Kulturverein Wusterhausen

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Bärbel Hartwig

Am Markt 2
16868 Wusterhausen/Dosse

Telefon (033979) 13532

Homepage: www.wegemuseum.de/seite/92233/f%C3%B6rderverein.html

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Der Kulturverein Wusterhausen e.V. versteht sich als Förderverein für das Herbst'sche Haus. 

 

Zu seinen Anliegen zählen: 

 

  • Unterstützung und Förderung des Herbst'schen Hauses mit Wegemuseum und Bibliothek

  • Erforschung und Dokumentation der Stadt- und Gemeindegeschichte sowie deren Publikationen

  • Förderung und Unterstützung kultureller Aktivitäten im Stadt- und Gemeindebereich

  • Zusammenarbeit mit der Kirche, den Gemeinden, den Vereinen und kulturellen Einrichtungen

  • Initiativen zur Erhaltung und Verschönerung unseres Stadtbildes

     

 

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Aktuelle Meldungen

Gelber Fontane im Herbst’schen Haus

(27.01.2017)

Mit Sekt, Schnittchen und selbstgebackenen Pfannkuchen haben die Mitglieder des Kulturvereins Wusterhausen das neue Vereinsjahr begrüßt. Traditionell brachte der Abend Bilanz ebenso, wie den Blick nach vorn.

 

Die Vereinsvorsitzende Bärbel Hartwig nannte die Zahlen und Fakten. Sie belegen: Mitglieder des Vereins habe sich auch 2016 als gute Förderer des Herbst’schen Hauses mit Bibliothek und Wegemuseum erwiesen. Das bestätigten in eigenen Beiträgen auch Museumsleiterin Katharina Zimmermann und Kerstin Jonas, sei leitet die Bibliothek.

 

Der Kulturverein hat im vergangenen Jahr 14 Stadt- und acht Museumsführungen abgesichert. Im Alten Laden gab es fünf Kunst-Schauen. Mit Helga und Marco Schimpke beziehungsweise Helmut Klohs waren auch drei Mitglieder des Vereins unter den Ausstellenden. Bärbel Hartwig erwähnte zwei Premieren, zum einen eine Sonderausstellung, in der sich der Kulturverein selbst vorstellte, zum anderen den ersten vielbeachteten Stadtspaziergang. Rainer Lehmann verstand es hier meisterhaft, die Berliner Straße mit zum Teil längt vergessenen Geschichten vorzustellen. Die Stadterkundungen gehen in diesem September weiter, dann in der Bahnhofstraße und in der Kommandantenstraße.

Geplant sind weiterhin sechs Ausstellungen, am 16. März der ­beliebte Osterspaziergang und ­weitere Stadtführungen für ­Touristen. Wie in der Vergangenheit beteiligt sich der Kulturverein an der ­Gestaltung des Nikolausmarktes und des Erntefestes der Landfrauen.

 

Insgesamt hatte das Haus Am Markt Nr. 3 in den zurückliegenden zwölf Monaten rund 1200 Besucher, davon gingen 720 ins Museum. Die Bibliothek verzeichnete 443 eingetragene Nutzer, die 7260 der mehr als 13 000 Medieneinheiten – Bücher, Zeitschriften, Spiele, Hörbücher, CD und Film-DVD – ausliehen. Kerstin Jonas versprach wieder interessante Lesungen und andere kulturelle Veranstaltungen, so am 22. Februar das Literaturcafé mit Alexander Latotzky, der sein Buch „Kindheit hinter Stacheldraht“ vorstellt. Am 22. März „erzählen“ Christel Weimar (Text) und Christa Eggert (Saxophon) „Weibergeschichten“. „Bedrohter Alltag, als Pfarrer im Focus des MfS“ ist der Titel eines Buches von Dietmar Linke. Wer mehr darüber wissen will, sollte sich den 26. April vormerken.

Für die Vereinsmitglieder ist der 2. März der nächste fixe Termin. Dann findet die Jahreshaupt­versammlung mit Vorstandswahl statt. Zumindest eine personelle Veränderung muss es geben. Kantor Christopher Sosnick ist aus ­Wusterhausen verzogen. Er gehörte dem Vorstand an und schied aus dem Verein aus. „Personelle ­Vorschläge sind willkommen“, so die Vereinsvorsitzende. Die hatte sich übrigens für den Donnerstag eine kleine Überraschung aufgehoben.

 

Eher beiläufig stellte sie den neuesten „Hausbewohner“ vor. „Wir haben jetzt einen Fontane“, sagte Bärbel Hartwig und erklärte der staunenden Mitgliederschar, was es damit auf sich hat. Die Figur in knalligem Gelb war im vergangenen Mai Teil einer Aktion von Ottmar Hörl an der Neuruppiner Pfarrkirche. Der Bildhauer, Installations-, Aktions-, Foto- und Objektkünstler ist für seine Großprojekte mit seriellen Skulpturen im öffentlichen Raum bekannt. Im Mai präsentierte er Theodor Fontane in seiner Heimatstadt als „Wanderer zwischen den Welten“ gleich hundertfach in den Farben Gelb und Grau.

Die Figuren aus Kunststoff konnte man kaufen. Und kann es immer noch. Der unsignierte Dichter kostet im Internet 350 Euro, signiert das Doppelte.

 

Wolfgang Hörmann

Foto zur Meldung: Gelber Fontane im Herbst’schen Haus
Foto: Gelber Fontane im Herbst’schen Haus

5. Osterspaziergang in Wusterhausen/ Dosse

(29.03.2016)

Es war ein kleines Jubiläum: fünf Jahre Osterspaziergang und wiederum kamen an die 100 Interessierte (wie die MAZ zählte) und ließen sich von Salzfrauen und dem Bürgermeister ehrenhalber, Herrn Tille, führen - an historische bedeutsame und weniger bedeutsame, auf alle Fälle aber interessante Orte und Bauwerke in Wusterhausen.

Warum bekam das alte Pfarrhaus I diesen bemerkenswerten rot/ orangen Anstrich?

Wo befand sich der Hafen der Stadt, der den Salzhandel erst möglich machte, durch den Wusterhausen einst reich wurde?

Gibt es das ehemalige stadteigene Elektrizitätswerk noch und wo sind die Überreste zu sehen?

Wer wohnte einst in dem schmucken Bürgerhaus an der Promenade, in dessen Garten Frau Golde zu einem kleinen Zwischenstopp einlud?

Was stand eigentlich dort, wo jetzt direkt am schönen Wusterhausener Marktplatz der hässliche Bauzaun zu sehen ist?

Und wo floss überall die Dosse?

Sachkundige Antworten, kleine Geschichten und verbürgte Anekdoten, manchmal auch Gedichte, und historische Aufnahmen gab es an jedem Haltepunkt. Die Mitglieder des Kulturvereins und Pfarrer Bothe waren bestens vorbereitet.

In Erinnerung bleiben wird aber auch etwas sehr Heutiges. Die neu angelegte Rasenfläche  an einem Stück noch sprudelnder Dosse, der eigentlich als Anlageplatz für Wasserwanderer bestens geeignet wäre. Bisher kündigt lediglich ein Schild von dem wunderschönen Wasserweg durch OPR. Da müssen wohl noch einige Hürden überwunden werden, eher hier Paddler und Kanuten begrüßt werden können.

Hier war man übrigens Goethes Osterspaziergang am nächsten „ Vom Eise befreit sind Strom und Bäche…“

Zu Beginn der Wanderung hätte man eher  den Filmtitel „Vom Winde verweht“ verwenden mögen.

Letztlich zeigte sich aber wieder die herrliche Sonne.

Im Alten Laden war einiges zur Stärkung der Osterspaziergänger vorbereitet, hübsch dekoriert wie immer, und auf dem sonnenbeschienenen Museumshof standen auch Tische und Stühle zum Ausruhen bereit.

Auch nach diesem Osterspaziergang wünschte man sich: Es sollte öfter Ostern sein.

Foto zur Meldung: 5. Osterspaziergang in Wusterhausen/ Dosse
Foto: 5. Osterspaziergang in Wusterhausen/ Dosse

2. Vereinsball in Wusterhausen- ein gelungenes Comeback

(19.02.2012)

Am Samstag, d. 18.02.2012  lud der Wusterhausener Gewerbeverein zur
Neuauflage des im Jahre 2011 erstmals durchgeführten Vereinsballs der Großgemeinde Wusterhausen ein.

Zahlreiche Gäste folgten erneut der Einladung zum geselligen
Miteinander in die Dosse-Halle. Hintergrund dieser Idee ist es, die Vereine der Großgemeinde und der gesamten Kleeblattregion etwas mehr zusammen zu bringen, sowie das „Wir-Gefühl“ noch mehr zu stärken. Um 19.30 Uhr eröffnete Bürgermeister Roman Blank und der Vorsitzende des Gewerbevereins Klaus Ribbe das Büffet. Roman Blank würdigte in seiner Ansprache die ehrenamtliche Tätigkeit der Vereine und betonte deren Bedeutung für die Erhaltung der Lebensqualität und des Gemeinschaftsgefühls in Stadt und Land. Nachdem sich
alle Anwesenden am reichhaltigen Büffet gestärkt hatten, welches unter Federführung von Fleischermeister Jörg Ribbe entstanden ist, spielte gegen 20.30 Uhr die Band „Amaretto“ zum Tanz auf. In den Pausen der Band sorgte DJ-Steffen für die nötige Unterhaltung, wobei er bei der Band, für viele Leute überraschend, am Keyboard stand.

Kaum jemand hielt es auf den Stühlen als Oldies, Evergreens und aktuelle Hits aus den Boxen der Musiker zu hören waren, wobei zwischenzeitlich der Platz auf der Tanzfläche zu knapp werden drohte.

Bis in die frühen Morgenstunden tanzte und feierte man
ausgelassen bei gut gemachter Live-Musik. Selbst zu vorgerückter Stunde leerte sich die Tanzfläche kaum und niemand dachte daran nach Hause zu gehen, was sicherlich als Indikator für ein erneut gelungenes Event zu werten ist.

Aufgrund des regen Zuspruches und der guten Stimmung an
diesem Abend, geht der Gewerbeverein davon aus, dass mit dieser  erfolgreichen Veranstaltung der Grundstein für eine schöne Tradition gelegt worden ist.

 

Marco Schimpke

Foto zur Meldung: 2. Vereinsball in Wusterhausen- ein gelungenes Comeback
Foto: 2. Vereinsball in Wusterhausen- ein gelungenes Comeback

Neujahrsempfang 2012 in Wusterhausen

(14.01.2012)

Am Freitag, d. 13. Januar 2012 fanden sich zahlreiche Gäste aus Vereinen, Feuerwehr, Wirtschaft und Politik zum traditionellen Neujahrsempfang der Gewerbegemeinschaft und Gemeindeverwaltung Wusterhausen in "Ribbes Partyhaus" ein.

Nach Grußworten des Vorsitzenden der Gewerbegemeinschaft Klaus Ribbe, ließ Bürgermeister Roman Blank das vergangene Jahr Revue passieren und fand Dankesworte für die ehrenamtlich engagierten Bürger in Stadt und Land, ohne die ein blühendes Gemeinwesen kaum möglich wäre. In eigener Interpretationsweise trugen die jungen Sängerinnen Annabel Geu und Maxi Langner gekonnt aktuelle Popsongs vor.

Im Anschluss würdigten verschiedene Redner mit einer Laudatio Bürger welche sich besonders um das Ehrenamt verdient gemacht haben.

Den Anfang machte Ralf Hohmann, welcher in seiner Ansprache die Arbeit des Feuerwehrkameraden Torsten Hegermann lobte. Ortsbürgermeister Wolfgang Kamphausen fand Worte der Anerkennung für das Schaffen von Dorothea Bothe. Marco Schimpke hob in seiner Rede die Verdienste von Jörg Wirsam bei der Gestaltung des Wegemuseums hervor. Danach kamen gleich drei Laudatoren zu Wort. Hartmut Janschke, Andrea Perlt und Julia Tscharntke hielten die Laudatio für die Mitglieder des Kulturvereins, welche unter anderem an den Wochenenden die Bibliothek und das Museum für die Besucher offen halten. Roland Meuer würdigte in seiner Rede die Verdienste von Bernd Jünemann aus Blankenberg. "Last but not least" ehrte Bürgermeister Roman Blank Fleischermeister Klaus Ribbe für sein langjähriges Engagement in der Großgemeinde. Den Abschluss des offiziellen Teils machte der Vorsitzende der Gemeindevertretung Alfred Schulz mit seiner Ansprache. Dabei spannte er den Bogen von der Vergangenheit bis zu den Problemen der Gegenwart. Außerhalb des offiziellen Protokolls ließ es sich Fritz Meyer vom Tennisverein nicht nehmen, dem Bürgermeister nachträglich eine Teilnehmermedaille zu verleihen für ein besuchtes Turnier, welches er leider vorzeitig verlassen musste.

Der Abend fand bei einem reichhaltigen Buffet und netten Gesprächen seinen Ausklang.

 

M.Schimpke

[MAZ vom 16.01.2012]

Foto zur Meldung: Neujahrsempfang 2012 in Wusterhausen
Foto: Neujahrsempfang 2012 in Wusterhausen

1. Erntefest der Großgemeinde Wusterhausen war ein voller Erfolg

(22.10.2011)

Am Samstag, d. 22.Oktober 2011 feierten die Einwohner der Großgemeinde Wusterhausen ihr erstes Erntefest bei strahlend blauem Himmel und bestem Herbstwetter. Perfekt organisiert vom Landfrauenverein wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Ein Ernteumzug mit historischen Traktoren bildete den Auftakt. Unter freiem Himmel feierte man den Erntedank-Gottesdienst.

Nach Grußworten von Bürgermeister Roman Blank wurde der schönste Kürbis prämiert, sowie der schönste Erntewagen. Die Linedancer, der Shanty-Chor und der Seniorenchor sorgten für unterhaltsame Stunden. Von 14 bis 15 Uhr spendierte der Bürgermeister Freifahrten im Kettenkarussel. Das Wegemuseum hatte anlässlich der Aktion "Schaustelle Stadtkern 2011" Sonderöffnungszeiten. Viele Bürger nutzten die Gelegenheit das "Herbstsche Haus" und die neu gestaltete Dauerausstellung in Augenschein zu nehmen. Zeitgleich wurden historische Filme aus der Stadtgeschichte im "Alten Laden" gezeigt. Stände mit einheimischen Produkten,  der Alpakahof und Kunsthandwerker belebten das Geschehen auf dem Marktplatz.

Rundum war das 1. Wusterhausener Erntefest  eine gelungene Premiere aus der hoffentlich eine schöne Tradition werden wird.

 

M.Schimpke

 

(Fotos W. Kamphausen, M.Schimpke)

Foto zur Meldung: 1. Erntefest der Großgemeinde Wusterhausen war ein voller Erfolg
Foto: 1. Erntefest der Großgemeinde Wusterhausen war ein voller Erfolg

Eröffnung des Wegemuseums im Herbst`schen Haus

(10.09.2011)

Am Freitag d. 9.9.2011 war es endlich soweit. Pünktlich um 14 Uhr versammelten sich interessierte Bürger, geladene Gäste und die Macher des neugestalteten Wegemuseums zur feierlichen Eröffnung. Der neu gestaltete Hof war mit zahlreichen Gästen gut gefüllt. Hartmut Janschke gab als Ausrufer lautstark die Eröffnungfeier als Wusterhausener Original "Lupus Langner" bekannt und kündigte während der Feierlichkeiten Salzhandelsfrauen, Transitreisende, einen Kaufmann, Pilger und den Postillion mit Luise Schönermark an, welche Wegegeschichten aus ihrer Zeit erzählten. Die erste Grußrede hielt Museumsleiterin Andrea Perlt, gefolgt von Bürgermeister Roman Blank. Danach ergriffen die Kulturministerin des Landes Brandenburg Prof.Dr.Sabine Kunst und die Geschäftsführerin des Museumsverbandes Dr.Susanne Köstering das Wort. Hierbei wurde nochmals herausgestellt das ein Museum mit dem Thema "Wege" einzigartig in Deutschland ist. Besonders gewürdigt wurde der unermüdliche Einsatz der Studenten um Professor Saalfeld, welche bis kurz vor dem Eröffnungstermin die Ausstellung gestalteten. Museumsleiterin Andrea Perlt erhob das Glas zur feierlichen Eröffnung. Alle Gäste nahmen danach einen kleinen Imbiss, bereitgestellt von der Fleischerei Ribbe, um danach die neu entstandene Dauerausstellung in Augenschein zu nehmen. Um 16 Uhr wurde die Sonderausstellung "Transit-F5" von Barbara Wolff eröffnet. Am Samstag folgte dann die Sonderausstellung der Heimatmalerin Christa Calließ aus Nackel.

Das Museum ist am Do.,Fr., Samstag und Sonntag von 10.00-16.00 Uhr geöffnet.

Sonderöffnungszeiten und Führungen können telefonisch unter 033979/87760 vereinbart werden.

 

Marco Schimpke 

Foto zur Meldung: Eröffnung des Wegemuseums im Herbst`schen Haus
Foto: Eröffnung des Wegemuseums im Herbst`schen Haus

Feierliche Eröffnung des Herbst`schen Hauses

(01.06.2011)

Am 1.Juni war es endlich soweit, nach langjährigen Vorbereitungen und fast 2-jähriger Bauzeit konnte das sogenannte "Herbst`sche Haus" am Markt 3 seiner Bestimmung  übergeben werden. Zur feierlichen Schlüsselübergabe fanden sich ca. 150 geladene Gäste und Bürger der Großgemeinde ein. Bürgermeister Roman Blank eröffnete mit Gruß- und Dankesworten die Festveranstaltung, umrahmt von einem gelungenen Kulturprogramm der jüngsten Einwohner der Stadt. Nachdem der Minister für Infrastruktur und Raumordnung Jörg Vogelsänger, Landrat Ralf Reinhardt und die Vorsitzende des Kulturvereins Dr.Christiane Schael lobende Worte zur Fertigstellung fanden, übergaben die bauausführenden Handwerker den symbolischen Schlüssel an den Bürgermeister. Erwartungsvoll strömten alle Anwesenden in das Gebäude um die neu entstandene Bibliothek und die künftigen Räumlichkeiten des Wegemuseums in Augenschein zu nehmen. 

Die Eröffnung des Wegemuseums unter dem Dach des  „Herbst`schen Hauses“ findet zu einem späteren Zeitpunkt statt und wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Marco Schimpke

Foto zur Meldung: Feierliche Eröffnung des Herbst`schen Hauses
Foto: Feierliche Eröffnung des Herbst`schen Hauses

10 Jahre Kulturverein Wusterhausen/Dosse

(26.02.2011)

Am Freitag, d. 25.2.2011 war fast genau ein ganzes Jahrzehnt vergangen an dem sich engagierte Bürger wie Gerhard Fenske, Karl-Ernst Selke, Roland und Gesine Tille, Christiane Schael, Martin Freuling und Marianne Golde im Cafe „Melodie“ trafen, um den Wusterhausener Kulturverein ins Leben zu rufen. Aus diesem Anlass traf man sich nach zehn Jahren an genau dem selben Ort wieder, um dieses runde Jubiläum gebührend zu feiern, zurückzublicken auf das Erreichte und Pläne für die Zukunft zu schmieden.

Vereinsvorsitzende Christiane Schael begrüßte alle Anwesenden im bis auf den letzten Platz besetzten Lokal und dankte allen Mitgliedern, Gästen und Freunden des Vereins für ihren Einsatz und ihr ehrenamtliches Engagement ohne dessen viele kulturelle Höhepunkte in der Gemeinde Wusterhausen nicht möglich gewesen wären, welche sich mittlerweile zu einer festen Größe im gesellschaftlichen Leben entwickelt haben, wie beispielsweise die Veranstaltungsreihe „Kunst im Turm“, der internationale Museumstag, der Tag des offenen Denkmals oder diverse Buchlesungen in Zusammenarbeit mit der Bibliothek. Die Sanierung und die Entwicklung des „Herbstschen Hauses“ am Markt 3 zu einem offenen Haus für alle Einwohner und Gäste der Großgemeinde mit dem neuen „Wegemuseum“ , der Bibliothek, sowie der Touristeninformation unter einem Dach, waren und sind ebenfalls Hauptbestandteil der Vereinsarbeit.

Nach den Grußworten der Vorsitzenden begann ein abwechslungsreiches Programm. Kirchenmusikerin Judith Loony spielte klassische Stücke am Klavier, gefolgt von heiteren Gedichten und Anekdoten, vorgetragen von Bärbel Hartwig und Marianne Golde.

Im Anschluss daran lies es sich Pfarrer i.R. Karl-Ernst Selke nicht nehmen, das Buffet mit einem humorvollen Gedicht zu eröffnen.

Schatzmeisterin Gesine Tille nahm dann die Gelegenheit wahr um sich im Namen des Kulturvereins bei der langjährigen Vereinsvorsitzenden für ihre geleistete Arbeit und ihren unermüdlichen Einsatz für die Kultur mit einem Blumenstrauß zu bedanken.

Symbolisch zog Frau Schael Blumen aus ihrem Strauß und verteilte sie als Dank an die Vereinsmitglieder mit den Worten:“.....diese Blumen widme ich Euch allen, denn ohne Euch wäre das alles nicht möglich gewesen!...“.

Bei interessanten Gesprächen und einer Bildershow mit historischen Motiven der Stadt, sowie den Highlights aus zehn Jahren Vereinsarbeit lies man den gelungenen Abend gemütlich ausklingen.

 

Marco Schimpke

Foto zur Meldung: 10 Jahre Kulturverein Wusterhausen/Dosse
Foto: 10 Jahre Kulturverein Wusterhausen/Dosse

Erster Vereinsball in Wusterhausen- eine gelungene Premiere

(20.02.2011)

Am Samstag, d. 19.02.2011 lud der Wusterhausener Gewerbeverein zum ersten Vereinsball in der Geschichte der Gemeinde Wusterhausen ein. Fast 340  Besucher folgten der Einladung zur Premiere in die Dosse-Halle. Hintergrund dieser Idee war es, die Vereine der Großgemeinde und der gesamten Kleeblattregion etwas mehr zusammen zu bringen, sowie das „Wir-Gefühl“ noch mehr zu stärken. Nach anfänglich schleppenden Kartenvorverkauf  war es doch für alle Beteiligten eine große Überraschung das diese Veranstaltung solch positiven Anklang bei den Menschen in der Region fand. Um 19.30 Uhr eröffnete Bürgermeister Roman Blank und der Vorsitzende des Gewerbevereins Klaus Ribbe das Büffet. Roman Blank würdigte in seiner Ansprache die ehrenamtliche Tätigkeit der Vereine und betonte deren Bedeutung für die Erhaltung der Lebensqualität und des Gemeinschaftsgefühls in Stadt und Land. Nachdem sich alle Anwesenden am reichhaltigen Büffet gestärkt hatten, welches unter Federführung von Fleischermeister Jörg Ribbe entstanden ist, spielte gegen 21.30 Uhr die „Holzband“ zum Tanz auf. Kaum jemand hielt es auf den Stühlen als Oldies, Evergreens und aktuelle Hits aus den Boxen der Musiker zu hören waren, wobei zwischenzeitlich der Platz auf der Tanzfläche zu knapp werden drohte.

Zeitgleich feierte auch der „Wusterhausener Apfeld(k)orn“ seine eigene kleine Premiere. Ein hochprozentiger Pudding, garniert mit einer Apfeldornfrucht, geerntet von den Bäumen auf dem Wusterhausener Marktplatz. Bis in die frühen Morgenstunden tanzte und feierte man ausgelassen bei gut gemachter Live-Musik. Selbst zu vorgerückter Stunde leerte sich die Tanzfläche kaum und niemand dachte daran nach Hause zu gehen, was sicherlich als Indiz für ein gelungenes Event zu werten ist.

Klaus Ribbe ließ es sich während der noch laufenden Veranstaltung nicht nehmen, den  Termin für den nächsten Vereinsball am 18.02.2012 bekannt zu geben.

Aufgrund des regen Zuspruches und der guten Stimmung an diesem Abend, geht der Gewerbeverein davon aus das mit diesem erfolgreichen Auftakt der Grundstein für eine schöne Tradition gelegt worden ist.

 

Marco Schimpke

Foto zur Meldung: Erster Vereinsball in Wusterhausen- eine gelungene Premiere
Foto: Erster Vereinsball in Wusterhausen- eine gelungene Premiere

Seniorenweihnachtsfeier im Stadtsaal

(16.12.2010)

Am Mittwoch, d. 15.12.2010 fand im festlich geschmückten Stadtsaal die zur schönen Tradition gewordene Weihnachtsfeier für die Senioren aus dem Gebiet der Großgemeinde Wusterhausen statt. Unter Federführung des Vereins "Pro Seniorenpflege e.V." , in Person von Frau Heike Wahrenburg, wurden wieder einmal besinnliche Stunden in schöner Atmosphäre für die Seniorinnen und Senioren organisiert. Mit einer Ehrenurkunde bedankte sich Ortsvorsteher Wolfgang Kamphausen bei den Mitarbeitern für ihr großes Engagement.

Nachdem Bürgermeister Roman Blank die rund 150 Anwesenden begrüßte übernahm die Leiterin des Seniorenchors Frau Christa Brunnemann, welche an diesem Tag ihren 73.Geburtstag beging, das Wort und führte durch das weitere fast zweistündige Programm des Seniorenchores. Mit weihnachtlichen Gedichten und Liedern sorgten die Sängerinnen und Sänger für vorweihnachtliche Stimmung im festlichen Ambiente. Bei Kaffee und Kuchen folgten die Besucher dem abwechslungsreichen Programm. Zum Ausklang der Veranstaltung sangen alle im Saal Anwesenden gemeinsam Weihnachtslieder. Mit großem Applaus entließ man die Mitglieder des Chores von der Bühne. Frau Wahrenburg verabschiedete danach alle Anwesenden und wünschte eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit.

 

M.Schimpke

Foto zur Meldung: Seniorenweihnachtsfeier im Stadtsaal
Foto: Seniorenweihnachtsfeier im Stadtsaal

Wegemuseum und Sommerfest Kulturverein Wusterhausen e.V. informiert

(25.05.2010)

 

Bei der Zusammenkunft des Kulturvereins Wusterhausen e.V. am vergangenen Donnerstag (20. Mai 2010) im Mühlenhof  informierte die Vorsitzende, Christiane Schael, über den weiteren Stand der Vorbereitungen für das Wegemuseum im Herbst´schen Haus. Die Sammlung für die künftige Dauerstellung ist inzwischen auf  etwa 600 Exponate gestiegen. Darunter befindet sich auch ein Schwert, für dessen Replikat im Wert von 2000,00 EUR die Mitglieder des Kulturvereins aufkommen möchten. Um dieses Projekt teilweise realisieren zu können, werden  sie zum Sommerfest am 6. Juni  ab 12.00 Uhr einen Kuchenbasar im Festzelt vor dem Volksgarten ausrichten. Inhalt der Beratung war weiterhin die Auftaktveranstaltung des Sommerfestes am Freitag, dem 4. Juni. Das traditionelle Sommerfest beginnt mit einem Konzert um 17.00 Uhr in der Stadtkirche St. Peter und Paul Wusterhausen. Dabei wirken der evangelische Chor der Kirchengemeinde, die Bläsergruppe sowie der Seniorenchor des Vereins Pro Seniorenpflege mit. Nach einem einstündigen Programm wird der Auftakt zum ersten Brezelfest sein, das eine alte Tradition Wusterhausens vor 1914 aufgreift. Den Brauch des Brezelfestes beschrieb Theophil Dombrowski  in Versform, auch eine Zeichnung gibt es dazu. Beides war schon immer im Museum präsent, jetzt wird dieser Brauch erstmals wieder mit Leben erfüllt. Zum ursprünglichen Brezelfest: „ Es liegt in alten Bräuchen drin oft Schönheit, sie erfreu´n den Sinn. Viel Freude hat gemacht oft auch in Wusterhausen einst ein Brauch. Ein Kapital, es ward vermacht, dabei der Kinder hier gedacht. Das Leben früher war nicht teuer, doch Kindersegen ungeheuer. So 6 bis 16 Kindelein, die stellten sich nicht selten ein. Vom Geld aus manches Vaters Taschen, war drum nichts übrig zum Vernaschen. Die Freud sich also denken lässt der Kinder an dem Brezelfest. Der Jubel war am Donnerstag, der vor dem Palmensonntag lag. Die Kinder, die zur Schul´ zu klein, sie konnten in die Kirch´ hinein. Nachdem das Läuten war zu Ende, bekamen in die kleinen Hände die Kindlein der Brezel zwei. Die Kinder freuten sich dabei. Die Kinder, die zur Schule gingen, sie konnten mit nach Hause bringen jedwedes Kind der Brezel zwei, bis 11 Jahr noch der Pfennig 3, und über 11 der Pfennig 5, und daß sie nicht die Nase rümpften Lehrer und die Geistlichkeit, so kriegten die zur selben Zeit wie Kirchendiener und Rendant, ´ne Anzahl Brezel in die Hand. Das Brezelfest ist nun bedichtet, nachdem der Krieg es hat vernichtet. Das alte Geld nicht Kaufkraft hat. Ob wieder einst das Fest find´t statt? Noch lange gern so mancher mag wohl denken an den Brezeltag!“ (Theophil Dombrowski)

Zum Sommerfest 2010 erhalten Kinder erstmals wieder in und vor der Kirche Brezeln geschenkt, die historische Salzhandelsfrauen verteilen. Da es damals üblich war, armen Kindern eine Freude zu bereiten, wird heute für „Brot für die Welt“ gesammelt. Auf diese Weise wird der vielen hungernden Kinder auf der ganzen Welt gedacht. Die Wusterhausener Kinder erscheinen zum Brezelumzug, der ab 18.00 Uhr beginnt, in historischen Kostümen. Vor der Kirche spielt eine Bläsergruppe der Kreismusikschule Pritzwalk auf den Brauch abgestimmte Musik. Danach schließt sich ein geführter Stadtrundgang an, wobei historische Geschichten kindgerecht erzählt werden. Er führt vorbei am Mühlengang in der Domstraße, wo ein Müller erscheint, und die Salzhandelsfrauen gehen auf die Bedeutung des Salzhandels in früher Zeit in Wusterhausen ein. Auf dem Festplatz vor dem Volksgarten werden die Gäste des Brezelumzugs vom Bürgermeister empfangen und begrüßt. Auf die Kinder warten dort Spaß, Spiel und Spannung.  An einem Lagerfeuer kann Knüppelbrot gebacken werden.

Für das leibliche Wohl der Erwachsenen wird ebenfalls gesorgt.

 

Marianne Golde

33. Internationaler Museumstag in Wusterhausen

(15.05.2010)

Am Samstagabend des 15.5.2010 fand der traditionelle

33. Internationale Museumstag unter dem Motto

"Eine geführte Reise in die Vergangenheit unserer Region" statt. Nachdem durch den Kyritzer Bürgermeister Hans-Joachim Winter der Startschuss zur Museumsnacht gegeben wurde, begann der Abend im Kutschenmuseum des Neustädter Gestütes. Trotz des strömenden Regens fanden sich ca. 40 interessierte Besucher ein und ließen sich vom Freiherr von Senden die ausgestellten Kutschen mit ihrer dazugehörigen Geschichte erklären. Danach ging es weiter mit einer szenischen Lesung in Kyritz, welche verschiedene Lebensepisoden des bekannten Lehrers und Kartographen Carl Diercke darstellte. Darauf machte man sich auf den Weg nach Wusterhausen, um sich am gotischen Torbogen zu einer aussergewöhnlichen Stadtführung im Fackelschein zu versammeln. Der Nachtwächter berichtete von interessanten Details des historischen Stadtkerns und das Wusterhausener Original, der Ausrufer Lupus Langer, führten das interessierte Publikum zuerst zum "Mühlengang" in die Domstrasse. Hier erwartete der Müller der Vierrade-Mühle die Gäste um ihnen von der Geschichte der ältesten Mühle und der dazugehörigen unscheinbaren Gasse zu berichten. Wer hier nicht aufpasste bekam eine Prise frisch gemahlenen Mehls ab. Weiter ging es durch den historischen Stadtkern in Richtung Schifffahrt. Hier erzählten Kaufmannsfrauen im mittelalterlichen Gewand die Geschichte des Salzhandels, sowie des dazugehörigen Hafens und verteilten Salzgebäck. Gestärkt machte sich die Gesellschaft auf den Weg in Richtung "Scharfrichterhaus" in der Fischerstrasse. Hier wartete schon der Scharfrichter bzw. Henker mit seinem Beil um von seiner unrühmlichen Tätigkeit zu berichten. Im Anschluss begab man sich in die Borchertstrasse um am St.Spiritus-Hospital den Erlebnissen Theodor Fontanes zu lauschen, welcher die Stadt während seiner "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" besuchte. Zu guterletzt empfing Amtsleiter Hartmut Janschke im historischen Ratsherrenkostüm die Anwesenden auf der Rathaustreppe, um die Geschichte des Rathauses und des Marktplatzes originell und stimmengewaltig darzulegen. Im Anschluss stärkten sich alle Beteiligten bei Glühwein und belegten Brötchen, welche freundlicherweise von der Fleischerei Ribbe zur Verfügung gestellt wurden.

Zu fortgeschrittener Stunde zog die illustre Gesellschaft weiter in Richtung Neustadt/Dosse, um dort "Graf Koks von der Gasanstalt" zur Geisterstunde im Gasometer anzutreffen, welches das letzte Highlight einer gelungenen Museumsnacht bildete, trotz aller witterungsbedingten Widrigkeiten.

 

M.Schimpke

Foto zur Meldung: 33. Internationaler Museumstag in Wusterhausen
Foto: 33. Internationaler Museumstag in Wusterhausen

Vorstellung des Museumskonzepts

(17.02.2010)

Am 17.2.2010 lud die Gemeinde Wusterhausen und der Kulturverein zu einer Informationsveranstaltung über das Konzept und die Gestaltung des neuen Wegemuseums ein. Trotz winterlicher Kälte und den olympischen Winterspielen im TV fanden sich über 60 interessierte Bürger in Ribbes-Partyhaus ein. Es wurden Restaurationsobjekte und verschiedene Exponate, welche in der neuen Ausstellung gezeigt werden sollen vorgestellt. Nachdem Hartmut Janschke im Namen des erkrankten Bürgermeisters alle Anwesenden begrüßte, bekam die Schirmherrin der Veranstaltung Elske Hildebrandt, Tochter Regine Hildebrandts, das Wort und warb dafür Patenschaften für verschieden erhaltungswürdige Ausstellungsstücke zu übernehmen, welches ihr auch durch ihre nette und überzeugende Art gelang. Am Ende der Veranstaltung trugen sich viele Bürger in einer Liste ein und übernahmen Patenschaften.

Im weiteren Verlauf des Abends berichtete Martin Ahrends über die bisher durchgeführten Zeitzeugen-Interviews. Die Kuratorinnen Kerstin Gessner und Anett Dittrich legten das Ausstellungskonzept in kompetenter Weise dar. Pfarrer Bothe präsentierte 2 alte Schriften aus der Bücherstube der Kirche, welche aus der Zeit der Reformation stammen. Auch hierfür sind bereits Paten zur Restauration gefunden worden. Die Studentengruppe um Professor Saalfeld der Fachhochschule Potsdam erklärten den Zuhörern die Gestaltung der Ausstellung zu den verschiedenen Themen.

Im Anschluss der Ausführungen gab es noch eine angeregte Diskussion zum Museum. Dieser Abend kann bereits jetzt schon als voller Erfolg verbucht werden, es bleibt zu hoffen das nun ein Stein ins rollen gekommen ist und noch mehr Bürger ihr Interesse am neuen Museum bekunden, sei es durch Sachspenden für die Ausstellung, Geldspenden oder einer Patenschaft für ein bestimmtes Ausstellungsstück. Selbstverständlich werden Spendenquittungen ausgestellt. Die Namen der Paten werden auf der Patentafel im Museum zu lesen sein und bei Dauerleihgaben für die Ausstellung wird der Name des Leihgebers am Objekt zu lesen sein. Im Frühjahr ist nochmals eine ähnliche Veranstaltung geplant.

 

Marco Schimpke

Foto zur Meldung: Vorstellung des Museumskonzepts
Foto: Vorstellung des Museumskonzepts

"Chausseen und Meilensteine"-Ein Vortrag von Herbert Liemann

(22.01.2010)

Am Donnerstag den 21.Januar 2010 lud der Kulturverein und die Gewerbegemeinschaft Wusterhausen zu einem Vortrag über die Entstehung und Geschichte der Straßen, Verkehrs- und Postwege in unserer Region ein. Dazu konnte Straßenbauingenieur i.R. Herbert Liemann aus Berlin gewonnen werden, welcher auch der Kurator der kürzlich im ehemaligen "Schlecker" gezeigten Ausstellung ist. Rund 70 interessierte Zuhörer fanden sich trotz der Kälte in Ribbe`s Partyhaus ein. Herr Liemann berichtete mit profundem Sachverstand über den Straßenbau, die Geschichte der Meilensteine, Chaussehäuser an der ehemaligen Reichsstrasse 5 und die Arbeit der Straßenwärter. Besonders interessant für die Zuhörer waren die Ausführungen über die durch die Stadt verlaufende Trasse, als die Umgehungsstrasse noch nicht fertiggestellt war. Der Posten des Straßenwärters im Chausseehaus wurde nur an verdiente Soldaten und Kriegsinvaliden durch den König vergeben. Der Wärter war für die Instandhaltung seines Abschnittes verantwortlich. Als Musterchaussehaus für alle weiteren Häuser galt das Chausseehaus am Rhin zwischen Segeletz und Friesack. Zum Abschluss seiner Ausführungen verlas Herr Lieman einen Zeitzeugenbericht aus dem Jahre 1959, eines angehenden LKW-Fahrers, welcher die Erfahrungen mit der Volkspolizei als Transitreisender schilderte. Am Ende des Vortrages verabschiedete die Vorsitzende des Kulturvereins Frau Dr.Christiane Schael den Referenten mit einem Präsent. Das Publikum dankte mit gehörigem Applaus für die kurzweilige Zeit. Bei interessanten Gesprächen ließ man den Abend ausklingen.

 

Marco Schimpke, Kulturverein Wusterhausen

Foto zur Meldung: "Chausseen und Meilensteine"-Ein Vortrag von Herbert Liemann
Foto: "Chausseen und Meilensteine"-Ein Vortrag von Herbert Liemann

Rückblick: Tag des offenen Denkmals im Mühlenhof ( Ausstellung weiterhin geöffnet ! )

(13.09.2009)

Am Sonntag d. 13.9.2009 fanden sich im Laufe des Tages fast 90 Besucher ein um den vom Kulturverein gestalteten Tag des offenen Denkmals mit zu erleben. Die Sitzplätze im Ausstellungsraum reichten kaum aus und es mussten noch Sitzgelegenheiten geschaffen werden. Dieter Schmidt führte zahlreiche Gäste durch die Stadt und die St.Peter- und Paulskirche. Das Team um Mühlenhofwirt Daniel Kort hatte alle Hände voll zu tun die vielen hungrigen Besucher mit rustikalen Mühlengerichten zu versorgen. Im Anschluss wurde die von Marco Schimpke und Jörg Wirsam gestaltete Ausstellung eröffnet. Mitglieder des Kulturvereins trugen und spielten wissenswerte Geschichten um die Tradition der Wusterhausener Mühlen vor. Hierbei kam die Bedeutung eines  ausgestellten Holzstabes, welcher mit vielen einzelnen Kerben versehen war ans Tageslicht. Um in der Mühle festzuhalten wieviel Fuhren Getreide der jeweilige Bauer abgeliefert hat, wurde in ein Rundholz, je Fuhre und Bauer, eine Kerbe geschnitzt. Die eigentliche Vermutung lag bei diesem Holz das es zum straffen der durch die Mühle verlaufenden Transmissionsriemen diente. Diese Vermutung war laut der vorgetragenen Fakten falsch. Dieser Holzstab war ein Maß für das abgegebene Getreide in der Mühle. Der reichste Bauer hatte somit "das meiste auf dem Kerbholz!". Daher stammt also diese Redewendung und war für alle Anwesenden, selbst für den Besitzer des Holzes, eine neue Erkenntnis.

Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag mit live gespielter Akkordeonmusik von Inge Hering. Bei einer gemütlichen Kaffeerunde ließ man den Tag mit interessanten Geschichten ausklingen. Dieser Tag ist als ein voller Erfolg zu werten und die Bemühungen jedes Einzelnen haben sich gelohnt. Allen Besuchern und Mitgestaltern sei hiermit nochmals ein herzliches Dankeschön gesagt!

 

M.Schimpke 

 

DIE AUSSTELLUNG KANN WEITERHIN IM MÜHLENHOF BESICHTIGT WERDEN!

Foto zur Meldung: Rückblick: Tag des offenen Denkmals im Mühlenhof ( Ausstellung weiterhin geöffnet ! )
Foto: Rückblick: Tag des offenen Denkmals im Mühlenhof ( Ausstellung weiterhin geöffnet ! )

"Kunst im Turm" mit Anett Glöckner am 4.7.2009

(12.07.2009)

Die Sängerin und Tänzerin trat am Samstag den 4.7.2009 in der Turmhalle der St.Peter- und Paulskirche in Wusterhausen auf. Dabei präsentierte sie ihr neues Bühnenprogramm "Freiheit". Mit musikalischer Begleitung des Flamencogitarristen Georg Kempa wurden selbst inszenierte Gesangs- und Tanzstücke dargeboten. Mit einem äusserst ungewöhnlichen Begleit- und Rhytmusinstrument sorgte Anett Glöckner für Aufsehen. Sie nutzte ein geschwungenes, altes Stahlblech als Tanzunterlage und ließ es im Takt ihrer Tanzbewegungen gekonnt zur Gitarrenmusik erklingen. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen und der Vielzahl an weiteren Veranstaltungen fanden nur wenige Besucher in die kühle Turmhalle. Den anwesenden Gästen wurde ein außergewöhnlicher Mix aus Tanz, Musik, poetischen Wortspielen und experimenteller Kunst geboten.

 

M.Schimpke

Foto zur Meldung: "Kunst im Turm" mit Anett Glöckner am 4.7.2009
Foto: "Kunst im Turm" mit Anett Glöckner am 4.7.2009

Sanierung des Herbst`schen Hauses ermöglicht einmalige Ansichten

(28.06.2009)

Das Jahr 2009 wird mit Sicherheit als ein Jahr des Stadtumbaus in der Chronik der Stadt Wusterhausen erwähnt werden. Neben der Sanierung des Marktplatzes ist nun auch für alle Bürger die Sanierung des "Herbst`schen Hauses" am Markt 3 unübersehbar geworden. Mit Fördermitteln der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und dem Land Brandenburg, in Persona von Kulturministerin Frau Prof. Dr. Johanna Wanka ist es möglich geworden ein bedeutendes, stadtbildprägendes Gebäude vor dem Verfall zu retten. Die in der Fotogalerie gezeigten Aufnahmen zeigen einen Blick auf die Baumaßnahmen in der Stadt aus einer ungewöhnlichen Perspektive vom 27.6.2009.

 

Marco Schimpke

Foto zur Meldung: Sanierung des Herbst`schen Hauses ermöglicht einmalige Ansichten
Foto: Sanierung des Herbst`schen Hauses ermöglicht einmalige Ansichten

10 Jahre "Kunst im Turm" und 2. Konzert des Wusterhausener Orgelsommers

(25.05.2009) Am Sonntag d. 24.Mai um 17 Uhr trafen sich ca. 40 interessierte Besucher zur Eröffnung der 10. Austellung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kunst im Turm". Den passenden Auftakt machte vorher aber das Konzert für Orgel und Barockvioline des traditionellen "Wusterhausener Orgelsommers". Kantorin Judith Looney und Violinist Friedemann Kienzle spielten klassische Werke auf historischen Instrumenten. Pfarrer Alexander Bothe würdigte die Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung, dem Kulturverein und der Kirchengemeinde. Danach begab man sich in die Turmhalle der St.Peter- und Paulskirche um die zehnte Ausstellung zu eröffnen. Ortsbürgermeister Wolfgang Kamphausen hob in seiner Eröffnungsrede die Arbeit des Kulturvereins hervor und dankte dem Künstler Jan Witte-Kropius für die gelungene Ausstellung seiner Werke. Leider konnte der Künstler nicht persönlich der Veranstaltung beiwohnen. In gekonnter und routinierter Weise überbrachte aber Vereinsvorsitzende Frau Dr. Christiane Schael Grußworte und erklärte die einzelnen Werke des Künstlers. Mit einem kleinen Imbiss, bereitgestellt durch die Familie Freuling und einem Glas Sekt ließ man den Abend bei interessanten Gesprächen ausklingen.

Foto zur Meldung: 10 Jahre "Kunst im Turm" und  2. Konzert des Wusterhausener Orgelsommers
Foto: 10 Jahre "Kunst im Turm" und 2. Konzert des Wusterhausener Orgelsommers

Ein Hammel im Transitverkehr

(23.05.2009)

Vor einigen Monaten wurde mir eine Plastiktüte übergeben mit der Bitte, diese im Museum abzugeben.
Sie beinhaltete eine Schafschere, einen Brief mit Foto und ein perlenverziertes Wandkörbchen. Diese Utensilien gehörten einst einer ehemaligen Wusterhausener Einwohnerin.
Mit der Schafschere wurde noch in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts das familieneigene Schaf geschoren.
Der beigefügte Brief soll hier veröffentlicht werden.  Viele ältere Wusterhausener werden sich noch an die Familie Haltenhoff erinnern. Der Brief enthielt folgenden Text:
 
"Meine Mutter, Frau Anna Haltenhoff, geb. 1903 hat mit dieser Schere in den fünfziger Jahren unser Schaf namens "Kuno" geschoren. Den Hammel hatten wir der Wolle wegen vom Bauern Schäfer gekauft. Kuno war ein kräftiges Tier und riss sich manchmal mit oder ohne Kette los. Dann lief er von unserem Garten in der Borchertstrasse in Richtung Heimat, das war die Kirchstrasse 2, später Domstrasse 6. So kam er im durch die Stadt verlaufenden Transitverkehr von Berlin nach Hamburg desöfteren fast unter die Räder. Die Umgehungsstrasse wurde erst später gebaut und rettete wahrscheinlich unserem Kuno das Leben. Erika Trippler"
 
Wer selbst von solchen Episoden während der Zeit des Transitverkehrs durch Wusterhausen erzählen kann, vielleicht auch Fotos, Reliquien, Exponate oder Dokumente bereitstellen kann, ist recht herzlich dazu eingeladen sie uns zu übermitteln. Für jede Information sind wir dankbar, denn sie sind das sprichwörtliche "Salz in der Suppe" für die Austellungskonzeption des neuen Wusterhausener Verkehrswegemuseums mit den Schwerpunkten: Pilgerwege, Eisenbahn, Straßenverkehr und Schifffahrt in der Kleeblattregion. Das Foto zeigt Frau Anna Haltenhoff mit dem frisch frisierten Ausreisser namens Kuno!
Wenn auch Sie sich angesprochen fühlen, dann kontaktieren Sie bitte das Museum im alten Pfarrhaus oder die Autorin selbst unter 033979/15811 oder 0162/2454220.

Wir freuen uns auf Ihre spannenden Geschichten!

 

Helfen auch Sie mit, eine interessante Ausstellung von Bürgern-für Bürger mitzugestalten!
 
Helga Schimpke
Kulturverein Wusterhausen

(MAZ vom 23.5.09)

Foto zur Meldung: Ein Hammel im Transitverkehr
Foto: Ein Hammel im Transitverkehr

Museumstour mit Einweihung des Flussschifferdenkmals in Wusterhausen

(17.05.2009)

Nach durchaus ereignisreichen Tagen für die Bürger der Großgemeinde Wusterhausen, gab es am Sonntag nochmals einen bedeutenden Anlass welcher in der Geschichtsschreibung des Ortes einen ehrwürdigen Platz finden wird. Die "Tour de Prignitz" und die 675-Jahrfeier von Trieplatz zogen schon hunderte von Einwohner in ihren Bann. Nach diesen Großereignissen stand nun der internationale Museumstag im Veranstaltungskalender. Die Gemeindeverwaltung, in Person von Hartmut Janschke, der Fremdenverkehrsverein OPR und der Kulturverein organisierten erstmalig eine Museumstour durch die Städte der Kleeblattregion Kyritz-Neustadt-Wusterhausen, welche ganz unter dem Gesichtspunkt der verschiedenen Verkehrswege und Verkehrsmittel stand. In Neustadt gab es die Möglichkeit, nach Besichtigung des Gaswerks mit der historischen Postkutsche nach Kyritz zu reisen. Dort stand eine Besichtigung des Franziskanerklosters auf dem Programm. Danach ging es per Schiene in Richtung Wusterhausen. Die Reisegesellschaft wurde mit zünftiger Akkordeonmusik von Inge Hering empfangen. Außerdem mischten sich mittelalterliche Gestalten unter das Volk. Ein Türmer mit Hellebarde und zwei Handelsfrauen verteilten Salzgebäck an die illustere Gesellschaft. Zu Fuß machte man sich auf den Weg zur Kirchenbesichtigung, doch vorher erklärte eine Archäologin den Stand der Ausgrabungen am ehemaligen Kampehler Stadttor. Zufällig auf den Tag genau, vor 345 Jahren, am 17.Mai 1764, brannte der achteckige 30 Meter hohe Spitzhelm der St. Peter- und Paulskirche durch Blitzschlag nieder und die Stadt entging einer erneuten Feuerkatastrophe! 

Unter reger Anteilnahme der Bevölkerung, umrahmt von feierlicher Musik des evangelischen Bläserchores, wurde im Anschluss das Flussschifferdenkmal auf der sogenannten "Schifffahrt" eingeweiht. Die Plastik, welche drei stakende Schiffer darstellt, wurde aus Mitteln des Sparkassenfonds und einer Spende des Baukontors Lange finanziert. Dem Künstler Jan Witte-Kropius ist es gelungen, ein authentisches Kunstwerk mit historischen Bezug zu schaffen. Es erinnert an die Ära als im Zentrum der Stadt der Salzhandel und der dazugehörige Hafen florierte, welcher der Stadt zu Macht und Reichtum verhielf. Die Skulptur steht im Bereich des ehemaligen Hafenbeckens. Jan Witte-Kropius, Bürgermeister Ralf Reinhardt, Frau Dr. Christiane Schael und Verteter der Sparkasse enthüllten die Informationstafel. Im Erdboden eingelassene Holzbohlen markieren den ehemaligen Verlauf des Hafenbeckens, welches ca. 60 cm tief war. Die feierliche Einweihung stellte einen gelungenen Abschluss ereignissreicher Tage dar.

 

M.Schimpke 

 

Foto zur Meldung: Museumstour mit Einweihung des Flussschifferdenkmals in Wusterhausen
Foto: Museumstour mit Einweihung des Flussschifferdenkmals in Wusterhausen

Finale der "Tour de Prignitz" in Wusterhausen/Dosse

(16.05.2009)

Mit einem Empfang welcher seines Gleichen sucht, begrüßten die Wusterhausener Bürger hunderte von Radfahrern, welche sich auf die letzte Etappe der "Tour de Prignitz" von Heiligengrabe über die "Kleeblattstadt" Neustadt/Dosse, nach Wusterhausen gemacht haben. Mit Kanonendonner und Salutschüssen der "Wusterhausener Schützengilde 1839"  und der "Kurfürstlich priviligierte Schützengilde Kyritz 1580" wurden die Radfahrer auf den letzten Metern der traditionsreichen Fahrradtour begleitet. Unzählige Menschen säumten die Straßen der Dossestadt um die Radfahrer würdig auf dem letzten Abschnitt zu feiern. Im Vorprogramm zeigten die Wusterhausener Line-Dancer ihr Können. Attila Weidemann vom rbb interviewte die Pedaleure auf ihrem vorerst letzten und kräftezehrenden Endspurt des sechstägigen Städtewettkampfs. Am Ufer des idyllisch gelegenen Klempowsees in Wusterhausen stellten sich die Teams dem fairen Endkampf im "Bierkistenstapeln", "Feuerwehrparcour" und weiteren Manschaftsspielen, um den Gewinner der "Tour de Prignitz" des Jahres 2009 zu küren. Letztendlich setzte sich das Team aus Perleberg durch und verwies die Lokalmatadoren und Vorjahressieger aus Wusterhausen auf die Plätze. Alles in Allem war die Tour 2009 für die Kleeblattregion ein voller Erfolg und ein gelungener Auftakt zum diesjährigen Open-Air-Sommer, welchem noch viele Dorf-, Stadt- und Sommerfeste folgen werden.

Als nächstes Highlight kündigt sich das diesjährige große "Wusterhausener Sommerfest" vom 5.-7.Juni an. Auch hier wird, ähnlich wie an diesem Wochenende, ein Fest der Superlative geboten, welches es nicht zu verpassen gilt!

 

M.Schimpke

Foto zur Meldung: Finale der "Tour de Prignitz" in Wusterhausen/Dosse
Foto: Finale der "Tour de Prignitz" in Wusterhausen/Dosse

Grundsteinlegung zur Rekonstruktion des Herbstschen Hauses

(11.05.2009) Am 11.05.2009, 09.00 Uhr erfolgte der lang erwartete Spatenstich zum Baubeginn und der Restaurierung des historischen Barockbaus Am Markt 3, dem sogenannten "Herbst'schen Haus". Hochrangige Persönlichkeiten aus der Politik ließen es sich nicht nehmen, den ersten Spatenstich zu vollziehen und die Grundsteinlegung vorzunehmen. Frau Prof. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Herr Reinhold Dellmann, Minister für Infrastruktur und Raumordnung, sowie Bürgermeister Ralf Reinhardt vergruben die Grundsteinhülse, die mit der Bauakte, einer aktuellen Tageszeitung und Münzen gefüllt war, im Eingangsbereich des altehrwürdigen Hauses. Nach Abschluss der feierlichen Grundsteinlegung war höchste Eile geboten, denn um 10.00 Uhr begann der Start der "12. Tour de Prignitz 2009" in Wusterhausen bei der Reinhold Dellmann, Sozialministerin Dagmar Ziegler und weitere Persönlichkeiten der Kommunalpolitik mitradelten.
 
Marco Schimpke

Foto zur Meldung: Grundsteinlegung zur Rekonstruktion des Herbstschen Hauses
Foto: Grundsteinlegung zur Rekonstruktion des Herbstschen Hauses

Kulturverein Wusterhausen mit neuer Internetpräsenz und neuem Vorstand

(24.04.2009)

Der Kulturverein Wusterhausen wählte am Montag den 20.4.2009 seinen neuen Vorstand. Alte und neue Vorsitzende des Vereins ist Frau Doktor Christiane Schael. Zu Ihren Stellvertretern wurden Anke Alting, Pfarrer i.R. Karl-Ernst Selke, so wie als neues Vorstandsmitglied, Marco Schimpke gewählt. Als Schatzmeisterin fungiert weiterhin Frau Gesine Tille.


Fast zeitgleich ging die neue und überarbeitete Internetpräsenz des Vereins ans Netz. Zu finden unter www.kulturverein-wusterhausen.de.

Foto zur Meldung: Kulturverein Wusterhausen mit neuer Internetpräsenz und neuem Vorstand
Foto: Kulturverein Wusterhausen mit neuer Internetpräsenz und neuem Vorstand

Vorstellung der Museumskonzeption am 26.03.2009

(31.03.2009)

Wie könnte das Wusterhausener Museum nach seinem Einzug in das dann rekonstruierte Herbst’sche Haus am Markt einmal aussehen? Das war das Thema eines Vortrags, den Susanne Köstering, Geschäftsführerin des Museumsverbandes Brandenburg, am Donnerstagabend vor etwa 50 Wusterhausenern hielt.

2006 war das Heimatmuseum vorübergehend aus dem Herbst’schen Haus ins Pfarrhaus umgezogen. Das alte Quartier soll von Grund auf saniert werden. Und mit dem Wiedereinzug soll auch das Museum in neuem Glanz erstrahlen. Susanne Köstering erinnerte an bis dato schwierige Bedingungen für das Museum. Nach der Sanierung werde sich das grundlegend ändern. Die Ausstellungsfläche – dann im Obergeschoss – werde sich in etwa verdreifachen. „Aber natürlich muss man dann auch neu über das Thema nachdenken.“

Wusterhausen habe schon immer an einer wichtigen Verbindung zwischen der Mark und der Nord- und Ostsee gelegen. Sowohl die Wasserwege als auch die Poststrecke, später Chaussee und Transitstraße, hätten die Stadtgeschichte geprägt. „Insofern war es immer wieder ein leitender Gedanke, aus diesem Thema etwas zu machen“, sagte die Museumsexpertin. Zudem werde dieser Aspekt der Geschichte bisher in keinem brandenburgischen Museum behandelt.

Dabei solle die Verkehrsgeschichte keineswegs der einzige Gesichtspunkt der Ausstellung sein, sondern eher ein roter Faden, der sich durch die regionale Wirtschafts- und Kulturgeschichte zieht. „Das Konzept sieht vor, die Geschichte in zeitlich gegliederter Abfolge von der Frühzeit bis in die Gegenwart zu zeigen. Hinzu kämen Sonderausstellungen, beispielsweise aus dem üppigen Malerei-Fundus des Museums.

Wie Susanne Köstering berichtete, arbeiten Studenten der Technischen Universität Berlin an einem historischen Konzept für die Ausstellung, während Designstudenten der Fachhochschule Potsdam sich Gedanken um die Gestaltung machen. Dies stehe in engem Zusammenhang mit der gegenwärtigen Sichtung und Bewertung des Museumsfundus. „Das ist ganz wichtig, um die Stücke später auch guten Gewissens zeigen zu können.“ Authentizität und Quellensicherheit sei ein Grundstock jeder musealen Arbeit.

Schon jetzt lasse sich ein Schluss ziehen: „Die aktuelle Sammlung kann das Thema nicht abdecken.“ Die Museumsexpertin rief alle Bewohner der Region auf, Ausstellungsstücke und Dokumente jeglicher Art beizutragen. „Denken Sie nicht, Ihre Stücke wären zu bedeutungslos oder zu klein. Wichtig ist, dass sich ein Zusammenhang zu historischen Geschehnissen herstellen lässt. Es gibt wirklich viele Dinge, die man zeigen kann.“

Für Informationen über die gestalterischen Details der neuen Ausstellung sei es jetzt noch zu früh. Eines stehe aber schon fest: „Es wird eine neue Ausstellung geben. Am Geld scheitert es jetzt nicht mehr. Das ist so weit in Sack und Tüten.“

Die Studenten werden das beginnende Sommersemester für ihre Arbeit am Konzept nutzen. Details könnten dann im Herbst geklärt werden. Als Nächstes, so Köstering, werde man dann die notwendigen Arbeiten für Vitrinen und Gestaltungselemente ausschreiben, sodass die Ausstellung im Herbst 2010 aufgebaut und eröffnet werden könnte. Bis dahin soll auch das Herbst’sche Haus fertig sein, so war auf der Veranstaltung zu erfahren. Der offizielle erste Spatenstich ist für den 11. Mai geplant. (Quelle:  Alexander Beckmann, MAZ)

Foto zur Meldung: Vorstellung der Museumskonzeption am 26.03.2009
Foto: Vorstellung der Museumskonzeption am 26.03.2009

Archäologische Funde während der Marktplatzumgestaltung

(12.02.2009) Am 12.2. 2009 lud der Kulturverein in Zusammenarbeit mit der Wusterhausener Gewerbegemeinschaft zu einem Vortrag über die bislang gemachten archäologischen Funde und neuen Erkenntnisse welche bei der Marktplatzumgestaltung im Jahre 2008 durch die von der Gemeindeverwaltung beauftragten ABD-Dressler aus Glienicke gemacht wurden ein. Knapp hundert interessierte Bürger versammelten sich im gut gefüllten "Partyhaus" der Fleischerei Ribbe. Bauamtsleiterin Martina Vogel begrüßte die Anwesenden und gab kurz einen Bericht über die bishr erfolgten Baumaßnahmen auf dem Markt und einen Ausblick auf die noch anstehenden Sanierungsmaßnahmen im Stadtgebiet Wusterhausens. Danach übernahm Herr Dressler das Wort. Beginnend mit der Ur- und Frühgeschichte der Stadt bishin zur Neuzeit schilderte er kurz die wichtigsten Entwicklungsphasen der Stadt. Dann begannen die Erläuterungen zum früheren Aussehen des Marktplatzes vor dem großen Stadtbrand von 1758. Es konnte der Standpunkt des alten Rathauses nachgewiesen werden. Ausserdem befand sich auf dem Marktplatz ein großes Bürgerhaus, sowie eine Glasmacherwerkstatt. Vor dem großen Stadtbrand war das Marktplatzgelände etwa halb so groß wie zum heutigen Zeitpunkt. Aufmerksam folgten die zahlreichen Besucher den Ausführungen. Herr Dressler beendete nach etwa einer Stunde seinen interessanten Rückblick in die Stadtgeschichte. Unter großem Applaus der Besucher beendete Kulturvereinsvorsitzende Frau Dr. Christiane Schael den Abend mit Dankesworten an Herrn Dressler und einer Spendensammlung für das "Herbstsche Haus".
 
Marco Schimpke

Foto zur Meldung: Archäologische Funde während der Marktplatzumgestaltung
Foto: Archäologische Funde während der Marktplatzumgestaltung


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26.03.2009:
 
12.02.2009:
 
09.08.2008:
 
22.06.2007: