SV Stüdenitz 1912 e.V.

Vereinswappen

Telefon (033972) 40002
Telefax (033972) 40002

Vereinshaus

amtierender Vorsitzender (Ansprechpartner)

Pierre Kanzler
Havelberger Straße
16845 Stüdenitz-Schönermark GT Stüdenitz
Tel.: 01735725871

Kassenwart
Kerstin Straßberger
Havelberger Str. 35
16845 Stüdenitz-Schönermark GT Stüdenitz
Tel.: 033972 41173

Schriftführerin
Sibylle Eichhorn
Kyritzer Str. 4 A
16845 Stüdenitz-Schönermark GT Stüdenitz
Tel.: 033972 40293

Beisitzer
Heinz Seeger
Dorfstr. 31
16845 Stüdenitz-Schönermark GT Stüdenitz
Tel.: 033973 52193

Beitrag
Aktive: 30,00 €
Passive, Kinder, Jugendliche: 15,00 €

Abteilung Fußball
Abteilungsleiter
Uwe Borck
Havelberger Str. 40 b
16845 Stüdenitz-Schönermark
Tel.: 033972 40002

Stellvertreter (und Alte Herren):
Heinz Seeger – GT Schönermark

Presse & Öffentlichkeit:
André Ehlert
Tel: 0174 3221071
e-mail:


Jugendleiter: André Ehlert

Schiedsrichterbeauftragter:
Silvio Bülau – Breddin (Tel: 033972 20800)

Trainingszeiten:
Freitag 17.30 bis 20.30 Uhr (Sportplatz Stüdenitz)
Montag 20.20 bis 22 Uhr (Sporthalle Neustadt/Dosse)


Abteilung Kegeln
Abteilungsleiter
Klaus Köhn

Havelberger Straße
16845 Stüdenitz-Schönermark GT Stüdenitz
Tel.: 01743454692

 

 

Eröffnung Kegelbahn

 

 

sanierte Kegelbahn

 

 

Trainingszeiten:
1. Männer: Montag 19.00 – 22.00 Uhr
2. Männer: Dienstag 19.00 – 22.00 Uhr
Volkssport: Mittwochs 19.00 – 22.00 Uhr

Abteilung Gymnastik
Abteilungsleiter
Karola Borck
Havelberger Str. 40 b
16845 Stüdenitz-Schönermark GT Stüdenitz
Tel.: 033972 40002

Trainingszeiten: Dienstag 19.00 – 21.00 Uhr


Abteilung Tischtennis
Abteilungsleiter
Frank Nebelin
Havelberger Straße
16845 Breddin
Tel.: ---

Trainingszeiten: 19.00 – 21.00 Uhr



Abteilung Reiten
Abteilungsleiter
Dirk Nebelin
Kyritzer Str. 12
16845 Stüdenitz-Schönermark GT Stüdenitz
Tel.: 033972 40440

- gegründet am 02.12.1981

Voltigieren immer Donnerstag von 16.00 – 18.00 Uhr
Reiten nach Vereinbarung

Trainerin: Mandy Maier

Zu uns gehören die Jäglitz Hörner.


Das sportliche Dorf
Im Jahre 1912 gründeten Bauern und Handwerker den Männerturnverein "Gut Heil", der erst leichtathletische Übungen auf dem Festplatz "Unter den Eichen" an der Jäglitz, später Geräteturnen, im Winter im Saal der Gaststätten Möhring und Jahnke, im Programm hatte. 1928 erhielt der Verein die Vereinsfahne, welche es auch heute noch gibt. Gründungsväter des Vereins waren Albert Jennrich, Bernhard Vick, Willi Legde, Georg Bott und Albert Haack. Das jährliche Turnfest in den zwanziger Jahren waren Höhepunkte im Dorf. Der zweite Sportverein wurde von Arbeitern und kleinen Gewerbetreibenden gegründet, der "Fußball Club Stüdenitz". Hier waren Franz Zahle, Willi Staak, Walter Kindt, Willi Rose, Bernhard Vick, Willi Schumann und Werner Matuschewski die Gründungsmitglieder. Sportbekleidung und Fußballschuhe mußten die Spieler selbst kaufen. Der monatliche Mitgliedsbeitrag betrug 25 Pfennige, der Preis eines Lederballes: 20 Mark. - Monatslohn eines Landarbeiters bei freier Kost und Logis höchstens 25 Mark. Wenn mal gar nichts mehr ging, sprangen Willi Schumann, Paul Lahrmann, Paul Matuschewski oder Franz Zehle als "Sponsoren" ein. Oder man lud die Schöhheitskönigin Deutschlands Inge Grahn 1929 als Gast zu einem Fußballspiel ein. Neugierige Zuschauer füllten dann etwas die Vereinskasse. Gespielt wurde bis 1925 auf einem Stück Land, daß der Kleinbauer Otto Häfke unentgeltlich zur Verfügung gestellt hatte, ab 1925 am Dorfáusgang Kyritzer Strasse und ab 1929 auf dem Platz gegenüber des heutigen Sportplatzes. 1932 baute der Arbeitsdienst mit der Regulierung der Jäglitz den heutigen Sportplatz. Der zweite Weltkrieg hinterließ große Lücken im Stüdenitzer Sportverein. Um den Sport wieder aufzubauen machten sich damals Dieter Heuer, Rudolf Straßberger, Alfred Taut, Alwin König, Erwin Hildebrandt, Klaus Legde, Friedrich Borck, Franz Paech und Helmut Wippich an die Arbeit. Fußball und Turnen wurden zusammengelegt. Es enstand der "SV Stüdenitz", 1955 die "BSG Traktor Stüdenitz/Kötzlin" und ab 1970 die BSG "Traktor Stüdenitz" mit den Sparten Fußball, Tischtennis, Schach, Turnen, Kegeln, eine Laienspielgruppe und ab 1982 die Sektion Pferdesport.
Seit 1990 gibt es den "SV Stüdenitz 1912 e.V."

Vereinsvorsitzende seit 1912
1912 - : Albert Jennrich
1923 - 1930: Willi Rose
1930 - 1945: Willi Schumann
1946 - 1952: Dieter Heuer
1952 - 1960: Emil Predel
1960 - 1962: Otto Rostin
1962 - 1970: Helmut Wippich
1970 - 1978: Heinz Müller
1978 - 1988: Joachim Schleiff
1988 - : Holger Blum/ Ingo Erdmann


Ein Name muß unbedingt extra erwähnt werden, nämlich Rudolf Straßberger, Papi, wie ihn jeder liebevoll nennt, der vom Stüdenitzer Sport spricht. Rudi war Organisationsleiter in den Sportvereinen von 1948 bis 1998. Ihm ist es im wesentlichen zu verdanken, dass der Sport in Stüdenitz nach 1945 wieder Blütezeiten erlebte und weit über die Dorf- und Kreisgrenzen bekannt wurde. Ohne seine Hartnäckigkeit, Initiative; Überzeugungskraft und Einsatzbereitschaft sowie sein Organisationstalent wäre vieles nicht errreicht worden. Viele Ehrungen und Auszeichnungen hat Rudi Straßberger erhalten, aber ein Sieg der 1. Fußballmannschaft ist ihm wahrscheinlich am liebsten.

 

 

85 Jahre Fußballsport in Stüdenitz - Und der Ball rollt immer noch

 

Am 22. Mai 1923 gründeten Landarbeiter, Kleinbauern, Gewerbetreibende und Handwerker den FC Stüdenitz 1923. Bereits seit 1912 gab es im Ort den Turnverein, aber anfänglich gab es Differenzen zwischen beiden, erst 1948 folgte der Zusammenschluss zum SV Eintracht Stüdenitz.

 

Willi Rose war 1923 der erste Vorsitzende des Fußballclubs, gespielt wurde in Arbeits- oder Turnschuhen, weißem Oberhemd, schwarzen Hosen und weißen Stutzen. Der Mitgliedsbeitrag lag bei 35 Reichspfennigen im Monat. Zuerst wurde ein kleiner Platz am Mühlenberg genutzt, den Kleinbauer Otto Hefke zur Verfügung stellte. 1925 wechselte man den Ort, und spielte nun hinter der Siedlung (in Richtung Zernitz- Bahnhof), 1929 kam ein erneuter Wechsel. Genau gegenüber dem jetzigen Sportgelände (Lohmer Straße) pachtete man Land vom Kleinbauern Martin Fritz. Seit 1932 nutzt man den derzeitigen Fußballplatz mit einem eigens errichteten Gebäude.

 

Während des Krieges ruhte im Wesentlichen der Spielbetrieb, 1948 ging es dann weiter. Zusammen mit den Turnern wurde der SV Eintracht gegründet und Rudolf Straßberger zum Sektionsleiter Fußball gewählt. Diese Position sollte Rudi dann bis zum 5. Juni 1998 besetzen, und er wurde eine Hauptfigur des Stüdenitzer Fußballsports.

 

Anfangs spielte man gegen die Nachbardörfer, wo sich die Fußballvereine nach und nach gebildet hatten. Zwischenzeitlich erfolgte der Anschluss an die MTS Kötzlin, neben der Ersten gab es dann auch eine spielstarke zweite Mannschaft und ab 1954 auch eine Jugendmannschaft.

 

Fünfmal wurden die Stüdenitzer Kreismeister, Höhepunkte waren die Spielserien in der Bezirksklasse, sensationell das Abschneiden 1981/82, 1982/83 sowie 1985/86, als man am Ende Dritter der Liga wurde.

 

Während der Jahre gab es Kontakte zu Mannschaften aus der Bundesrepublik und Westberlin. Leider gab es wegen der damaligen politischen Verhältnisse nie Rückspiele, in Stüdenitz gewann man beide ungewöhnlichen Spiele mit 2:1. Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt der DDR- Journalistenauswahl, die unter anderem mit Nöldner, Friedemann, Nachtigall und Zöllner auflief. Stüdenitz gewann am Ende mit 1:0. 1978 gab es Spiele gegen polnische Mannschaften, Polonia Glubczyze und Unia Krapkowice waren in den folgenden Jahre sehr oft Partner für Spiele in Stüdenitz und Polen.

 

1990 gastierte die Traditionsmannschaft vom SV Werder Bremen in Stüdenitz, unvergessen der Treffer zur 1:0- Führung von Frank Nebelin, der den Bremer Torwart Dieter Burdenski mit einem Schuss von der Mittellinie bezwang. Am Ende verlor man aber dieses Match mit 1:9.

 

Am 5. Juni 1998 übergab Rudolf Straßberger nach 50 Jahren seinen Posten an den damaligen Jugendleiter André Ehlert, der danach immer wieder von der Erfahrung eines Rudolf Straßbergers profitierte. Im Juni 2001 übernahm dann Meinhard Adler diesen Posten, da Ehlert sich nur noch um die Nachwuchsabteilung kümmern wollte.

 

Den vorerst letzten Höhepunkt hatte Stüdenitz am 30.08.2003, als der Radiosender Fritz mit seiner Fußballauswahl zu Gast war. 239 zahlende Zuschauer sahen ein richtig gutes Spiel, nach einem 2:2 nach 120 Minuten gewannen die Stüdenitzer 4:3 im Elfmeterschießen.

 

85 Jahre hat man nun also gemeistert, doch die Abteilung Fußball erlebte einige Rückschläge. Es gab viele erfolgreiche Juniorenteams in Stüdenitz, doch mittlerweile existiert keine Nachwuchsabteilung mehr und so fehlt eine wichtige Grundlage für die Zukunft. Auch das Fehlen einer Männerreserveelf treibt den jetzigen Verantwortlichen so manche Sorgenfalte auf die Stirn.

 

Seit dem Abstieg aus der 1. Kreisklasse im Jahre 2007 leitet nun Uwe Borck die Abteilung, Woche für Woche rennt er für seinen Verein und organisiert den Spielbetrieb.

 

2006 übernahm Pierre Kanzler, der auch als Vereinsvorsitzender agiert, den Trainerposten der Männerelf. Seit 2007 steht wieder André Ehlert am Seitenrand, der diese Position bereits von 2002 bis 2006 ausübte.

 

Mit einem Kader von 19 Akteuren versucht der SV Stüdenitz nun erneut, den Aufstieg in die 1. Kreisklasse zu meistern.

Kegelbahn


Aktuelle Meldungen

Überraschender Auswärtssieg

(01.09.2011)

Fußball / Kreisligaabsteiger Rheinsberg mit Heimpleite

 

Tore: 0:1 Roland Leske (16.), 1:1 Nico Bamberg (33.), 1:2, 1:3 Tobias Buchholz (65., 68.)

 

Nachdem die Stüdenitzer am Spieltag davor noch mit dem Glück haderten, denn in der 90. Minute verweigerte der Schiedsrichter ihnen einen klaren Foulelfmeter, war der Jubel am Sonntag dann um so größer. Ausgerechnet beim Kreisligaabsteiger Rheinsberg gelang der erste Dreier der aktuellen Saison.

Zwar haben die Gäste immer noch Personalprobleme, doch die Rumpftruppe trat mannschaftlich geschlossen auf und verdiente sich am Ende sogar den Erfolg. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase wurden die Stüdenitzer stärker und Altherrenspieler Roland Leske, der nach fast acht Jahren ein Comeback in der Männerelf feierte, traf per Kopf zur umjubelten Führung. Nach einem Eckball von Brian Borck war er reaktionsschneller als sein junger Gegenspieler und überwand den Heimtorwart. Nur wenige Minuten später stand er dann allein vor dem Rheinsberger Torwart, doch dieses Mal parierte der Keeper den Ball. Fast im Gegenzug jubelten die Platzherren, obwohl die Stüdenitzer heftig protestierten, entschied Schiedsrichter Orlando Gernhard (Zaatzke) auf Tor. Nico Bamberg stand nach einem tollen Zuspiel vollkommen frei und markierte aus abseitsverdächtiger Position den 1:1- Ausgleich. Danach war es ein ausgeglichenes Match, indem die Heimelf etwas entschlossener wirkte, doch vor dem Tor eher harmlos agierte. Auch Stüdenitz machte es nicht besser, nur durch Standards wurde es ab und an brenzlig.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Rheinsberger vor allem über ihre schnellen Außenspieler druckvoller zu agieren, doch zwei gute Chancen vergaben sie leichtfertig. Besser machten es die Gäste, als Tobias Buchholz nach einem Doppelpass von der Strafraumgrenze sein Glück versuchte und den Ball zum 1:2 unter die Torlatte versenkte. Nur drei Minuten später erzielte er mit einem Traumtor den 1:3- Endstand, als er nach einem Freistoss von der Mittellinie den Heimkeeper überraschte. Der stand etwas zu weit vor seinem Kasten, und hatte so keine Abwehrchance gegen den vor ihm aufspringenden Ball. Danach versuchte Rheinsberg alles, hatte auch drei richtig gute Torchancen, doch kein Heimspieler konnte den Gästekeeper überwinden. Stüdenitz erarbeitete sich gegen die aufrückende Heimelf auch einige Konterchancen, die beste vergab Brian Borck, als er in der 81. Minute allein vor dem Heimkeeper stehend scheiterte.

Am Ende ein überraschender Erfolg für den Abstiegskandidaten, doch Rheinsberg hatte sichtbar noch einige Abstimmungsprobleme.

 

André Ehlert

 

SV Stüdenitz:

 

Cornelius Vettin- Pierre Kanzler, Thomas Lamprecht, Denny Rapski, Maik Rehfeldt, Michael Gendera, Ringo Hilgenfeld (74. Matthias Gendera), Brian Borck (89. André Ehlert), Roland Leske, Holger Milatz, Tobias Buchholz

Stüdenitz mit erstem Punktgewinn

(23.08.2011)

Stüdenitz mit erstem Punktgewinn

21.08.2011 Fußball – Gäste mit viel Glück in der letzten Spielminute

  

SV 1912 Stüdenitz – TuS Dabergotz   2:2 (2:1)

 

Tore: 1:0 Tobias Buchholz (15.), 1:1 Christopher Kupper (26.), 2:1 Brian Borck (39.), 2:2 Christopher Kutzer (63./ Foulelfmeter)

 

Für beide Mannschaften war es im zweiten Saisonspiel der erste Punkt, am Ende ging das Remis in Ordnung, denn beide Teams waren je eine Halbzeit spielbestimmend. Doch zwei Situationen im Spiel waren noch lange nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Mario Zimmermann (Schwarz- Rot Neustadt) Gesprächsthema.

Während die Dabergotzer nur auf den gesperrten Kevin Stielow verzichten mussten, stellte sich die Stüdenitzer Mannschaft quasi von selbst auf. Neben dem langzeitverletzten Martin Bayer und Christian Granzow (arbeitsbedingt) mussten die Platzherren auch auf die Guido Keiler (verletzt) und Torwart Horst Straßberger (krank) verzichten. Ringo Hilgenfeld konnte angeschlagen nur auf der Bank Platz nehmen.

Doch die Heimelf spielte munter drauf los und Kapitän Tobias Buchholz versenkte den Ball mit einem Distanzschuss genau in den rechten Torwinkel. Auch danach suchten die Stüdenitzer mit Offensivaktionen ihr Glück, doch die Gäste wurden angetrieben durch ihren besten Spieler Christopher Kupper immer gefährlicher. Er war es dann auch, der einen Abstimmungsfehler zwischen Torwart Cornelius Vettin und Pierre Kanzler gedankenschnell ausnutzte und das Spielgerät zum 1:1 in die Maschen lupfte. Stüdenitz blieb aber optisch leicht überlegen, doch immer wieder mussten die Platzherren auf Christopher Kupper aufpassen, der mit seinen schnellen Antritten viel Unruhe in die Defensive brachte. In der 32. Minute hatte Kupper dann das 1:2 auf dem Fuß, schoss aber weit über das Tor. Besser machten es danach die Stüdenitzer, denn Brian Borck markierte in der 39. Minute nach Vorlage von André Ehlert das 2:1. Nur zwei Minuten später versuchte es Michael Gendera mit einem Schuss von der Strafraumgrenze, doch Gästetorwart Benjamin Hagenow lenkte den Ball noch mit den Fingerspitzen an die Torlatte und verhinderte das 3:1.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild, denn nun versuchte TuS das Spiel zu machen. Durch einen Foulelfmeter, Christopher Kupper wurde im Strafraum unfair gebremst, kam Dabergotz auch zum 2:2- Ausgleich, Christopher Kutzer verwandelte sicher. Dann folgten die zehn besten Minuten der Gäste, da die Heimelf etwas verunsichert war, doch Kupper konnte zwei gute Chancen nicht ausnutzen. Dann folgte ein Bruch im Spiel der Gäste, nachdem Christoph Rechlin ausgewechselt wurde. Er hatte sich auf eine minutenlange Diskussion mit dem Schiedsrichter eingelassen, hatte sehr viel Glück nicht die Ampelkarte zu sehen und wurde danach schnell von Gästecoach Matthias Kupper vom Platz genommen. Stüdenitz kam danach zu einigen gefährlichen Standartsituationen und verpasste in der 81. Minute knapp das 3:2, als Michael Gendera allein vor dem Gästekeeper den Ball am Tor vorbei köpfte. Und auch in der letzten Spielminute war Gendera der Hauptdarsteller, als er es mit einem Alleingang auf Hagenow versuchte. Der Abwehrchef der Gäste holte ihn im Strafraum ein und foulte Gendera beim Abschluss von hinten. Schiedsrichter Zimmermann konnte dem Spurt aus der Hälfte der Stüdenitzer nicht mehr folgen und entschied dann am Mittelpunkt stehend auf weiter spielen. Selbst die Gäste schüttelten da nur den Kopf und konnten sich dann über den so glücklichen Punkt freuen.  (André Ehlert)

 

 SV 1912 Stüdenitz:

Cornelius Vettin – Pierre Kanzler, Tino Kornführer, Maik Rehfeldt, Brian Borck, André Ehlert, Michael Gendera (90. Ringo Hilgenfeld), Tobias Buchholz, Denny Rapski, Martin Glatz, Thomas Lamprecht

 

TuS Dabergotz:

Benjamin Hagenow – Mirko Hauff, Michael Kluth (71. Jean- Michel Plötz), Alexandro Schulz, Daniel Mania, Martin Dachselt, Sven Burghardt, Christopher Kupper, Christopher Kutzer, Florian Drietchen, Christoph Rechlin (79. Marcel Schulz)   

Stüdenitzer Kegler zu Hause erfolgreich

(26.10.2010)

SV Stüdenitz II – SW Kyritz 3:0 [2888:2775 Holz]

Die Reservemannschaft um Coach Anita Ehlert musste zwar auf Silke Peglow und Axel Meilicke verzichten, behielt aber trotzdem die Punkte. Dabei hatten die schwarz- weißen Kegler zwar durch Nadine Manecke (713 Holz) einen tollen Auftakt, doch die Heimstarterin Ramona Looß war zehn Holz besser als die Kyritzerin. Madeleine Baum (710) hatte dann sogar die Chance für Kyritz, den Kampf um den Zusatzpunkt spannend zu gestalten. Manuela Kroll hielt aber dagegen und erzielte mit der letzten Kugel drei Zähler mehr. Die beiden letzten Durchgänge gingen deutlicher aus, denn Manfred Sirrenberg (720) und Schlusskegler Klaus Köhn mit dem Bestwert des Abends (732) machten den 3:0- Erfolg gegen nie aufsteckende Gäste perfekt.

 

SV Stüdenitz I – Zernitzer SV 3:0 [4412:4305 Holz]

Im Nachbarschaftsderby behielt Stüdenitz die Oberhand, aber um den Zusatzpunkt musste Spielertrainer Uwe Gläske lange bangen. Heiko Freitag (730 Holz) und Dirk Nebelin (736) setzten sich gegen Rondo Jäkel (700) und Michael Bernek (696) recht deutlich durch. Dann ließ Horst Straßberger 747 Holz fallen, der Zernitzer M. Stößer kam nur auf 707 Holz. Im vierten Block gelang dann Matthias Neumann mit 738 Holz der erste Topwert für die Gäste, Frank Gottschalk (723) hatte das Nachsehen. So ging es im Duell Uwe Gläske gegen Friedhelm Schneider um den Zusatzpunkt, Gläske sicherte ihn für seine Mannschaft, denn er erzielte mit 730 Holz sieben mehr als Schneider. Den Höhepunkt des Abends stellte das letzte Duell dar, denn nicht nur der Stüdenitzer Andreas Looß mit Tagesbestwert 755 Holz zeigte guten Kegelsport. Sein Kontrahent Klaus Schönemann war auch richtig gut drauf, markierte mit 745 Holz den Bestwert der Gäste.

Stüdenitzer Notelf punktet

(26.10.2010)

SV 1912 Stüdenitz – TuS Dabergotz   2:2 (0:0)

Tore: 1:0 & 2:0 Sandro Scheffler (51. & 64.), 2:1 & 2:2 Christopher Kupper (72. & 80.)

 

Im erst zweiten Heimspiel der Saison hatten die Gastgeber erneut arge Personalprobleme, denn neben den Langzeitausfällen Toppel und Apitz fehlten auch Patrick Scheffler, Denny Rapski, Dirk Reiche, Thomas Lamprecht, Daniel Wiegert und Maik Rehfeldt. So musste Uwe Borck von den Alt- Herren bereits zum zweiten Mal hintereinander aushelfen, spielte aber gewohnt routiniert und gehörte mit zu den auffälligsten Akteuren auf dem Platz.

 

Die Notelf der Gastgeber spielte zwar in Halbzeit eins nicht gerade überragend, erarbeitete sich aber Torchancen und stand in der Defensive recht sicher. Sandro Scheffler und Cornelius Vettin vergaben  Mitte der Halbzeit die beiden besten Gelegenheiten zur Führung. Da Dabergotz auch nicht seinen besten Tag erwischte, ging es torlos in die Kabinen. Hervor zu heben war die Rücknahme eines Foulstrafstosses für die Gastgeber durch Schiedsrichter René Frank (Rhinow), der in der 16. Minute nach kurzer Unterbrechung auf Nachfrage beim gefoulten Sandro Scheffler den angezeigten Elfmeter zurück nahm.

 

In den ersten zwanzig Minuten war die Heimelf nach dem Seitenwechsel die bessere Mannschaft und wurde auch belohnt dafür. Sandro Scheffler schloss in der 51. Minute einen gut heraus gespielten Angriff der Stüdenitzer mit dem 1:0 ab, wenig später erhöhte er sogar auf 2:0. Als sich die Platzherren im Anschluss an einen Eckball ein Fehlabspiel leisteten, kamen die Gäste zu einem Konter, den Christopher Kupper gekonnt zum 2:1 nutzte. Danach schwanden beim Heimteam die Kräfte und Dabergotz übernahm die Spielregie. Glück hatte Stüdenitz nur Minuten nach dem 2:1, als ein TuS- Akteur im Fünfmeterraum stehend den Ball in die Maschen köpfte, Schiri Frank aber sofort auf Abseits entschied. In der 80. Minute war es dann doch passiert, es stand 2:2. Erneut war Christopher Kupper seinem Gegenspieler entwischt und markierte per Kopf den Ausgleich. Danach rettete Heimtorwart Horst Straßberger der Heimelf wenigstens den einen Zähler, als er nach einem Kupper- Kopfball das Spielgerät reaktionsschnell um den Pfosten lenkte.

 

„Die Heimspiele der Saison wollen wir nicht verlieren, zwar glückte uns kein Dreier, aber mit dem einen Punkt müssen wir am Ende zufrieden sein. Dabergotz war in der Schlussphase die bessere Mannschaft und hat verdient den Punkt noch erspielt. Wir müssen auf die Rückkehr einiger Spieler hoffen und werden dann auch mal wieder siegreich den Platz verlassen.“, so Trainer Ehlert.

 

SV 1912 Stüdenitz: Horst Straßberger – Christian Granzow, Uwe & Brian Borck, Martin Bayer, Guido Keiler, André Ehlert, Sandro Scheffler, Michael Gendera, Cornelius Vettin, Pierre Kanzler

 

TuS Dabergotz: Ronny Wildenhein – Kevin Stielow, Maik Kühn, Michael Kluth, Christoph Rechlin, Mirko Hauff, Alessandro Schulz, Christopher Kupper, Martin Dachselt, Sven Burghardt, Daniel Mania 

Notelf schlägt sich wacker

(19.10.2010)

SV Karwesee – SV Stüdenitz   5:2 (2:1)

Tore: 1:0 & 2:0 Eigentore Pierre Kanzler (2. & 6. Minute), 2:1 Sandro Scheffler (11.), 3:1 Marc Bienert (66.), 3:2 Sandro Scheffler (69.), 4:2 Stefan Schieritz (85.), 5:2 Manuel Nölte (90.+3)

 

Nach dem katastrophalen Auftritt in Wusterhausen als man gleich drei Spieler durch Platzverweise verlor, hatte man vor dem siebten Auswärtsspiel der Saison arge Personalprobleme. Neben den drei gesperrten Spielern, mussten die Gäste neben den Langzeitausfällen, Robert Toppel und Heiko Apitz werden erst 2011 wieder spielen können, auch auf Dirk Reiche, Guido Keiler, Thomas Lamprecht und Daniel Wiegert verzichten. So mussten vier Alt- Herren- Spieler ran, die bereits am Vormittag ein Spiel absolviert hatten.

 

Schlimmer hätte es für Stüdenitz nicht beginnen können, denn die beiden ersten Angriffe der Platzherren bedeuteten gleichzeitig den 2:0- Zwischenstand. Dabei waren sich Keeper Horst Straßberger und Abwehrchef Pierre Kanzler nicht einig, vom Kopf Kanzlers landetet der Ball jeweils im eigenen Kasten. Doch als Sandro Scheffler sich geschickt gegen die Heimabwehr durch setzte und zum 2:1 vollendete, keimte etwas Hoffnung bei den Gästen auf. Der Spielmacher der Gäste hatte in der Folgezeit noch zwei gute Möglichkeiten, vor allem in der 24. Minute als der Torwart von Karwesee zu weit aus seinem Tor heraus gelaufen war, aber der Lupfer von Scheffler ging knapp über das leere Gehäuse. Karwesee war danach wieder die spielbestimmende Mannschaft, vergab aber bis zum Pausenpfiff zwei hundertprozentige Chancen leichtfertig.

 

Nach dem Seitenwechsel machten die Platzherren weiter Druck, doch Stüdenitz war bei Kontern immer wieder gefährlich. Als die Gäste in der 65. Minute gerade im Spielaufbau waren, und die Abwehr mit aufrückte, unterlief einem Gästespieler ein Ballverlust. Torjäger Marc Bienert war nicht mehr zu stoppen und vollendete zum 3:1. Mit einem sehenswerten Distanzschuss nur wenige Minuten später, war das Spiel dann wieder offen. Erneut war es Sandro Scheffler, der den Heimkeeper Tobias Schieritz „alt“ aussehen ließ. Danach versäumte Karwesee es, die Führung wieder aus zu bauen, denn Gästetorwart Horst Straßberger zeigte zwei Glanzparaden. Das hätte sich fast gerächt, als Patrick Scheffler den freistehenden Cornelius Vettin anspielte, doch der schoss am Tor vorbei. In der 82. Minute hatte dann Tobias Schieritz sehr viel Glück, als er beim Abwehrversuch gegen einen Scheffler- Knaller chancenlos war, doch von der Unterkante der Torlatte sprang der Ball zurück ins Spielfeld. Stefan Schieritz erlöste Minuten vor dem Abpfiff seine Farben mit dem vorentscheidenden Treffer zum 4:2 und in der Nachspielzeit markierte Manuel Nölte den 5:2- Endstand.

 

„Ich ziehe heute den Hut vor meiner Mannschaft, das hat unserer Notelf wohl kaum jemand zugetraut, denn trotz der Ausfälle haben wir vor allem im Offensivgang ansprechenden Fußball gespielt. Im erst zweiten Heimspiel nächsten Sonntag gegen Dabergotz erhoffe ich mir durch die Rückkehr von Lamprecht, Reiche, Keiler, Granzow und Bayer eine Steigerung.“, so Trainer Ehlert.

 

Karwesee: T. Schieritz – Vierke, Archut, Etzien, S. Renz, Bienert, Horn, Reich, S. Schieritz, Grund, Kröcher (Riestock, Nölte, St. Renz) 

 

Stüdenitz: Straßberger – Kanzler, Uwe u Brian Borck, Ehlert, Patrick u Sandro Scheffler, Mudrack, Gendera, Vettin, Rehfeldt 

Blamage für Stüdenitz

(12.10.2010)

FC Blau-Weiß Wusterhausen – SV 1912 Stüdenitz  7:1 (1:0)

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Burim Restelica (35., 53., 67.), 4:0 Daniel Linkowitsch (70.), 5:0 Burim Restelica (72.),  6:0 Ronny Miermeister (81.), 7:0 Jusuf Pepshi (82.), 7:1 Sandro Scheffler (88.)

 

besondere Vorkommnisse:  gelb- rote Karte: Martin Bayer (Stüdenitz /59., Foul & Meckern); rote Karten: Christian Granzow (Stü./53., Notbremse), Enrico Bader (Wusterhausen/74., Grätsche von hinten), Denny Rapski (Stü./74., Unsportlichkeit)

                            

Einen beschämenden Auftritt lieferten die Stüdenitzer beim Staffelfavoriten in Wusterhausen ab, doch nicht die sportliche Vorstellung war am Ende das Gesprächsthema. Gleich drei Platzverweise mussten die Gäste hinnehmen und leider lag der junge Schiedsrichter Michel Kanitz (Dreetz) da auch richtig. Ersatzgeschwächt mussten die Stüdenitzer antreten, denn mit Thomas Lamprecht, Guido Keiler, Heiko Apitz, Robert Toppel und Brian Borck fehlten gleich fünf Akteure. Die erste Halbzeit agierten die Platzherren überlegen, dem Tabellenführer fehlte aber die Genauigkeit beim Torabschluss. Als dann Burim Restelica seinem Gegner bei einer Standartsituation entwischte, gelang ihm in der 35. Minute dann doch die Führung.

 

Nach dem Seitenwechsel wollte Stüdenitz mehr für die Offensive investieren, doch als Abwehrchef Christian Granzow anstatt den Ball zu klären einen Zweikampf gegen Goalgetter Restelica suchte und ihn dabei am Trikot zog, entschied der Schiedsrichter auf Strafstoss und glatt ROT für Granzow. Restelica markierte vom Punkt das 2:0, nur Minuten später hatte Kapitän Bayer seine Nerven nicht im Griff und meckerte gegen den Schiedsrichter, mit der zweiten gelben Karte musste auch er vom Platz. Die Heimelf nutzte ihre nummerische Überlegenheit aus und erhöhte bis zur 72ten Minute auf 5:0. Als Denny Rapski seinem Gegner den Ball abnahm, grätschte Enrico Bader den Stüdenitzer von hinten um und musste nach der roten Karte auch vom Platz. Das Foulspiel erregte Rapski dann so sehr, dass er sich zu einer „angetäuschten“ Tätlichkeit hinreißen lies und ebenfalls früher zum Duschen gehen musste. Seiner Linie blieb der in Hälfte Zwei überforderte Schiri nicht treu, erst übersah er vor dem 3:0 ein Trikotzieher von Restelica und zehn Minuten vor dem Ende gab es keine Karte gegen den bereits mit gelb verwarnten Robin Müller als dieser Michael Gendera an der Mittellinie foulte. Mit einem Doppelschlag erhöhte der Tabellenführer auf 7:0, ehe den acht auf dem Platz verbliebenen Gästen noch der Ehrentreffer zum 7:1- Endstand gelang.

 

„Ich schäme mich für meine Mannschaft, bereits in der ersten Halbzeit war Unruhe in unseren Reihen, da das Spiel in der Offensive nicht so klappte. Doch was meine drei Akteure da in der zweiten Halbzeit gemacht haben, da fehlen mir die Worte. Aus dem Teanageralter sind wir ja nun mittlerweile entwachsen, doch solche unüberlegten, dummen Aktionen dürfen nicht passieren und haben uns als Verein geschadet. Außerdem haben sie dadurch den Rest der Mannschaft im Stich gelassen, die verbleibenen Spieler müssen diese hirnlosen Aktionen nun in den nächsten Spielen ausbaden, dabei haben wir schon genug Ausfälle zu kompensieren!“, so ein enttäuschter Gästetrainer.

 

SV 1912 Stüdenitz: Horst Straßberger – Christian Granzow, Martin Bayer, André Ehlert, Sandro & Patrick Scheffler, Denny Rapski, Dirk Reiche (71. Cornelius Vettin), Pierre Kanzler, Maik Rehfeldt, Michael Gendera

 

Wusterhausen: Martin Weiss – Daniel Linkowitsch, Andreas Nucklies (Sven Mater), Burim Retelica, Reinhard Kordalle (Dustin Lehmann), Sebastian Bielefeld (Oliver Kohn), Ronny Miermeister, Enrico Bader, Robin Müller, Jusuf Pepshi, Jeffrey Milz  

Foto zur Meldung: Blamage für Stüdenitz
Foto: Blamage für Stüdenitz

Stüdenitzer Kegler erfolgreich

(05.10.2010)

Die erste Mannschaft um Teamleiter Uwe Gläske ist wieder auf einem guten Weg, denn der Titelverteidiger blieb auch im dritten Spiel der neuen Saison ohne Punktverlust. Nachdem in der letzten Woche ein doch überraschender 3:0- Auswärtserfolg in Kyritz glückte, ließ man im Heimkampf gegen Aufsteiger Schwarz- Rot Neustadt I den Gästen keine Chance. Dabei glückten den Gastgebern durchweg sehr gute Resultate, wobei Horst Straßberger mit 753 Holz der beste Akteur des Abends war. Gemeinsam mit Frank Gottschalk (731 Holz), Heiko Freitag (721), Dirk Nebelin (715), Uwe Gläske (731) und Andreas Looß (739) will Stüdenitz den Meistertitel nun verteidigen.

 

SV Stüdenitz II – SR Neustadt II 2:1 [2881:2848 Holz]

Im Duell der Reserveteams konnten sich die Schwarz- Roten über einen Auswärtspunkt freuen, das war ihnen schon sehr lange nicht mehr geglückt. Für die Heimmannschaft war der Punktverlust sehr enttäuschend, denn am Ende fehlte nur ein Holz zum glatten 3:0- Sieg. Klaus Köhn brachte die Heimmannschaft mit 723 Holz in Führung, der Gästestarter Volker Brenig (706) zeigte hier schon eine starke Leistung. Im zweiten Block schaffte der Neustädter Erhard Freihube mit der letzten Kugel genau das Resultat der Stüdenitzerin Manuela Kroll (708). Danach trumpfte Altmeister Horst Woike mit tollen 725 Holz auf und Bodo Steffen (709) machte dann den Auswärtspunkt endgültig perfekt, denn er überbot Manuela Kroll um das entscheidende eine Holz. Für Stüdenitz markierte Manfred Sirrenberg gute 718 Holz und im Schlussdurchgang sicherte Ramona Looß Stüdenitz wenigstens den Tagesbestwert, ihr gelangen 732 Holz. Damit blieb die Mannschaft um Teamleiterin Anita Ehlert auch im zweiten Heimspiel zwar ohne Niederlage, doch wie bereits im Spiel gegen Gumtow II musste man den Gästen den Zusatzpunkt überlassen.

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Foto: Stüdenitzer Kegler erfolgreich

Stüdenitzer Alt- Herren erneut siegreich

(05.10.2010)

SV 69 Schönberg – SV 1912 Stüdenitz 0:2

 

Der Erfolg im letzten Match in Heiligengrabe hat dem Team um Trainer Heinz Seeger gut getan, denn hoch motiviert reiste man nun nach Schönberg. Auch gegen den Neuling der AH- Staffel B wollte man unbedingt punkten, obwohl Roland Leske, Eckhard Wieck, Heiko Apitz und Thomas Lamprecht fehlten.

 

Die Heimelf hatte aber arge Personalprobleme, verletzungs- und arbeitsbedingt fehlten viele Akteure aus dem eigentlich großen Kader. Mit viel Verspätung traten sie dann mit nur sieben Spielern an, um das Match doch aus zu tragen.

 

Schönberg hatte sogar eine gute Chance, doch der Lupfer von Daniel Dieck ging knapp über den Kasten von Alf Wredenhagen. Danach dominierten die Stüdenitzer und nach Vorlage von André Ehlert markierte Michael Schmock das 0:1. In der 20 Minute spielte Schmock gekonnt auf Ehlert, der Heimtorwart Marco Harnack keine Chance ließ und auf 0:2 erhöhte. Als Torsten Gerloff sich in der 25. Minute ohne Einwirkung eines Gegenspielers verletzte und ausschied, brach Schiedsrichter Gerd- Rüdiger Schröder (Breddin) das Spiel ab, da bei den Platzherren nur noch sechs Spieler auf dem Feld standen.

 

Am 8.10. müssen die Stüdenitzer wieder auswärts ran, beim Überteam des Alt- Herrenbereiches Schwarz- Rot Neustadt will man nicht zu hoch verlieren.

 

Stüdenitz: Wredenhagen – Kanzler, Borck, Ehlert, Straßberger, Maier, Milatz, Schmock, Baenisch, Bandow, Gendera

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Foto: Stüdenitzer Alt- Herren erneut siegreich

Stüdenitzer Alt-Herren mussten lange auf einen Sieg warten

(27.09.2010)

FSV Heiligengrabe – SV 1912 Stüdenitz 1:3 (0:1)

 

Vor dem Saisonstart hatte man sich beim SVS vorgenommen, endlich auch im Alt- Herrenbereich gute Spiele zu liefern. Doch nur am ersten Spieltag gelang dieses Vorhaben teilweise, denn nach 70 Minuten führte man überraschend 3:1 gegen Wusterhausen, um mit dem Schlusspfiff doch noch 3:4 zu verlieren.

 

Beim Duell der bisher ohne Zähler da stehenden Teams der Staffel B, sollte nach drei weiteren Niederlagen endlich gepunktet werden. Dies gelang am Ende auch, doch da neben Trainer Seeger auch Uwe Borck, Alf Wredenhagen, Thomas Tober, Eckhard Wieck, Thomas Lamprecht und Heiko Apitz fehlten, war dies dann doch etwas überraschend.

 

Die Anfangsphase gehörte Stüdenitz, nach einem Distanzschuss von André Ehlert knallte der Ball an die Torlatte, doch den Abpraller verwandelte Horst Straßberger per Kopf zum 0:1. Danach übernahm das Heimteam das Spiel, doch Gästekeeper Pierre Kanzler war ein guter Rückhalt für seine Mannschaft.

 

Die zweite Halbzeit begann kurios, denn nachdem die Gästeabwehr den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum befördern konnte, schoss ein Heimstürmer auf das Tor, doch der Ball landete an der Hand des Stüdenitzer Abwehrchefs. Den folgenden Elfmeter verwandelte die Heimelf zum 1:1. Danach war es ein offenes Spiel, beide Seiten versuchten nun, in Führung zu gehen. Als Mario Bänisch den Ball in der 63. Minute genau auf Ehlert flankte, markierte dieser per Kopfball die 1:2- Führung. Heiligengrabe gab sich nicht auf, versuchte weiter nach vorn zu spielen, war aber so für Kontergegenstösse der Gäste anfällig. In der 68. Minute war der Heimkeeper dann zu weit aus seinem Kasten gekommen und Straßberger nutzte diese Möglichkeit für einen Lupfer, der Ball senkte sich zum 1:3 ins Tor der Platzherren.

 

Das Spiel beendete der Schiedsrichter Domenic Dubil (Hansa Wittstock) bereits zehn Minuten vor dem Ende, da die einbrechende Dunkelheit eine Weiterführung nicht zuließ.

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Foto: Stüdenitzer Alt-Herren mussten lange auf einen Sieg warten

Kuriosum in Stüdenitz

(27.09.2010)

Nach den andauernden Regenfällen war es zumindest vor dem Spiel fraglich, ob das Spiel zwischen Stüdenitz und der Unioner Kreisligareserve stattfinden kann. Nach einer Begehung des Platzes durch Schiedsrichter Michel Kanitz (SV Dreetz) und dem Heimtrainer entschied man sich für eine Durchführung des Spiels. Die Platzherren begannen stark und gingen mit dem ersten gut vorgetragenen Angriff in Führung. Brian Borck bediente Patrick Scheffler per langen Ball in den Strafraum, dieser passte genau auf Kapitän Martin Bayer, der zum 1:0 einnetzte. Nachdem in der Stüdenitzer Hälfte die Spieler dann „im Wasser“ einige Probleme hatten, den Ball zu kontrollieren, unterbrach Kanitz das Spiel und befragte beide Kapitäne, da er die Sicherheit der Akteure nun doch gefährdet sah. Der Gästekapitän überließ dem Schiedsrichter die Entscheidung, die Heimelf wollte natürlich weiter spielen und entfernte die Pfütze in Flussnähe per Besen. Doch da es weiterhin Nieselregen gab, entschied der Schiedsrichter neben der seiner Meinung nach weiterhin bestehenden Verletzungsgefahr und auch zum Schutze des Platzes auf einen Abbruch. Gästecoach Hardo Masephul und Heimtrainer André Ehlert mussten daraufhin diese Entscheidung mit tragen.

 

FLB- Spielordnung § 24 Spielabbruch

Der Schiedsrichter kann ein Spiel jederzeit abbrechen bzw. unterbrechen, wenn ihm die Fortführung aus wichtigen Gründen nicht zumutbar erscheint. Zum Abbruch eines Spieles soll der Schiedsrichter aber erst dann schreiten, wenn er alle Mittel zur Fortführung eines Spieles ausgeschöpft hat oder § 20 (3) eintritt.

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Foto: Kuriosum in Stüdenitz

Stüdenitz mit Remis in Alt-Ruppin

(14.09.2010)

Eintracht Alt- Ruppin – SV 1912 Stüdenitz 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Matthias Pfeier (19. Minute, Freistoß), 1:1 Sandro Scheffler (86.)

 

Nach dem Kantersieg gegen Freyenstein erwartete man beim bisher verlustpunktfreien Gastgeber ein hartes Stück Arbeit, doch am Ende gelang ein verdienter Punktgewinn beim Favoriten. Vor den Anpfiff legten beide Mannschaften eine Schweigeminute für den plötzlich verstorbenen langjährigen Alt Ruppiner Spieler Helmut Falkenau (75) ein.

 

In der ersten Halbzeit war es ein gutes Spiel, Stüdenitz hatte die erste Chance, danach wurden die Platzherren besser, aber Matthias Pfeiffer und Bastian Klinger vergaben ihre Chancen. Per Freistoß hämmerte Mathias Pfeiffer in der 19. Minute den Ball ins Tor, wobei Gästekeeper Horst Straßberger keine gute Figur machte. Die Eintracht war zwar optisch überlegen, doch die Stüdenitzer Abwehr um Christian Granzow machte ein recht gutes Spiel. Kurz vor dem Pausenpfiff schien der Ausgleich fällig, aber Martin Bayer wollte den Heimtorwart auspielen, anstatt zu schiessen. Daniel Schirrmeister rettete die knappe Führung für Alt- Ruppin.

 

Die Gäste kamen zielstrebiger aus der Kabine und wollten den Ausgleich. Ein Kopfball von Maik Rehfeldt ging knapp am Tor vorbei, Patrick Scheffler traf nach Zuspiel von Bayer nur die Latte. Kurz danach krachte der Ball wieder ans Aluminium, als Sandro Scheffler aus 30 Metern abzog. Die Gastgeber bekamen den Stüdenitzer Spielmacher weiter nicht in den Griff. Kurz vor Ende markierte S. Scheffler per Sonntagsschuss das 1:1. Davor hatte Alt Ruppin zwei Chancen, um die Partie zu entscheiden, doch Stefan Maske und Pfeiffer scheiterten an Torwart Straßberger. Nach dem Ausgleich sah Stefan Ponath wegen Reklamierens und vorherigem Ballwegschlagen noch die Ampelkarte. So endete das dritte Duell der beiden Teams seit dem Abstieg der Alt- Ruppiner erneut Remis, in der letzten Saison trennte man sich 2:2 und im Rückspiel in Stüdenitz 1:1.

 

SV 1912 Stüdenitz: Horst Straßberger – Maik Rehfeldt, Denny Rapski, Dirk Reiche, Brian Borck, Martin Bayer, Cornelius Vettin, Pierre Kanzler, Sandro & Patrick Scheffler, Michael Gendera (81. André Ehlert)  

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Foto: Stüdenitz mit Remis in Alt-Ruppin

Stüdenitz mit Heimerfolg: Klatsche für Freyenstein

(14.09.2010)

SV 1912 Stüdenitz – MTV Freyenstein   8:3 (3:1)

Tore: 1:0 Maik Rehfeldt (13.), 1:1 (19.), 2:1 Martin Bayer (32.), 3:1 Sandro Scheffler (44.), 3:2 (49.), 4:2 André Ehlert (62.), 5:2 Patrick Scheffler (67.), 5:3 (68.), 6:3 + 7:3 + 8:3 Martin Bayer (72. + 79. + 84.)

 

Nach dem schlechten Saisonstart bei dem die Stüdenitzer nur ein Pünktchen aus drei Auswärtsspielen einfahren konnten, erhoffte man sich beim ersten Heimauftritt endlich eine Steigerung. Obwohl neben den vier verletzten Akteuren auch noch Brian Borck arbeitsbedingt fehlte, gelang ein deutlicher Sieg, den man am Ende der überragenden Chancenverwertung verdankte. Außerdem trat Stüdenitz endlich wieder als Team auf und machte aus elf Torchancen acht Tore. 

 

Die Partie fing gut für Stüdenitz an, doch nach einem sehenswerten Solo von Sandro Scheffler rettete die Torlatte für die Gäste. Freyenstein war in den letzten Spielen immer ein unbequemer Gegner, bis zur 60. Minute war es auch dieses Mal so. Beide Mannschaften boten den Zuschauern ein ausgeglichenes Spiel, nach einer Freistossflanke stieg Maik Rehfeldt am höchsten und brachte die Platzherren per Kopfballtreffer in Führung. Doch nur wenig später lag der Ball zum Ausgleich im Heimkasten, Marvin Gadegast staubte im Rücken der Abwehr zum 1:1 ab. Nach einem Rückpass der Gäste auf Keeper Toni Fischer nahm dieser das Spielgerät mit den Händen auf, Schiedsrichter Andreas Dommer (Karwesee) entschied auf indirekten Freistoss. Beim ersten Versuch klärten die Freyensteiner noch, doch gegen den Knaller von Martin Bayer war der Gästetorwart chancenlos. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang Spielmacher Sandro Scheffler sein erster Saisontreffer, er erhöhte nach einem Alleingang auf 3:1.

 

Nach dem Seitenwechsel machten die Freyensteiner mächtig Druck und kamen bereits kurz nach dem Wiederbeginn durch Florian Buchert zum 3:2. Die Platzherren konnten den Abstand aber wieder herstellen, nach einem Eckball von Patrick Scheffler verlängerte Maik Rehfeldt den Ball zu André Ehlert, der ihn zum 4:2 im Netz versenkte. Einen toll heraus gespielten Treffer markierte der Gastgeber nur fünf Minuten später, Patrick Scheffler vollendete volley eine klasse Vorarbeit von Sandro Scheffler zum 5:2. Anpfiff von Dommer und nur Sekunden später jubelte Freyenstein, denn Tobias Becker überlupfte mit einer Bogenlampe Heimtorwart Horst Straßberger zum 5:3. Die Gäste versuchten das Spiel wieder zu drehen, bei zwei Freistössen vom Freyensteiner Kapitän hatte Stüdenitz viel Glück, beide Male ging der Ball knapp am Tor vorbei. Zum Ende setzten sie dann alles auf eine Karte und wurden dafür hart bestraft. Martin Bayer bekamen sie nicht mehr in den Griff, dieser markierte mit einem lupenreinen Hattrick den 8:3- Endstand.

 

„Wir freuen uns über den ersten Saisonsieg, wissen aber nach diesem Spiel auch, das wir ein wenig Glück hatten. Nur durch die tolle Chancenauswertung gelang am Ende ein hoher Erfolg, hätte die unser Gegner auch gehabt, wäre auch ein 5:5 möglich gewesen. Der nächste Gegner Alt- Ruppin ist da schon ein ganz anderes Kaliber.“, so Spielertrainer André Ehlert.

 

SV 1912 Stüdenitz: Horst Straßberger – Christian Granzow, Denny Rapski, Dirk Reiche, Maik Rehfeldt, Michael Gendera, Pierre Kanzler, Martin Bayer, André Ehlert (80. Cornelius Vettin), Sandro & Patrick Scheffler

 

MTV Freyenstein: Toni Fischer – Christian Gerbert, Thomas Maruschke, Lukas Werneke, Stefan Porath (69. Daniel Kurschat), Philipp Sachs, Tobias Becker, Florian Buchert, Mathias Eggert, Daniel Heine, Marvin Gedegast

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Foto: Stüdenitz mit Heimerfolg: Klatsche für Freyenstein

Stüdenitz verspielt Punktgewinn in Neuruppin

(05.09.2010)

SV 90 Neuruppin - SV Stüdenitz 2:0 (1:0)

Zurzeit sind die Stüdenitzer Männer ein gern gesehener Gegner, wie schon in den Spielen davor hatte man arge Personalprobleme. Nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Robert Toppel und Guido Keiler wurde die Liste vor dem Spiel beim Kreisligaabsteiger noch größer. Neben dem gelb-rot gesperrten Martin Bayer fehlten auch noch Thomas Lamprecht nach seiner Rippenprellung beim Spiel in Sieversdorf sowie Sven Rehfeldt nach einem Arbeitsunfall.

 

So bestritt man das Punktspiel dann mit elf Akteuren, zwar lief es spielerisch in Hälfte Zwei einigermaßen bei den Gästen, doch nur in dieser Halbzeit erarbeitete man sich auch Chancen. Vor allem in der ersten Halbzeit zeigten beide Mannschaften den wenigen Zuschauern echte Magerkost, Stüdenitz hatte nur eine Möglichkeit, die Spielmacher Sandro Scheffler aber vergab. Es sah lange nach einem torlosen Remis aus, bis die Gäste patzten. In der 39. Minute unterlief Michael Gendera in der eigenen Hälfte ein Fehlabspiel, Mario Lück konnte ungehindert in den Gästestrafraum flanken. Hier nutzte dann Mathias Genz einen Stellungsfehler der Abwehr und markierte allein vor Keeper Horst Straßberger stehend die Führung für die Platzherren.

 

Nach dem Seitenwechsel spielten die Gäste zwar im Mittelfeld besser auf, doch es fehlt im Augenblick ein echter Knipser. Der SV 90 versuchte hinten sicher zu stehen, und über Konter gefährlich zu werden. Stüdenitz hatte gute Möglichkeiten, nach einem Eckball von Michael Gendera fiel der Ball genau vor die Füße von Christian Granzow, doch seinen Schuss hielt der Heimtorwart Mario Leppin sicher. In der 65. Minute stand er wieder im Mittelpunkt, als Brian Borck sich über außen gekonnt durch setzte und aus spitzem Winkel auf das Tor schoss, Leppin lenkte den Ball gerade noch zur Ecke ab. Kurz darauf zeigte der Stüdenitzer Keeper Horst Straßberger sein Können und entschärfte die bis dahin zweite gute Möglichkeit der Heimelf. In der 71. Minute probierte es André Ehlert aus der Distanz, der Ball knallte aber von der Torlatte zurück ins Spielfeld, hier traf dann Christian Granzow beim Torschuss im Fünfmeterraum freistehend den Ball nicht richtig.

 

Fünf Minuten vor dem Ende verspielten die Gäste erneut im Mittelfeld den Ball und die Gastgeber konterten geschickt. Zwei Neuruppiner standen plötzlich allein vor dem Gästetor, den ersten Schuss parierte Straßberger noch, doch den Abpraller nutzte dann Steffen Jordan zum 2:0. Das Spiel war entschieden, Stüdenitz hatte noch eine Chance, doch der von Sandro Scheffler getretene Ball nach einem Freistoss ging knapp am Heimtor vorbei.

 

„Dieses Spiel hatte eher keinen Sieger verdient, doch wir patzen hier halt zwei Mal und das hat der SV 90 eiskalt ausgenutzt. Im Augenblick stecken wir in einer Krise, aus der uns wohl nur ein Erfolgserlebnis sprich Torerfolg helfen wird. Wir dürfen einfach keine Fehler mehr machen und in der Offensive endlich zu alter Stärke zurück finden, dann läuft es wieder besser beim SVS.", so Gästetrainer André Ehlert.

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Foto: Stüdenitz verspielt Punktgewinn in Neuruppin

Sieversdorf gleicht in Nachspielzeit gegen Stüdenitz aus

(01.09.2010)

SG Sieversdorf I – SV 1912 Stüdenitz 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 André Ehlert (17. Minute), 1:1 Michel Harbart ( Foulelfmeter- 90. + 3)

besonderes Vorkommnis: gelb- rote Karte: Martin Bayer (Stüdenitz /89., Meckern)

 

Nach dem schlechten Auftaktspiel in Wildberg (1:4) wollten die Stüdenitzer beim Kreisligaabsteiger unbedingt punkten. Zwar gelang das Gästen am Ende auch, doch durch einen fragwürdigen Strafstoß in der Nachspielzeit blieb ein fader Beigeschmack. Zum ersten Mal probierte der Traditionsverein ein neues Spielsystem, mit dem man die Heimelf dann vor erhebliche Probleme stellte. Während die Stüdenitzer gut ins Spiel fanden, hatten die Platzherren bis zum Pausenpfiff keinen wirklichen Torabschluss auf ihrem Konto. In der 9. Minute passte Sandro Scheffler gekonnt auf André Ehlert, der per Lupfer dem Heimkeeper keine Chance ließ. Doch der Sieversdorfer Schiedsrichterassistent hob einfach die Fahne und Schiedsrichter Christian Pieler gab den regulären Treffer nicht. Nur wenig später stand es dann aber 0:1, Maik Rehfeldt überlupfte die auf einer Linie stehende Heimabwehr und Spielertrainer Ehlert markierte die Führung für Stüdenitz. Die Gäste standen sehr gut in der Defensive, Abwehrchef Christian Granzow organisierte hinten fast fehlerfrei. Leider verpassten es die Gäste bei drei gut vorgetragenen Kontern, die Führung weiter aus zu bauen.

 

Nach der Pause erwarteten die Stüdenitzer einen Sturmlauf des Gegners, doch dieser blieb aus. Erst 20 Minuten vor dem Ende übernahmen die Gastgeber das Spiel und die Stüdenitzer agierten nur noch per Konter. Einen dieser Konter hätte Martin Bayer mit dem 0:2 abschließen müssen, doch er hatte leider nicht seinen besten Tag und konnte den Heimkeeper nicht bezwingen. In der 78. Minute hatte Spielmacher Sandro Scheffler noch einmal die Chance zum Ausbau der Führung, doch auch seinen Schuss parierte Andy Dahlenburg im Sieversdorfer Kasten sicher.

 

In der Schlussminute konnte sich Stürmer Martin Bayer nicht beherrschen und meckerte wiederholt gegen Gegenspieler und Schiedsrichter, der ihn dann per Ampelkarte vom Platz schickte. Damit begann das Unheil für die Gäste, denn drei Minuten waren bereits nachgespielt, als Schiri Pieler auf den Punkt zeigte. An der Außengrenze des Strafraums hatte er davor ein Foulspiel zweier Stüdenitzer Abwehrspieler gegen einen Sieversdorfer Stürmer gesehen. Dieser ließ sich nach einer Berührung einfach fallen und die Gastgeber bekamen einen überaus schmeichelhaften Elfmeter. Michel Harbart ließ sich diese große Chance nicht nehmen und nach seinem Treffer vom Punkt war das Derby beendet.

 

Während sich die Gastgeber über einen äußerst schmeichelhaften Punkt freuen durften, war man im Lager der Gäste mehr als bedient. Nicht nur zwei Punkte hatte man verspielt, leider verletzte sich mit Thomas Lamprecht ein Spieler schwer (Verdacht auf Rippenbruch) und fehlt Stüdenitz in den nächsten Spielen.  

 

SV 1912 Stüdenitz: Horst Straßberger – Christian Granzow, Thomas Lamprecht, Denny Rapski, Maik Rehfeldt, Brian Borck, Martin Bayer, André Ehlert (81. Michael Gendera), Sandro & Patrick Scheffler, Dirk Reiche (82. Cornelius Vettin)

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Foto: Sieversdorf gleicht in Nachspielzeit gegen Stüdenitz aus

Wanderpokal bleibt in Stüdenitz

(05.08.2010)

Vor dem Beginn der Spielserie in der Kreisliga des Altkreises Kyritz veranstaltete die Sektion Kegeln ein Turnier. Dieses ist fester Bestandteil im Sportkalender des Vereins geworden, und ist dem langjährigen Abteilungsleiter Dieter Gottschalk gewidmet, der mehr als 20 Jahre als Leiter fungierte. Nach dem dritten Erfolg in Serie der ersten Mannschaft des SV Stüdenitz bleibt der Wanderpokal nun in der Vitrine des Gastgebers. 

 

Neben dem Pokalverteidiger und dem erstmals teilnehmenden Frauenteam der Stüdenitzer begrüßten die beiden Turnierleiter Anita Ehlert und Klaus Köhn die Gastteams von Einheit Wittstock, SV 90 Havelberg, Zernitzer SV sowie eine Vertretung von Schwarz- Weiß Kyritz. Gespielt wurden 80 Wurf auf der modernen Anlage der Stüdenitzer.

 

Nach dem ersten Durchgang führten die Kyritzer Kegler, Rainer Baum markierte starke 581 Holz, knapp dahinter lagen die Stüdenitzer Männer und Zernitz. Doch bereits in der zweiten Runde übernahm der Pokalverteidiger die Führung, Spielertrainer Uwe Gläske zeigte eine sehr gute Leistung auf der Heimbahn. Kyritz fiel hier bereits aus dem Titelrennen, durch den starken Auftritt des Zernitzers Michael Bernek wurde es ein Zweikampf um den Pokalsieg. Danach nahm Friedhelm Schneider dem Stüdenitzer Dirk Nebelin einen Zähler ab, und vor dem Schlussdurchgang hatte Zernitz 20 Holz Rückstand auf den Gastgeber.

 

Spannend wurde es im Kampf um Platz Drei, diesen sicherten sich die Spieler aus Havelberg mit einem starken Schlussspurt. Kyritz kam nur auf Rang Vier, Wittstock folgte knapp dahinter. Den Pokalsieg für die Stüdenitzer Männer machte Andreas Looß perfekt, er erspielte mit 600 Holz auch den Tagesbestwert.

 

Obwohl das Frauenteam der Gastgeber etwas enttäuscht über Platz Sechs war, denn es war mehr möglich, waren bei der Siegerehrung nur strahlende Gesichter zu sehen.

 

In der Einzelwertung der Frauen setzte sich nach einem nötigen Stechen Manuela Kroll knapp vor Ramona Looß (beide Stüdenitz) durch, auch bei den Männern gab es Gold und Silber für Stüdenitz, Uwe Gläske mußte sich nur Andreas Looß geschlagen geben. Im Teamwettberwerb gab es für die drei besten Teams Pokale, Bärbel Musarek (Havelberg) bekam den Trostpokal von Klaus Köhn überreicht.

[Ergebnisübersicht]

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Foto: Wanderpokal bleibt in Stüdenitz

SV Stüdenitz: Vorschau auf die Saison 2010/11

(12.07.2010)

In der Saison 2009-10 konnte der Traditionsverein aus dem Altkreis Kyritz eine gute Rolle in der 1.Kreisklasse übernehmen. Während der Rückrunde gelang es dem Aufsteiger acht Spiele in Folge ohne Niederlage zu bleiben, zwischenzeitlich schielten bereits einige Akteure nach oben, doch durch Sperren und Verletzungspech „baute“ der Trainer zum Ende der Serie notgedrungen das Team um, die letzten drei Spiele wurden sogar verloren und man musste sich mit Platz Acht zufrieden geben.

 

Das zweite Jahr in einer höheren Spielklasse ist meist unangenehmer als die Serie, die man als Neuling spielt. An dieser Aussage muss etwas wahr sein, glaubt jedenfalls der Stüdenitzer Trainer André Ehlert. Die Aufstiegseuphorie ist verflogen, die Gegner wissen jetzt eigentlich viel über die Mannschaft und werden sich nicht mehr überraschen lassen. Daher ergaben sich für die sportliche Leitung einige Aufgaben, vor allem sollten wenigstens drei neue Akteure für frisches Blut im Kader sorgen, doch zwei Wunschspieler versuchen es nun doch noch einmal bei ihren Stammvereinen. Dem stehen vier Abgänge gegenüber, doch nur der Wechsel von Thomas Schmidt gefiel dem Trainer nicht, denn der Traditionsverein verliert mit ihm eine Stammkraft. Die restlichen drei Akteure konnten sich nicht in die erste Elf spielen und versuchen ihr Glück nun bei neuen Vereinen. Das der Verein gute Spieler im Kader hat, bewies sich einmal mehr in der Sommerpause, denn neben den gewechselten versuchten andere Vereine gleich sechs weitere Akteure zu einer Veränderung zu motivieren.

 

Ab Juli 2010 soll die Trainingsarbeit verstärkt werden, die vor allem zum Ende der abgelaufenen Saison doch zu wünschen übrig ließ. Unterstützt wird der Trainer dabei von Horst Straßberger, der noch als Reservekeeper gemeldet wurde. Mit dem Amtspokal Ende Juli 2010 startet Stüdenitz dann auch wieder in den Spielbetrieb, erst zur Halbserie will man sich ein Saisonziel setzen. Nach einem Jahr als einziger Vertreter aus dem Altkreis Kyritz freut man sich, das endlich wieder echte Derbys anstehen. Es warten reizvolle Spiele gegen Zernitz, Wusterhausen und Sieversdorf. „Erneut erster Kandidat auf den Titel ist Union II Neuruppin, aber auch Aufsteiger Zernitz und Absteiger Sieversdorf werden wohl oben mitspielen. In der letzten Saison konnte in der 1. Kreisklasse fast jeder jeden schlagen, so dass ich mich auf einen klaren Abstiegskandidaten nicht festlegen kann. Wir wollen schnell die nötigen Punkte holen, um nicht nach unten blicken zu müssen.“, so André Ehlert.

  

Neuzugang:

 

  • Daniel Wiegert (TuS Hasloh – Hamburg)

 

Abgänge:

 

  • Thomas Schmidt (Zernitzer SV)
  • Domenico Cassone (SV Einheit Glöwen)
  • Ronny Kutsch (SV Germania Güsen)
  • Kevin Jensen (SV Blau- Weiß Walsleben)

 

Trainer: André Ehlert (Spielertrainer)

Betreuer: Uwe Borck (Abteilungsleiter)

Torwarttrainer: Horst Straßberger

Foto zur Meldung: SV Stüdenitz: Vorschau auf die Saison 2010/11
Foto: SV Stüdenitz: Vorschau auf die Saison 2010/11

Bilanz: Am Ende eine enttäuschende Saison für den Aufsteiger

(02.07.2010)

Als Neuling in der 1. Kreisklasse erwartete den Traditionsverein aus dem Altkreis Kyritz eine recht seltsame Saison, in die man ohne konkretes Saisonziel startete. Mit vier Neuzugängen war der Start dann optimal, denn nach einem 3:0- Pokalerfolg über die Reserve des SV 90 Fehrbellin, einem 2:2 im Punktspielstart beim Landesklasseabsteiger Alt- Ruppin und einem 4:0- Sieg über den SV Karwesee lief alles optimal. Doch nach einer 0:5- Pleite beim späteren Staffelsieger Union II Neuruppin offenbarten die Akteure um Trainer André Ehlert ungewohnte Schwächen. Danach lief es nicht mehr optimal und bis zum Ende der Hinrunde rutschte man in der Tabelle nach unten, hatte dann nur fünf Zähler mehr als Mitaufsteiger Gühlen- Glienicke, die auf dem ersten Abstiegsrang standen. Mit großen Erwartungen war Neukeeper Stefan Protz, der von den Neustädter A- Junioren nach Stüdenitz wechselte, in die Saison gegangen, doch nach nur 4 Spielen war nach einer schweren Schulterverletzung bereits Schluss für das Talent und in der Wechselperiode verließ er den Verein in Richtung Breddin. Auch der Stammkeeper der Aufstiegsserie Cornelius Vettin verletzte sich und so musste Torwarttrainer Horst Straßberger zwischen die Pfosten. Der erlebte auf dieser Position seinen „zweiten Frühling“ und half seiner Mannschaft mit guten Leistungen zu einem Aufschwung. Auch die Rückkehr von Abwehrchef Robert Toppel im März 2010 wirkte sich positiv auf die Defensive des Aufsteigers aus, mit einem am Ende unglücklichen 2:2 gegen Union II Neuruppin startete Stüdenitz eine Serie und blieb acht Punktspiele in Folge ungeschlagen. Einige Akteure träumten bereits von einem weiteren Durchmarsch wie in der Saison 2004/2005, als man als Aufsteiger neben Staffelsieger Schwarz- Weiß Zaatzke den Sprung in die Kreisliga schaffte. Doch Trainingsfaulheit und verletzungsbedingte Ausfälle sorgten für einen enttäuschenden Saisonabschluß. Erst reichte es nach einer schlechten Vorstellung im Heimmatch gegen TuS Dabergotz nur zu einem 1:1, danach verlor man sogar die letzten drei Spiele und so überwiegte am Serienende die Enttäuschung bei Spielern und Trainer, obwohl man mit dem Abstieg nichts zu tun hatte.

 

Vor allem Spielmacher Sandro Scheffler war neben Keeper Straßberger ein Garant des zwischenzeitlichen Aufschwungs, er machte nicht nur die meisten Spiele für Stüdenitz, sondern am Ende auch die meisten Tore. Der Torschützenkönig der vergangenen Spielzeit Martin Bayer fiel 2009 in ein spielerisches Tief, erst 2010 konnte er wieder zur Normalform finden. Mit Christian Granzow und Patrick Scheffler konnten zwei der neuen Spieler integriert werden, beide haben aber noch viel mehr Potential, als sie bisher zeigen konnten. Sebastian Mudrak und Kevin Jensen, beide wechselten erst im Oktober nach Stüdenitz, konnten sich nicht in die Stammformation spielen. Neben Stefan Protz konnte auch der sechste Zugang Domenico Cassone die Erwartungen des Trainers und der Leitung nicht erfüllen. Zum Ende der Saison bekam er die Freigabe und versucht beim SV Einheit Glöwen (2.KKL- Prignitz) nun einen Neuanfang.

 

Erneut zum Problem der Stüdenitzer wurde vor allem in der Hinrunde die Kartenflut, denn 68 gelbe, 7 gelb- rote und 3 rote Karten sorgten für etliche Sperren von wichtigen Spielern.

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Foto: Bilanz: Am Ende eine enttäuschende Saison für den Aufsteiger

Wittstock beendet Stüdenitzer Serie - Hansa kurz vor dem Aufstieg

(02.06.2010)

FK Hansa Wittstock II – SV 1912 Stüdenitz   5:1 (2:0)

 

Eigentlich hatte man sich bei den Gästen sehr auf diesen Vergleich gefreut, doch bereits vor dem Spiel hatte der Stüdenitzer Trainer einige Sorgenfalten im Gesicht. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Abwehrchef Robert Toppel musste er auch auf sein Sturmduo Sven Rehfeldt/ Martin Bayer verzichten, außerdem standen Guido Keiler, Heiko Apitz und Thomas Lamprecht nicht zur Verfügung. Doch in den ersten Minuten des Spieles machte man dann der favorisierten Heimelf das Leben sehr schwer, vor allem Sandro Scheffler konnte nicht gestellt werden, doch der Spielmacher schoss den Ball bei seiner besten Chance (10. Minute) knapp am Tor vorbei. Wittstock wurde erst ab der 20. Minute besser, vorher agierten sie sehr nervös. Einen Stellungsfehler der Gästedefensive nutzten sie eiskalt zur 1:0- Führung. Nur kurze Zeit später patzte aber auch die Abwehr der Gastgeber, doch Spielertrainer André Ehlert zeigte Nerven und schoss den Ball über das Tor. Danach übernahmen die Platzherren das Spiel und erhöhten vor der Pause noch durch einen Foulelfmeter auf 2:0.

 

Nach dem Seitenwechsel agierte Stüdenitz wieder besser, und nach Zuspiel von Sandro Scheffler vergab erneut Ehlert eine sehr gute Chance, nur wenig später auch der aufgerückte Maik Rehfeldt. Als Thomas Schmidt im Strafraum am Trikot fest gehalten wurde, verwandelte Sandro Scheffler den folgenden Elfmeter sicher zum 2:1. Nun wurde es noch einmal spannend, doch die Wittstocker überstanden die folgenden Minuten schadlos. In der 64. Minute entschieden sie dann mit dem 3:1- Treffer dieses wichtige Heimspiel und dominierten dann bis zum Schlusspfiff. Zwar versuchten die Gäste dagegen zu halten, doch vor allem beim Abschluss waren sie nervenschwach. Wittstock wirbelte mit der Führung im Rücken die Gästedefensive einige Male durcheinander, doch im Gästetor zeigte Horst Straßberger eine gewohnt abgeklärte Leistung und verhinderte einige Male fällige Gegentreffer. Beim 4:1 und 5:1 war aber auch der Stüdenitzer Keeper machtlos, ansonsten vergaben auch die Platzherren noch viele Torchancen kläglich.

 

Ein Kompliment an Schiedsrichter Wolfgang Schlag, der ohne Karten in diesem Spiel auskam, das hatten die Stüdenitzer erst ein Mal in dieser Serie geschafft.

 

Damit ging die Serie von sieben Spielen ohne Niederlage für Stüdenitz zu Ende, die Wittstocker Reserve hingegen steht durch den verdienten Dreier kurz vor dem Aufstieg in die Kreisliga, nur theoretisch ist ihnen ein Aufstiegsplatz noch nicht sicher. „Heute müssen wir diese Niederlage akzeptieren, Wittstock war spielerisch besser und wir konnten vor allem die Ausfälle unserer Stürmer nicht kompensieren. Am nächsten Sonntag werden wir noch einmal alles geben, denn wir wollen uns von unseren Heimzuschauern mit einem Sieg verabschieden.“ (Trainer A.Ehlert)     

 

SV 1912 Stüdenitz: Horst Straßberger – Maik Rehfeldt, Christian Granzow, Brian Borck, André Ehlert (63. Michael Gendera), Cornelius Vettin, Thomas Schmidt, Patrick & Sandro Scheffler, Denny Rapski, Dirk Reiche    

Foto zur Meldung: Wittstock beendet Stüdenitzer Serie - Hansa kurz vor dem Aufstieg
Foto: Wittstock beendet Stüdenitzer Serie - Hansa kurz vor dem Aufstieg

Remis in Stüdenitz

(18.05.2010)

SV 1912 Stüdenitz – TuS Dabergotz   1:1 (1:1)

Tore: 1:0 Martin Bayer (24.Minute), 1:1 Ramon Cichon (38.)

 

Im Duell der beiden Tabellennachbarn gelang es den Gastgebern nur eine Halbzeit lang, an die gezeigten Leistungen der letzten Wochen an zu knüpfen. Die Gäste stellten sich wie erwartet als kompakt auftretende Mannschaft vor, in den zweiten 45 Minuten verdienten sie sich den Auswärtspunkt. Beim Heimteam musste man auf den Ausfall von Abwehrchef Robert Toppel reagieren, diese Position übernahm wie in der letzten Saison Denny Rapski. Die Anfangsphase gehörte klar den Platzherren und als in der 7. Minute Sven Rehfeldt zwei Gegenspieler austanzte, stand er frei vor dem Gästetor. Er schoss sofort auf das Tor von Keeper Patrick Hellfeldt, doch der Ball knallte nur an den Pfosten. Auch danach hatte die Heimelf durch Martin Bayer und Sandro Scheffler die besseren Gelegenheiten, aber vor allem in der 17. Minute hatten die Dabergotzer viel Glück, als die Stüdenitzer gleich drei Mal hintereinander den Abschluss suchten. Erst scheiterte Sven Rehfeldt am Gästetorwart, den Abpraller parierte er erneut und beim abschließenden Schuss von Sandro Scheffler rettete ein Gästeakteur auf der Torlinie. Kurz darauf gelang Martin Bayer endlich die Führung, als er vor der Strafraumgrenze abzog und da dem Keeper die Sicht zum Ball versperrt war, blieb dieser ohne Abwehrchance. Danach wurden die Dabergotzer aktiver, doch sie hatten Pech, als der Ball in der 30. Minute vom Innenpfosten ins Spielfeld zurück rollte. Als Ramon Cichon den Ball wenig später nach einem Freistoß an der Strafraumgrenze an der Mauer der Heimmannschaft vorbei zirkeln wollte, traf er nur einen Heimspieler. Doch zur Überraschung von Keeper Horst Straßberger trudelte der Ball vom Arm des Stüdenitzers unhaltbar zum 1:1 ins Tor.

 

Nach dem Seitenwechsel trauten die Trainer und Zuschauer wohl ihren Augen nicht, denn die Heimelf präsentierte sich ungewohnt unorganisiert. Dabergotz hatte alles im Griff, was den Gästen aber fehlte, waren klare Torchancen. Stüdenitz versuchte es mit langen Bällen, doch die Offensive rannte sich in der Abwehr der Gäste fest. In der 79. Minute rettete dann Torwart Horst Straßberger wenigstens den einen Punkt, als er gedankenschnell aus seinem Kasten stürmte und den Gästeakteur am Abschluss hinderte. Kurz vor Spielende hatten die Stüdenitzer dann doch noch eine Möglichkeit, doch Stürmer Sven Rehfeldt übersah den frei stehenden Sandro Scheffler und suchte anstatt ab zu spielen den Zweikampf mit dem letzten Dabergotzer, den er aber verlor.   

 

„Verdienter Punkt am Ende für die Gäste, doch wir haben den Sieg in Hälfte eins bereits verspielt, hatten wir doch klare Einschussmöglichkeiten, um mindestens mit 3:1 in die Pause zu gehen. Was wir dann in Hälfte Zwei gezeigt haben, hatte nicht mal mehr den einen Punkt verdient. Dieser Auftritt meiner Mannschaft hat mich sehr enttäuscht. , so Heimcoach André Ehlert.

Foto zur Meldung: Remis in Stüdenitz
Foto: Remis in Stüdenitz

Stüdenitz siegt in Maulbeerwalde

(04.05.2010)

SV Maulbeerwalde – SV 1912 Stüdenitz   2:5 (2:1)

Tore: 0:1 Sebastian Weiss (7.Minute), 1:1 Oliver Höfler (Foulelfmeter- 31.), 2:1 Matthias Neumann (Foulelfmeter- 45.),  2:2 + 2:3 Sandro Scheffler (61. + Handelfmeter 70.), 2:4 + 2:5 Martin Bayer (79. + 81.)

 

Auch im sechsten Spiel in Folge blieben die Stüdenitzer weiter ungeschlagen, doch eine Halbzeit lang sah es nicht danach aus. Die Platzherren sind für ihre englische Art Fußball zu spielen bekannt, doch nach drei Pleiten in Folge war ihnen die Unsicherheit an zu merken. Abwehrchef Christian Granzow hatte mit seinen Nebenleuten in den ersten zwanzig Minuten alles unter Kontrolle, als die Heimelf fast jeden Ball lang und eher auf gut Glück nach vorne „prügelte“. Da führten die Stüdenitzer bereits, denn der erste Angriff brachte das frühe 0:1. Erst ab der 20. Minute wurde Maulbeerwalde besser, aber auch bedingt dadurch, dass sich die Gäste weit in die eigene Hälfte zurück gezogen hatten und auf Konter spielten. Doch nur eine weitere echte Gästechance sagt alles aus. Vor dem gegnerischen Tor präsentierten sich die Gastgeber sehr harmlos, erst ein Foulspiel von Granzow an Matthias Neumann brachte einen Elfmeter, den Oliver Höfler zum 1:1 nutzte. Nun waren die Platzherren überlegen, doch aus dem Spiel heraus kam viel zu wenig. Nur bei Standards mussten die Gäste einige Male zittern und als der umsichtig agierende Schiedsrichter Sebastian Groth (Blumenthal) zum zweiten Mal auf den Punkt zeigte, wurden sie doch noch für ihr Anrennen belohnt. Kapitän Neumann verwandelte sicher zum 2:1- Pausenstand.

 

In der Kabine war es bei den Stüdenitzern sehr ruhig, man stellte das Team um, und wollte wenigstens einen Punkt mit nach Hause nehmen. In den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte war das Spiel ausgeglichen, doch die langen Bälle der Heimelf wurden immer ungenauer. Als Sandro Scheffler einen Konter geschickt zum 2:2 abschloss, kippte das Match zu Gunsten der Stüdenitzer. Die Gegner wurden immer nervöser und als einem Abwehrspieler im Strafraum ein Handspiel unterlief, nutzte Spielmacher Scheffler den folgenden Elfmeter zum 2:3. Maulbeerwalde rannte noch einmal an, doch mit zwei blitzsauberen Kontern erhöhte Martin Bayer auf 2:5. Am Ende konnten die Platzherren noch glücklich sein, denn Stüdenitz vergab durch Martin Bayer und Heiko Apitz noch zwei hundertprozentige Torchancen.   

 

SV Maulbeerwalde: Stefan Neumann – Ronny Steinborn, Christian Hagen, Sebastian Richter (Johannes Hellriegel), Mario Bennart, Andreas Bork (David Masson), Felix Hammermeister, Mike Keckstadt, Torsten Fried, Oliver Höfler (Mathias Heinrich), Matthias Neumann

 

SV 1912 Stüdenitz: Cornelius Vettin – Maik Rehfeldt, Christian Granzow, Domenico Cassone, Thomas Schmidt, Martin Bayer, Sandro Scheffler, Sebastian Weiss (46. Thomas Lamprecht), Brian Borck, Heiko Apitz, Kevin Jensen (88. Holger Milatz)   

Foto zur Meldung: Stüdenitz siegt in Maulbeerwalde
Foto: Stüdenitz siegt in Maulbeerwalde

Stüdenitzer siegen trotz langer Unterzahl in Dossow

(21.04.2010)

FC Dossow ´01 – SV 1912 Stüdenitz   2:4 (0:1)

Tore:0:1 Cornelius Vettin (31.Minute), 0:2 + 0:3 Martin Bayer (50. +57.), 1:3 Dennis Brandt (68.), 1:4 Thomas Schmidt (74.), 2:4 Clemens Preuß (88.)

besonderes Vorkommnis: rote Karte Sven Rehfeldt (26., Beleidigung)

 

Nach dem Sieg über Heiligengrabe sollte auch in der Fremde mal ein ordentliches Spiel der Stüdenitzer folgen, doch nur zu zwölft trat man die Reise an. Neben Kapitän Brian Borck (gesperrt) musste Gästetrainer Ehlert auch auf Thomas Lamprecht, Patrick Scheffler, Heiko Apitz und Kevin Jensen (alle berufsbedingt) verzichten. Die ersten zwanzig Minuten waren recht ausgeglichen, die Gäste mussten sich erst einmal an den kleinen Platz gewöhnen, viele lange Bälle flogen weit über die Torauslinien. Dossow hatte durch Spielführer Dennis Brandt die beste Gelegenheit, doch er knallte den Ball weit über das Tor. In der 25. Minute dann Aufregung bei den Stüdenitzern, denn Sturmtank Sven Rehfeldt fühlte sich vom Schiedsrichter ungerecht behandelt, weil dieser bei drei Angriffen jeweils Rehfeldt im Abseits stehen sah. Nach der gelben Karte wegen Reklamierens tippte der Gästestürmer im Weggehen mit dem Finger gegen die Stirn. Schiedsrichter Wolfgang Schlag (Wittstock) schickte ihn darauf hin mit glatt Rot vom Platz.

 

Wer jetzt dachte, die Platzherren hätten einen Vorteil, sah sich getäuscht. Stüdenitz verengte geschickt die Räume und vorn beackerte Kapitän Martin Bayer beide Sturmpositionen. In der 30. Minute lenkte Heimtorwart Mirko Voigt den Ball nach einem Schuss von Martin Bayer gerade noch um den Pfosten. Sandro Scheffler trat zum Eckball an, der genau auf Cornelius Vettin kam. Per Kopf markierte Vettin das umjubelte 0:1. So blieb es auch bis zur Pause in einem ausgeglichenen Spiel.

 

Nach dem Seitenwechsel erwartete Stüdenitz einen Stumlauf der Platzherren, doch die blieben während der gesamten Spielzeit mit vier Akteuren in der Defensive, so dass die Abwehr der Gäste bis zur 60. Minute wenig zu tun hatte. Mit zwei sehenswerten Toren erhöhte Martin Bayer auf 0:3, doch als Dennis Brandt nach einem Eckball am schnellsten reagierte, keimte noch einmal Hoffnung bei Dossow auf. Nur wenig später gelang aber Thomas Schmidt die Vorentscheidung, als er seinen Gegenspieler ausspielte und gekonnt zum 1:4 vollendete. In der Folgezeit war die Heimelf spielbestimmend, doch im Abschluss viel zu harmlos. Erst in den Schlussminuten gelang Clemens Preuß per Freistosstreffer aus 25 Metern der 2:4- Endstand. „Heute haben wir eine starke Auswärtsleistung gezeigt, auch nach dem dummen Platzverweis lief der Ball gekonnt durch unsere „Reihen“, was mich sehr freut. Auch Ausfälle können wir momentan ersetzen, mal schaun was wird, wenn alle Akteure zur Verfügung stehen.“ (Trainer A.Ehlert)     

 

FC Dossow: Mirko Voigt– Clemens Preuß, Toni Mager, Michael Weyer, Florian Lück, Nico Singelmann, Dennis Brandt, Oliver Lück, Pierre Dülfer (Phillip Schmidt), Jens Reggentin, Christopher Groß (Nico Wille)

 

SV 1912 Stüdenitz: Horst Straßberger – Robert Toppel, Maik & Sven Rehfeldt, Christian Granzow (85. André Ehlert), Cornelius Vettin, Thomas Schmidt, Martin Bayer, Sandro Scheffler (77. Guido Keiler), Denny Rapski, Dirk Reiche   

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Foto: Stüdenitzer siegen trotz langer Unterzahl in Dossow

Stüdenitz bezwingt Heiligengrabe

(13.04.2010)

SV 1912 Stüdenitz – FSV Heiligengrabe   5:1 (2:1)

Tore:1:0 Sandro Scheffler (2.Minute), 2:0 Martin Bayer (26.), 2:1 Sebastian Grebbin (34.), 3:1 Guido Keiler (65.), 4:1 Sven Rehfeldt (81.), 5:1 Heiko Apitz (86.)

 

Personell sah es anfangs nicht gerade gut für die Stüdenitzer aus, denn nach Kapitän Brian Borck (noch ein Spiel gesperrt) fehlten mit Patrick Scheffler (arbeitsbedingt) und Dirk Reiche (krank) auch zwei weitere Stammkräfte. Ebenfalls standen Kevin Jensen und Domenico Cassone (beide arbeitsbedingt) nicht zur Verfügung, doch der Stüdenitzer Trainer fand in Guido Keiler, Christian Granzow und Thomas Lamprecht gleichwertigen Ersatz. Für beide Teams war dieses Spiel richtungsweisend, während die Gäste nach der deutlichen Niederlage gegen den Abstieg kämpfen müssen, baute Stüdenitz den Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf acht Zähler aus.

 

Die Platzherren begannen druckvoll und bereits in der zweiten Minute markierte Spielmacher Sandro Scheffler den Führungstreffer, dabei konnten ihn gleich vier Akteure der Gäste nicht aufhalten und Keeper Martin Böhm mußte zum ersten Mal hinter sich greifen. Martin Bayer schloß in der folgenden Drangphase der Heimelf gleich zwei Mal zu überhastet ab, obwohl er allein vor dem Gästetorwart auftauchte. Besser machte er es in der 26. Minute, als er nach einem sehenswerten Zuspiel von Sven Rehfeldt den Ball über den Gästetorwart zum 2:0 lupfte. Eigentlich hätte der zweite Treffer für noch mehr Unruhe bei den Gästen führen müssen, doch auf einmal diskutierten die Heimspieler, da einige Positionen einfach nicht gehalten wurden. Heiligengrabe wurde besser und im Anschluß an einen Eckball stieg Sebastian Grebbin am höchsten und traf per Kopfball zum 2:1 in die Maschen. Auf einmal übernahm das Auswärtsteam das Spiel und die Platzherren hatten in der 41. Minute viel Glück, als die Gäste nur den Torpfosten trafen.

 

Nach dem Seitenwechsel war es bis zur 62. Minute ein offenes Spiel, wobei Heimtorwart Horst Straßberger seine Farben mit einer Glanzparade nach einem direkt ausgeführten Freistoß vor dem fälligen Ausgleich bewahrte. Das war wie ein Weckruf für die Stüdenitzer, denn sie übernahmen danach wieder die Regie. Nach einem Freistoß von Sandro Scheffler staubte Guido Keiler ab und markierte das 3:1. Nach diesem Treffer ließen die Gäste den Kopf hängen und luden zum „Tag der offenen Tür“ ein, doch mit Martin Böhm hatten sie einen starken Mann zwischen den Pfosten, der gleich vier Mal gegen Sven Rehfeldt aus einer eins zu eins- Situation als Sieger hervorging. Erst in der 81. Minute war er geschlagen, als Unruheherd Rehfeldt, der seinem Gegenspieler zum Ende immer wieder davon lief, erneut allein vor Böhm auftauchte und dieses Mal zum 4:1 vollendete. Den Schlusspunkt zum 5:1 setzte der eingewechselte Heiko Apitz, auch er überwand den guten Gästetorwart noch.

Foto zur Meldung: Stüdenitz bezwingt Heiligengrabe
Foto: Stüdenitz bezwingt Heiligengrabe

Stüdenitz trotz Tabellenführer ein Remis ab

(05.04.2010)

SV 1912 Stüdenitz – SV Union II Neuruppin   2:2 (0:0)

Tore:1:0 Martin Bayer (46.), 1:1 Mario Kujoth (61. Elfmeter), 1:2 Daniel Schönberg (80.)  2:2 Sandro Scheffler (86.)

besondere Vorkommnisse:  rote Karten: Brian Borck (Stüdenitz /73., Schubsen), Robert Kuhnert (Union /73., Foulspiel)

 

Auch gegen den Topfavoriten auf den Staffelsieg wollten die Stüdenitzer ihre Heimstärke beweisen, am Ende holte man wenigstens ein Remis. Den Gästen merkte man schnell an, dass sie am Samstag im Pokal gespielt hatten. Sie überließen den Platzherren die Initiative, doch bis zum Pausenpfiff blieben beide Torwarte ohne Gegentore. Während Union durch Maik List die beste Gelegenheit hatte, er schoss aber den Ball genau in die Arme des Heimkeepers, vergaben auf der Gegenseite Martin Bayer und Sven Rehfeldt gute Chancen. Beide versuchten es per Heber gegen den heraus stürmenden Gästekeeper Thomas Erhardt, doch der Ball flog über das Tor.

 

Nach dem Seitenwechsel drückten die Gastgeber, und nach schönem Zuspiel von Patrick Scheffler markierte Martin Bayer das 1:0. Danach wurden die Gäste aktiver, aber erst eine Standartsituation brachte Gefahr für das Heimtor. Nach einem Freistoß aus zentraler Position zog Denny Rapski Torjäger Maik List am Trikot und Schiedsrichter Andreas Dommer (Karwesee) zeigte sofort auf den Punkt. Dann Jubel bei den Stüdenitzern, denn Keeper Horst Straßberger hielt den Ball von Mario Kujoth. Der Freude folgte dann Frust, denn Dommer hatte einen Heimspieler zu früh in den Strafraum laufen sehen und ließ den Elfmeter wiederholen. Kujoth nutzte seine zweite Chance zum schmeichelhaften 1:1. Danach waren die Stüdenitzer etwas von der Rolle, denn es lief nicht mehr so viel zusammen. In der 73. Minute dezimierten sich beide Teams, erst sah Robert Kunert nach einer Grätsche den roten Karton, da Heimkapitän Brian Borck ihn direkt danach umgeschubst hatte, musste auch er früher duschen gehen. Kurz darauf prallte der Gästekeeper Thomas Erhardt mit dem Kopf gegen das Knie eines Heimakteures und musste ins Krankenhaus. Beide Teams wünschen gute Besserung! Union ging dann sogar in Führung, als der eingewechselte Daniel Schönberg zum 1:2 abstaubte.

 

Stüdenitz wurde zum Ende wieder offensiver und erspielte sich mehrere Chancen, umjubelt und mehr als verdient dann aber doch noch das 2:2. Sandro Scheffler knallte das Leder von der Strafraumgrenze in die Maschen. In der Nachspielzeit hätte er zum Matchwinner werden können, doch als Torwart Mario Pillatzki den Ball abprallen ließ, traf der Stüdenitzer Spielmacher den Ball nicht richtig und es blieb beim Remis.

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Foto: Stüdenitz trotz Tabellenführer ein Remis ab

Stüdenitz mit starkem Auftritt

(23.03.2010)

SV 1912 Stüdenitz – Herzberger SV   3:0 (2:0)

Tore: 1:0 Martin Bayer (7.), 2:0 & 3:0 Sandro Scheffler (30. & 71.)

 

Nach der Niederlage in Langen wollten die Spieler um Trainer André Ehlert im ersten Heimspiel des Jahres 2010 dreifach punkten. Vor allem in der ersten Hälfte spielten die Platzherren stark und ließen Herzberg kaum eine Chance. Außerdem zeigten sich beide Teams von ihrer fairen Seite, denn Schiedsrichter René Frank (SV Rhinow) hatte überhaupt keine Probleme in diesem Spiel.

 

Obwohl neben Sturmtank Sven Rehfeldt und Stammkeeper Cornelius Vettin auch Domenico Cassone, Kevin Jensen und Heiko Apitz fehlten, hatten die Gastgeber 14 Akteure zur Verfügung. Der Stüdenitzer Trainer hatte seine Mannschaft auf drei Positionen verändert, vor allem Neuzugang Dirk Reiche konnte in der Defensive überzeugen. Im Spielaufbau zeigten die Gäste Schwächen, genau das spielte den Gastgebern in die Karten. Nach einem gekonnten Zuspiel von Christian Granzow hatte Martin Bayer keine Probleme trotz zweier Gegenspieler die umjubelte Führung zu markieren. Kurz darauf verpaßte Bayer seinen zweiten Treffer, als er frei vor dem Kasten den Ball Gästetorwart Benjamin Jeschke genau in die Arme schoss. Besser machte es Spielmacher Sandro Scheffler in der 30. Minute, er umspielte Jeschke und traf zum 2:0. Danach waren die Platzherren drückend überlegen, doch die Chancenverwertung war schlecht. Vor allem Thomas Schmidt nutzte eine hundertprozentige Möglichkeit nicht, als er im Fünfmeterraum an den Ball kam und das Spielgerät aber nicht im bereits leeren Tor unterbringen konnte.

 

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie, die Stüdenitzer blieben zwar überlegen, aber auch die Gäste kamen nun einige Male vor das Heimtor. Hier fanden sie ihren Meister im Heimtorwart Horst Straßberger, der an diesem Tag fehlerfrei agierte. Als der eingewechselte André Ehlert den Ball in den Rücken der Gästeabwehr spielte, knallte Sandro Scheffler ihn freistehend zum 3:0 in die Maschen, das Spiel war entschieden. In der 79. Minute schien der vierte Treffer fällig, doch nach Schuss von Martin Bayer rettete ein Herzberger noch genau vor der Torlinie. Die letzte Möglichkeit vergab Kapitän Brian Borck, als er nach Flanke von Robert Toppel nur das Außennetz traf.

  

„Wir freuen uns sehr über diesen Heimerfolg, vor allem das Martin Bayer wohl langsam wieder zu alter Stärke zurück findet und auch sonst traten wir endlich wieder als Einheit auf. Auch Neuzugang Dirk Reiche agierte fast fehlerfrei, es ist schon überraschend, wie schnell er sich bei uns integrieren konnte“, so der Stüdenitzer Trainer André Ehlert …

 

SV 1912 Stüdenitz: Horst Straßberger – Robert Toppel, Maik Rehfeldt, Thomas Schmidt, Brian Borck, Martin Bayer, Patrick Scheffler (77. Thomas Lamprecht), Sandro Scheffler, Christian Granzow (62. André Ehlert), Denny Rapski, Dirk Reiche

  

Herzberger SV: Benjamin Jeschke – Andy Eichhorn, André Paetzold, Rene Glißmann, Patrick Schramm, Peter Neitzel, Tobias Fischer (Hannes Krause), Martin Barsikow, Andy Harbach (Markus Urbank), Benjamin Wolff, Daniel Tack (Emanuel Niegebär)

 

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Foto: Stüdenitz mit starkem Auftritt

Beide Stüdenitzer Teams erfolgreich

(24.02.2010)

Nach dem Meistertitel in der 1. Kreisklasse geht es nun für die erste Mannschaft um den Pokaltitel im Bereich Kyritz. Im Duell mit der Gumtower Reserve hatten die Spieler um Teamleiter Uwe Gläske keine Probleme und in Runde Zwei kommt es nun zu einem Spitzenspiel, denn der zweitplatzierte der abgelaufenen Serie SV Dreetz I wurde den Stüdenitzern zugelost.

 

Auch die Stüdenitzer Reserve spielte eine gute Punktspielserie, mit dem dritten Platz war die Mannschaft um Teamleiterin Anita Ehlert mehr als zufrieden. Am Ende der Serie dann der Höhepunkt für Stüdenitz II, denn sie gewannen wie die erste Mannschaft eine Klasse höher das neutrale Abschlussturnier in Wittstock. Gegen die Neustädter Reserve gelang im Rückspiel ein deutlicher Erfolg und so zieht auch Stüdenitz II in die nächste Runde ein und trifft dort auf den SV Dreetz II.

 

SV Stüdenitz I – KSC Gumtow II 6:0

[Hinspiel- 3:0 Punkte / 3628:3480; Rückspiel- 3:0 Pkt. / 3425:3369]

 

Bereits nach dem Hinspiel stellte der Favorit „die Weichen“ zum Weiterkommen, denn obwohl die unterklassigen Gäste alles gaben, siegte der Gastgeber deutlich. Während beim Gast Hans- Christian Schwarz mit 707 Holz den einzigen positiven Wert schaffte, blieben alle Stüdenitzer im Plusbereich. Tagesbestwert schob Uwe Gläske (736), neben ihm schafften auch Dirk Nebelin (733) und Frank Gottschalk (728) sehr gute Ergebnisse. Im Rückspiel traten beide Teams ohne Reservespieler an, Heiko Freitag brachte Stüdenitz mit 20 Holz in Führung. Danach baute der Favorit die Führung immer weiter aus. Erst im Schlussdurchgang konnte Gumtow wenigstens ein Mal jubeln, denn Christian Schwarz schaffte hier den Tagesbestwert (700 Holz) und bezwang den Stüdenitzer Teamleiter Gläske, der mit 694 Holz den Bestwert der Gäste markierte.

 

SR Neustadt II – SV Stüdenitz II 2:4

[Hinspiel- 2:1 Punkte / 3428:3399; Rückspiel- 0:3 Pkt. / 3472:3545]

Im Hinspiel dominierte Neustadt, denn Guido Hammer (692), Horst Woike (694) und Volker Brenig (696) schafften gute Ergebnisse. Manuela Kroll (678) und Silke Peglow (681) hielten aber dagegen und Ramona Looß (696) markierte sogar den Tagesbestwert. Für die Gastgeber war ein 3:0 möglich, doch Erhard Freihube (674) und Bodo Steffen (672) verfehlten den Richtwert (679) um wenige Holz.

Im Rückspiel nutzte Stüdenitz den Heimvorteil und drehte den Rückstand noch. Klaus Köhn (724) erspielte als Startkegler gleich den Tagesbestwert. Manuela Kroll (711), Anita Ehlert (709) und Silke Peglow (704) schoben sich mit guten Resultaten in die Wertung. Bei den Gästen schafften dies nur Guido Hammer (698) und Volker Brenig (702) und so gelang Stüdenitz II der Sprung in die nächste Runde. 

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Foto: Beide Stüdenitzer Teams erfolgreich

Stüdenitzer Notelf verliert in Heiligengrabe

(30.09.2009)

FSV Heiligengrabe - SV 1912 Stüdenitz   3:0 (0:0)

 

Nur eine Halbzeit konnte die Rumpfelf der Gäste gefallen, nach dem Seitenwechsel offenbarten einige Stüdenitzer Akteure spielerische Mängel und da nach vorn gar nichts mehr ging, verlor man dieses wichtige Spiel auch verdient.

 

„Obwohl sich meine Mannschaft von selbst aufstellte, zeigte sie in der ersten Hälfte eine gute Leistung. Jeder hielt sich an die Vorgaben, doch was uns heute erneut fehlte, war das erlösende Tor, drei sehr gute Torchancen haben wir nicht nutzen können. Das Fehlen von sechs Stammspielern wurde in Hälfte Zwei mehr als deutlich und so bekamen wir am Ende die Quittung. Neben den verletzten Spielern Denny Rapski, Patrick Scheffler und Stefan Protz schwächten uns natürlich schon vor dem Spiel die Sperren von Martin Bayer und Sven Rehfeldt, sowie das arbeitsbedingte fehlen von Christian Granzow. Alle sechs hätten sonst in der Anfangself gestanden, so war uns vorher klar, das selbst ein Punktgewinn positiv gewesen wäre.", so Trainer Ehlert.

 

Nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Gerd- Rüdiger Schröder (Breddin), der keine Probleme in der fair geführten Partie hatte, entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Da die Stüdenitzer in der Defensive gut agierten, Abwehrchef Horst Straßberger und Co ließen wenig zu, kam der Gastgeber nur zu zwei guten Möglichkeiten. Anders die Gäste, denn immer wenn der FSV nach vorn spielte, versuchte Stüdenitz schnell umzuschalten. Sandro Scheffler hatte die beiden besten Torchancen aus dem Spiel heraus, doch er scheiterte am starken Heimkeeper. Als Kapitän Brian Borck einen Freistoß knapp vor der Strafraumgrenze gekonnt über die Mauer zirkelte, hatten einige schon den Torschrei auf den Lippen, doch mit den Fingerspitzen drehte der Heimtorwart den Ball um den Torpfosten.

 

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel der Gäste dann mit zunehmender Spielzeit immer schlechter, doch schlimm war das Entstehen der Tore für die Heimelf. So patzte Thomas Schmidt bei einer eigentlich harmlosen Ballannahme, der Ball gelangte genau zu seinem Gegenspieler, der frei durch laufen konnte und Christian Jungbluth hatte keine Mühe beim Treffer zum 1:0. Bei den Stüdenitzern ließ Konzentration und Kraft sichtbar nach und einen katastrophalen Fehler von Maik Rehfeldt bestrafte erneut Jungbluth mit dem 2:0. Bei Stüdenitz klappte nun gar nichts mehr, die Heimelf hingegen hatte richtig Lust bekommen. Als Heiko Apitz den Ball in einem Zweikampf verlor, nutzten die Platzherren auch diesen Fehler und die Freiräume zum 3:0- Endstand. Die Gäste hatten nur noch eine Möglichkeit, als ein Kopfball von Apitz sein Ziel nur knapp verfehlte.

 

SV 1912 Stüdenitz:

Cornelius Vettin - Heiko Apitz, Thomas Lamprecht, Ronny Kutsch, Maik Rehfeldt, Thomas Schmidt, Brian Borck, Guido Keiler, Horst

Derbysieg in Breddin: Stüdenitz ohne Probleme

(04.05.2009)

Victoria Breddin - SV 1912 Stüdenitz 1:5 (1:2)

Tore: 1:0 (3. Minute) Kevin Neumann, 1:1 (6. Foulelfmeter) Sandro Scheffler, 1:2 (37.) Martin Bayer, 1:3 (49.) Sven Rehfeldt, 1:4 (74.) Martin Bayer, 1:5 (83.) Heiko Apitz

 

 

Ein interessantes Derby lieferten sich Breddin und Stüdenitz, auch der Rahmen stimmte, denn neben den einheimischen Zuschauern fanden sich auch viele Stüdenitzer ein. Die Stimmung war sehr gut, die Gäste wollten mit einem Dreier die Minichance zum Aufstieg aufrechterhalten, was auch gelang. Am nächsten Sonntag kommt dann mit der SpVgg Gühlen Glienicke- Rägelin der Tabellenführer zum Spitzenspiel nach Stüdenitz, beide Teams trennen fünf Punkte.

 

Breddin hatte in diesem Spiel den besseren Start, bereits nach drei Minuten jubelten die Heimfans. Die Gästeabwehr spielte auf Abseits, doch Kevin Neumann schaltete am schnellsten und traf mit einem Schuss von der Strafraumgrenze ins untere Eck. Der Jubel war kaum verstummt, da schlugen die Gäste zurück. Martin Bayer wurde im Strafraum von zwei Breddiner Akteuren in die Mangel genommen, Schiedsrichter Breitkreuz (Rhinow) entschied sofort auf Strafstoß, den Spielmacher Sandro Scheffler sicher verwandelte. Danach sollte einfach kein Treffer mehr gelingen, die Schüsse aus der Distanz von Martin Bayer und Brian Borck verfehlten das Ziel. Breddin spielte gut mit in Hälfte eins, zeigte aber Schwächen in der Offensive. Die Defensive organisierte Reinhard Maychrzak aber sehr gut, mit etwas Glück entging er aber in Minute 23 einem Platzverweis, als er den durchgestarteten Martin Bayer per Foulspiel stoppte und nur die gelbe Karte sah. Bayer durfte aber nur etwas später jubeln, denn als er mit links abzog, hatte Keeper Daniel Wedig keine Abwehrchance. Bei dieser Aktion verletzte sich der Breddiner Torwart und Reservemann Manuel Wallitzer musste zwischen die Pfosten. Kurz vor dem Pausenpfiff musste Maychzrak erneut Bayer bremsen und sah danach die gelb-rote Karte.

 

In der Pause gab es einigen Diskussionsbedarf in der Stüdenitzer Kabine, denn in Hälfte eins zeigte der Gast nicht das geforderte Spiel. Die Worte fruchteten, denn die ersten zwanzig Minuten nach dem Seitenwechsel spielten die Gäste im gewohnten Stil. Sven Rehfeldt sorgte mit dem frühen 1:3 für die Vorentscheidung. Doch obwohl die Platzherren in Unterzahl agieren mussten, hatten sie zwei richtig gute Torgelegenheiten. Erst rettete Thomas Schmidt nach einem Freistoß auf der Torlinie, die zweite Chance vereitelte Gästekeeper Cornelius Vettin. Als Martin Bayer per Lupfer mit der Hacke über den herauslaufenden Heimtorwart das 1:4 markierte, war das Match entschieden. Für einen Höhepunkt sorgte am Ende der eingewechselte Heiko Apitz, der nach Zuspiel von Robert Bernier zum 1:5 Endstand traf. Für den Ex- Breddiner der erste Saisontreffer.         

 

„Obwohl wir klar gewonnen haben, gibt es bis zum nächsten Sonntag viel Arbeit für uns, denn die hier gezeigte Leistung reicht im Spitzenspiel nicht für einen Erfolg. Breddin hat ein Kompliment verdient, die Truppe um Trainer Stephan Srugies hat gut gekämpft, selbst in Unterzahl versuchten sie alles.", so Trainer André Ehlert.

 

SV 1912 Stüdenitz: Cornelius Vettin - Denny Rapski, Maik Rehfeldt, Thomas Schmidt (82. Holger Milatz), Robert Bernier, Sven Rehfeldt (86. André Ehlert), Horst Straßberger, Martin Bayer, Brian Borck, Sandro Scheffler (72. Heiko Apitz), Thomas Lamprecht

Foto zur Meldung: Derbysieg in Breddin: Stüdenitz ohne Probleme
Foto: Derbysieg in Breddin: Stüdenitz ohne Probleme

SV 69 Schönberg II - SV 1912 Stüdenitz 2:7 (1:1)

(23.11.2008)

Tore: 0:1 Sven Rehfeldt (39.), 1:1 Kevin Jerke (44.), 1:2 & 1:3 Martin Bayer (55. & 60.), 1:4 Sven Rehfeldt (66.), 1:5 Sandro Scheffler (68.), 1:6 Horst Straßberger (71.), 2:6 Tobias Miermeister (78.), 2:7 Robert Bernier (89.)

Besonderes Vorkommnis:  Brian Borck verschießt Foulstrafstoß (41.)

 

Auf schneebedecktem Boden mussten die Stüdenitzer am Sonntag bei der Schönberger Reserve antreten, aufgrund der Platzbedingungen für beide Teams ein schwieriges Spiel. Am Ende setzte sich der Favorit deutlich durch, doch das erst nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte. Da Gühlen und Nackel am Wochenende patzten sind die Stüdenitzer zurück im Aufstiegskampf.

 

Es war in der ersten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel, indem sich aber die Gäste mehr Chancen herausspielten als die Platzherren. Sven Rehfeldt und Martin Bayer hatten die besten auf Gästeseite, die Heimelf hatte ihre große Möglichkeit durch Tobias Miermeister, der per Freistoß am Stüdenitzer Torwart Cornelius Vettin scheiterte. Auf Schönberger Seite gefiel vor allem Kevin Jerke, der Spielmacher Sandro Scheffler bewachte und trotzdem auch an Offensivaktionen der Schönberger beteiligt war. Als Sven Rehfeldt die Führung markierte und nur wenig später Schiedsrichter Herberg (Drewen) auf Foulstrafstoß entschied, hatte Brian Borck die Chance für die Vorentscheidung zu sorgen. Er schoß aber den Ball über das Tor und fast mit dem Pausenpfiff patzte die Hintermannschaft der Gäste und Kevin Jerke staubte zum 1:1- Ausgleich ab.

 

In der Kabine hatten die Gäste einiges zu besprechen, mit dem Willen zu einer Steigerung ging man zurück auf den Platz und setzte das Gewollte mit einer sehr starken Vorstellung um. Nach dem Doppelschlag von Martin Bayer war die Partie eigentlich entschieden, doch Stüdenitz wollte mehr und Spielmacher Scheffler und Sven Rehfeldt erhöhten. Mit seiner ersten Ballberührung gelang Horst Straßberger das umjubelte 1:6, danach traf er zwar noch zwei Mal ins gegnerische Tor, doch der Schiedsrichter gab beide Tore nicht. Mit einem gelungenen Kopfball im Anschluß an einen Freistoß sorgte Tobias Miermeister für Ergebniskosmetik, doch Robert Bernier stellte mit dem 2:7 den alten Abstand wieder her.

 

Am kommenden Sonntag geht es zur Rhinower Reserve, nach dem 1:1 im Hinspiel muß Stüdenitz hier erneut punkten, am besten dreifach.

 

.SV Stüdenitz: Cornelius Vettin - Rapski, Scheffler (79. Dustin Bernier), Schmidt, Borck, Bayer (67. Kutsch), Apitz, Robert & Patrick Bernier, Maik Rehfeldt, Sven Rehfeldt (70. Straßberger)

 

SW Zaatzke II : Harnack - Elendt, Klahn, Wernick (Walter), Jerke (Füllgraf), Konrad (Freude), Großmann, Horn, T. Miermeister, Schulz

Gefühlte Niederlage für Stüdenitz

(13.11.2008)

SV Blumenthal/Grabow II - SV 1912 Stüdenitz   4:4  (3:3)

Tore: 0:1 Sven Rehfeldt (11.), 1:1 u. 2:1 Tobias Fietz  (15. u 17.), 2:2 Sandro Scheffler (18.), 3:2 Manuel Bruns (22.), 3:3 Rehfeldt (42.), 3:4 Scheffler (83.), 4:4 Fietz (89.)

 

Eigentlich dachten die Stüdenitzer, daß man in dieser Serie nun alle Tiefen durchgestanden hat, doch beim Auswärtsspiel in Grabow folgte die nächste Pleite. Erst fielen mit Denny Rapski und Ronny Kutsch kurzfristig zwei Akteure aus, Robert Bernier konnte erst in Halbzeit Zwei eingewechselt werden. Am Ende verloren die Gäste dann auch noch ihren Sturmtank Sven Rehfeldt, der sich kurz vor der Halbzeitpause bei einem Kopfballversuch das Nasenbein brach und ins Krankenhaus musste.

 

Als klarer Favorit konnte man sich nach den Ausfällen nicht mehr fühlen, obwohl man schnell durch Sven Rehfeldt in Führung lag. Die Abwehr stand ohne ihren Kapitän gar nicht, bei Kontern zeigten sie bisher unbekannte Schwächen. So war auf beiden Seiten bis zur 22ten Minute jeder Schuß auch ein Treffer. Dann der Schock für Stüdenitz kurz vor der Pause, Martin Bayer flankte genau zu Rehfeldt, der den Ball per Kopf zum 3:3 ins Netz drückte. Der Heimkeeper Robert Hübner wollte retten, kam aber viel zu spät, und knallte dem herunterkommenden Sven Rehfeldt die Faust ins Gesicht und setzte den Stüdenitzer schach matt. Der wurde ins Krankenhaus gebracht, und steht nach seinem Nasenbeinbruch wohl einige Monate nicht mehr zur Verfügung.

 

Danach nahm das Unheil seinen Lauf, obwohl die Stüdenitzer mit den beiden eingewechselten Akteuren Horst Straßberger und Robert Bernier überlegen agierten und sich zahlreiche Chancen herausspielten. Doch es sollte nicht sein, denn der Ball wollte nicht ins Tor. Mit drei Lattenknallern und zwei Pfostenschüssen holt man ebend keine Punkte. Erst als Hübner patzte, markierte Sandro Scheffler das 3:4. Doch kurz vor Spielende jubelten die Heimspieler, denn auch die Gäste patzten vor dem eigenen Tor und verschenkten so zwei weitere wichtige Zähler.     

 

SV Stüdenitz: Cornelius Vettin - Sven Rehfeldt (43. Straßberger), Maik Rehfeldt, Schmidt, Borck, Scheffler, Apitz (74. Kanzler), Dustin Bernier (47. Robert Bernier), Patrick Bernier, Lamprecht, Bayer

 

 

SV Blumenthal/Grabow: Hübner - Feick, Braun, Bruns (Michaelis), Klose, T.Krause, Ellfeldt, B.Krause, Missal (Rohne), Groth, Fietz

Auswärtspleite für Stüdenitz in Wusterhausen

(14.10.2008)

BW Wusterhausen - SV Stüdenitz   2:1  (1:1)

Tore:  1:0 Sebastian Schulz (5.), 1:1 Sandro Scheffler (13.), 2:1 Andreas Nucklies  (68.).

 

Das hatten sich die Gäste sicher anders vorgestellt, am Ende mußten sie ohne Punkte die Heimreise antreten. Mit einem Dreier wäre man Tabellenführer gewesen, jetzt hat Stüdenitz drei Punkte Rückstand auf das führende Duo Gühlen und Fehrbellin II.

 

Nach den unnötigen Platzverweisen in den letzten beiden Punktspielen musste Stüdenitz umstellen und nach dem schnellen Rückstand fand der Gast eher nur schwer zum gewohnten Spiel. Mit etwas Glück gelang Sandro Scheffler früh der Ausgleich, doch danach gelang vor dem gegnerischen Gehäuse nichts mehr. Zwar erspielten sich die Stüdenitzer Chancen, doch die besten vergab das Sturmduo. Die Gastgeber konnten vor allem in Hälfte Eins gefallen, der umsichtig agierende Stephan Bärwald ordnete seine Reihen gekonnt und auch kämpferisch zeigten die Blau- Weißen eine gute Leistung.

 

Nach dem Seitenwechsel ließen zwar die Kräfte der Platzherren sichtbar nach, doch sie wollten punkten, das war zu merken. Stüdenitz machte das Spiel, doch an Heimkeeper Martin Weiß war einfach kein vorbeikommen. Allein vor dem Torwart scheiterten André Ehlert und Sandro Scheffler mit ihren Torschüssen. Kapitän Stefan Bärwald rettete bei einem Knaller von Scheffler mit dem Knie und auch eine scharfe Hereingabe vom Stüdenitzer Spielmacher konnten Ronny Kutsch und Ehlert nicht verwerten. Der eingewechselte Andreas Nucklies bewies seine Klasse nur kurz nachdem er auf dem Platz kam. Nach einer schönen Flanke in den Sechszehner konnte Gästekeeper Horst Straßberger den Ball nicht abwehren. Der 41-jährige Nucklies nahm den Ball geschickt an, spielte den Torwart aus und vollendete zum 2:1- Siegtreffer. Alle Bemühungen danach brachten keinen Erfolg mehr für Stüdenitz, bis zum Schlusspfiff hatte Wusterhausen sogar bei Kontern die Möglichkeit zu erhöhen.

 

Für Stüdenitz ein herber Rückschlag im Kampf um die ersten beiden Plätze in der Tabelle, nun folgt am Sonntag das Derby gegen Victoria Breddin.    

      

 

SV Stüdenitz: Horst Straßberger - Rapski, Schmidt, Lamprecht, Maik Rehfeldt, Apitz, Scheffler, Borck, Robert Bernier, Ehlert (75. Dustin Bernier), Kutsch (63. Vettin)

 

BW Wusterhausen: Martin Weiß - Bärwald, Barth, Kohn (Präkelt), Kodalle, Kevin Schulz, Dwajatzki, Baliu (58. Nucklies), Sebastian Schulz, Schwarzwald, Mater

Foto zur Meldung: Auswärtspleite für Stüdenitz in Wusterhausen
Foto: Auswärtspleite für Stüdenitz in Wusterhausen

Stüdenitz siegt in Nackel

(01.09.2008)

FC Blau- Weiß Nackel - SV Stüdenitz   2:4  (2:4)

Tore:  1:0 Matthias Kurtz (6.), 1:1 Brian Borck (8.), 1:2 Martin Bayer (20.), 2:2 Cedrik Lisse (21.), 2:3 Sandro Scheffler (36.), 2:4 Sven Rehfeldt (43.).

 

Gewarnt durch die beiden Vergleiche im letzten Jahr erwarteten die Gäste einen schweren Gang in Nackel. Die Platzherren spielten dann auch im ersten Durchgang aggressiv und brachten Stüdenitz einige Male in Bedrängnis. Im zweiten Durchgang stellten die Mannschaften das Fußballspielen teilweise ein, beschäftigten sich eher nur noch mit Nicklichkeiten untereinander.

 

Stüdenitz begann gut, doch Martin Bayer verfehlte in Minute Drei das Tor noch knapp. Besser machte es Nackel, denn bereits mit dem ersten Angriff nach sechs Minuten konnten die Blau- Weißen die Führung markieren, dabei nutzte Matthias Kurtz einen Abspielfehler der Gäste aus. Doch mit dem Gegenangriff spielten die Gäste einen richtig guten Angriff, Sven Rehfeldt flankte von der Mittellinie auf Brian Borck, der diesen Angriff per Lupfer zum umjubelten 1:1 abschloss. Die Heimelf war geschockt, die Gäste übernahmen das Spiel und als Martin Bayer nach einer Flanke von Sven Rehfeldt per Hacke zum 1:2 traf, schien alles seinen Gang zu nehmen. Nackel kämpfte aber und Stüdenitz machte einige leichtsinnige Fehler, während man auf der Gästebank nach dem Jubel wieder Platz nahm, freuten sich plötzlich die Platzherren. Eine Schlafeinlage der Gäste nutzten sie zur Balleroberung und der durchgestartete Cedrik Lisse schloss eiskalt zum 2:2 ab. Dann ging es weiter hin und her, beide Teams wollten die Führung. Während es Nackel immer wieder mit langen Bällen probierte, versuchte Stüdenitz über Kombinationen Chancen heraus zu spielen, was aber nicht immer gelang. Mit einem Schlenzer markierte Sandro Scheffler die erneute Führung, und kurz vor dem Seitenwechsel schloss Sven Rehfeldt einen Alleingang gekonnt ab.

 

Die Pause schadete dann dem Spielfluss erheblich, die zweite Hälfte war eher zum weg schauen. Während die Gäste nicht mehr so druckvoll agierten, witterte Blau- Weiß seine Chance. In der 61. Minute hätten sie nach einem Freistoss von der Strafraumgrenze fast das 3:4 geschafft, doch der Ball ging knapp vorbei. Nur wenig später patzte die Defensive der Gäste, doch Christian Kurz schoss den Ball nicht nur am herauseilenden Horst Straßberger vorbei, sondern auch knapp am Gästetor. Mit diesen beiden sehr guten Torchancen hätte Nackel den Ausgleich doch noch schaffen können, denn Stüdenitz fehlte bei seinen drei Chancen das Abschlussglück. Kurz vor dem Ende konnte auch der eingewechselte Pierre Kanzler seinen Sololauf auf den Heimtorwart nicht abschliessen, so blieb es beim 2:4- Auswärtserfolg für den SV Stüdenitz.     

 

 

SV Stüdenitz: Straßberger - Bayer, Scheffler, Borck, Schmidt (71. Kanzler), Lamprecht, Patrick Bernier, Apitz, Sven Rehfeldt (46. Vettin), Maik Rehfeldt (89. Dustin Bernier), Rapski

Stüdenitz deklassiert Heiligengrabe

(25.08.2008)

FSV Heiligengrabe II - SV Stüdenitz   1:6  (0:2)

Tore:  0:1 Sandro Scheffler (39.), 0:2 Martin Bayer (43.), 0:3 Scheffler (62.), 0:4 Brian Borck (71.), 0:5 Bayer (81.), 1:5 (84.), 1:6 Patrick Bernier (87.)

 

Es dauerte bis zum Ende der ersten Hälfte, dann war der Abwehrriegel des Heimteams gebrochen. Bis zur 39. Minute wehrte sich die Kreisligareserve der Platzherren mit allen Mitteln und einem bis dahin gut aufgelegten Heimkeeper Martin Böhm gegen die immer wieder anrennenden Gäste. Doch dann hatte Böhm das Nachsehen gegen den platziert abschließenden Sandro Scheffler, und kurz vor dem Pausenpfiff war er auch gegen Martin Bayer ohne Abwehrchance. Davor zeigten sich die Gäste zwar bemüht, aber zu harmlos vor dem gegnerischen Kasten. Gästetrainer Ehlert hatte auf das unbefriedigende Auftaktremis gegen Rhinow reagiert, und das Team gleich auf vier Positionen umgestellt. Vor allem die Defensive der Stüdenitzer konnte in Hälfte Eins überzeugen, Horst Straßberger vertrat den urlaubsbedingt fehlenden Kapitän der Gäste fehlerfrei.

 

Mit dem Pfiff zur zweiten Halbzeit änderte sich auch nichts an der Überlegenheit der Gäste, Heiligengrabe kam erst in der Schlussphase zu drei Torchancen, als beim Gast selbst die Defensivakteure Tore schiessen wollten. Mit den Treffern von Scheffler und Brian Borck, der den besten Angriff der Stüdenitzer gekonnt abschloss, war das Spiel entschieden. Mit dem Anschlusstreffer des FSV, der aus einer Schlafeinlage der Gäste resultierte, kam Heiligengrabe wenigstens zum Ehrentreffer. Doch kurz vor dem Ende ließ Patrick Bernier Stüdenitz noch einmal jubeln. Seinen offensiven Mitspielern, die vorher in Reihen Chancen ausliesen, zeigte er, wie es gemacht wird. Einen Sturmlauf aus der eigenen Hälfte folgte der stramme Schuss ins linke untere Eck zum 1:6- Endstand.

 

„Wichtig sind die drei Punkte, einziges Manko waren bei uns heute der Torabschluss und die Art und Weise des Gegentreffers. Gegen heute richtig schwache Heiligengraber war vor allem in Halbzeit Zwei noch einiges mehr drin, aber nur mit Rumtanzen im Strafraum fallen dann halt keine Tore mehr. Wenn nächste Woche wieder Strumtank Sven Rehfeldt und Kapitän Denny Rapski dabei sind, bin ich mal gespannt auf unser Spiel.", so A. Ehlert.    

 

SV Stüdenitz: Vettin - Bayer, Scheffler (63. Dustin Bernier), Borck, Kutsch (74. Kanzler), Lamprecht, Patrick Bernier, Schmidt, Apitz (74. Milatz), Maik Rehfeldt, Straßberger  

Foto zur Meldung: Stüdenitz deklassiert Heiligengrabe
Foto: Stüdenitz deklassiert Heiligengrabe


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