Tennisclub Wusterhausen e.V.

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Martin Kuska

Fischerstr. 9
16868 Wusterhausen/Dosse

Mobiltelefon (0172) 6003012 Martin Kuska, Fischerstr. 9, 16868 Wusterhausen

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Der Tennissport (damals auch weißer Sport genannt) ist bereits in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in Wusterhausen bekannt. Damals vergnügten sich betuchte Unternehmerfamilien auf einem Tennisplatz in der Nähe des Klempowsee. In einer Parkanlage vor dem damaligen Schützenhaus (heute Volksgarten) gab es ein Tennisspielfeld. Eine der bekanntesten Familien waren die Uthemann`s.

 

Nach Verlegung des Schützenhauses, baute man auf der ehemaligen Schützenbahn, unmittelbar neben der Promenade am Klempowsee, zwei Tennisplätze.

 

DER SCHWERE NEUANFANG

 

Im November 1951 wird die Sektion Tennis in der BSG "Empor" Wusterhausen gegründet. Ab Februar 1952 konnte die Neugestaltung der Tennisplätze beginnen. Zuvor mussten aber die Behelfsunterkünfte (Baracken), welche für Kriegsflüchtlinge auf den Tennisplätzen errichtet waren, unter großem persönlichen Einsatz beseitigt werden.

 

Zu den mutigen gehörten Gerd Stiebler, Klaus Küster, Klaus Lindner,M. Heinisch und viele fleißige Helfer. Bereits am 29.Juni 1952 wurde die Platzanlage eröffnet und das erste Freundschaftsspiel mit Neuruppin ausgetragen. Trotz Mangel an Tennisbällen, Schlägern und anderen Ausrüstungen kam es zu zahlreichen Freundschaftsbegegnungen und einige Mannschaften nahmen an den Rundenspielen der Region teil.

 

Die Wusterhausener Mannschaften nannte man in den sechziger Jahren "Lehrerverein", weil zahlreiche Spielerinnen wie "Traudchen" Niehle, "Martel" Fuhlendorf und andere Spielerinnen Lehrerinnen waren. Aber auch " Mausi" Laue, Annagrete Langer, "Hilde" Köpcke und " Lotte" Kanow waren die damaligen Seelen des Vereins.

 

Die Lehrer Günter Gutsche, Richard Krangemann, Wolfgang Penndorf, Werner Mandler, Erich Schmidt, Werner Zoschnik , Wifried Buck und andere Spieler wie Günther Laue waren die " Lehrermannschaft". Selbst einige Jahre später, als fast keine Lehrer mehr in den Mannschaften spielten, wurde der Spitzname immer noch verwendet.

 

Ende der sechziger Jahre stagnierte die Sektion, wegen Generationswechsel und Mitgliedermangel, in ihrer Entwicklung.

 

TENNIS WIRD BREITENSPORT

Einige " Sportumsteiger " aus anderen Sportarten, wie Lothar Schmidt, Fritz Meyer und Roland Meuer, stießen zur Tennissektion. Sie brachten neuen Wind in den Tennissport. Seit dem Jahr 1972 wird systematisch der Kinder - und Jugendsport entwickelt, obwohl Tennis in der DDR ein "ungeliebter" Sport ist. Trainer machten eine Ausbildung und verbesserten damit die Tennisfähigkeiten der Mitglieder, besonders im Nachwuchsbereich.

 

In den Jahren 1974/75 wurde Tennis "gearbeitet". Mit Hilfe der Technik der Meliorationsgenossenschaft und vielen freiwilligen Stunden der Mitglieder, entstanden hinter den zwei vorhandenen Tennisplätzen, zwei neue Spielfelder. Der Vorsitzende Lothar Schmidt und der beste Jugendliche Andr`e Müller durften die Plätze drei und vier zuerst bespielen. Den Schwung der " Tennisarbeiter " ausnutzend, begannen sofort Arbeiten an einem " Tennisclubhaus ", womit das alte Häuschen abzulösen war.Bereits im April 1977 fand die Einweihung mit prominenten Tennisspielern statt. Nun sollte auch wieder mehr für den Sport getan werden.

 

Es gab jetzt Voraussetzungen für überregionale und größere Tennisturniere. Am letzten Augustwochenende 1977 sollte mit dem WUSTERHAUSENER TENNIS - TURNIER (WTT) der Start sein. Leider war dieses erste WTT sofort verregnet. Inzwischen ist das WTT zu einem festen Bestandteil des Turnierkalenders geworden. Viele namhafte Tennisspielerinnen und Spieler der Region konnten sich als Sieger feiern lassen. Aber auch einige Spielerinnen aus Wusterhausen, wie Susan Bernhoeft und Petra Körner konnten mehrfach das Turnier gewinnen. Bei den Männern waren Peter Gutsche sowie Ulrich Laue für Wusterhausen erfolgreich. Daneben konten auch viele erste Plätze bei Doppel- und Mixwettbewerben erreicht werden. Wir sollten aber auch nicht die vielen weiteren, hervorragenden Plazierungen vergessen, denn dieses Turnier hat hohe sportliche Ansprüche.

 

Am 5. März 1993 wird der TENNISCLUB WUSTERHAUSEN e. V. als eigenständiger Verein gegründet und amtlich eingetragen.

 

Es sind in den folgenden Jahren bis zu acht Mannschaften der verschiedensten Altersklassen, von Bambini bis Herren über 50 Jahre, in den Rundenspielen des Tennisverbandes Berlin - Brandenburg, erfolgreich aktiv. Viele Mannschaften konnten Regionalmeister werden. Die besten Spielerinnen und Spieler, besonders aus dem Nachwuchsbereich, nahmen an regionalen und überregionalen Meisterschaften erfolgreich teil. Landesmeistertitel gingen an Eva Scholtz, Sabrina Brunnemann, Sarah Wacker und an die Jungen Conrad Freuling, Lars Sittig und später an Robert Dicke. Allein sieben Einzelmeisterschaften und einige Doppeltitel erreichte Martin Scholtz. Er hat später seine sportliche Leidenschaft zum Beruf gemacht. Heute ist er Berufstrainer, leider nicht mehr in Wusterhausen.

 

Gegenwärtig sind im Tennisclub etwa 80 Mitglieder eingeschrieben. In verschiedenen Mannschaften, von Mini- Tennis bis Seniorentennis, wird zumeist in höheren Spielklassen des Tennisverbandes Berlin Brandenburg und der Region Nord Brandenburg, gespielt.

 

Der Tennisclub Wusterhausen ist eine besonders gute Adresse, wenn es um Turniere für Einzel- und Doppelspieler geht. Als Ausrichter haben sich die Verantwortlichen des Tenniclubs und die vielen Helfer, Übungsleiter und Trainer einen besonderen Namen gemacht. Sie wollen die " Fahnen " des Tennisclubs auch weiterhin hochhalten.

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