderverein Kirche Stüdenitz e.V.", der sich die Sanierung der Bronzeglocke als Aufgabe gestellt hat
  • 2005: Spendenaufruf des Vereins an die Stüdenitzer Bürgerinnen und Bürger, Betriebe und Einrichtungen
  • Juli 2005: Rückkehr aus dem Glockenschweißwerk Lachenmeyer GmbH in Nördlingen
  • August 2005: Fest zum Empfang der Glocke
  • September 2005: Wiedereinbringung der Glocke in den Turm
  • Dezember 2005: Glockenaufhängung und Einweihung
  • Mai 2006: Eröffnung des Festjahres zum 150 jährigen Bestehens der Kirche und Weihe der restaurierten Orgel

Theaterstück 'Der Kirchbau zu Stüdenitz'