FDP Kreisverband Ostprignitz-Ruppin

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Dr. Gabriele Schare-Ruf

Schillerstr. 5
16831 Rheinsberg

Telefon (033931) 349229
Mobiltelefon (01520) 1400594

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.fdp-opr.de

Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten über die Arbeit unseres Kreisverbandes und über die Arbeit Ihrer liberalen Abgeordneten in den Kommunalparlamenten unseres Landkreises. Für uns Liberale steht immer zuerst der mündige Bürger im Mittelpunkt. Wir freuen uns auf die Unterstützung und den kritischen Rat eines jeden engagierten Bürgers.

 

Unser Dank gilt den Leistungsträgern in unserer Gesellschaft, die zunächst die materielle Basis erwirtschaften, um dann auch ihre Verantwortung und Solidarität mit den Bedürftigen wahrzunehmen.

 

Wir stehen für Chancengleichheit bei der Bildung und Ausbildung unserer jungen Menschen genauso, wie für den Erhalt eines lebenswerten Umfeldes für unsere älteren Bürger.

 

Wir Liberale lassen unser Handeln nicht durch Angst vor Veränderungen bestimmen, sondern wir sehen die Chancen für alle Bürger, die Potenziale des Einzelnen zu aktivieren, indem wir Freiräume zu Ihrer Entfaltung schaffen.


Aktuelle Meldungen

Axel Herrmann ist neuer Ortsvorsteher

(11.10.2018)

Die Gemeindevertretung von Wusterhausen wählte Axel Herrmann zum neuen Ortsvorsteher von Wusterhausen. Er tritt die Nachfolge des kürzlich verstorbenen Wolfgang Kamphausen an.

 

MAZ Lokalteil Kyritz, 11.10.2018 von Wolfgang Hörmann

 

Wusterhausen:

Die Stadt Wusterhausen hat wieder einen Ortsvorsteher. Die Gemeindevertreter wählten bei ihrer Sitzung am Dienstagabend Axel Herrmann. Der seit 1990 selbstständige Elektromeister hatte keinen Gegenkandidaten. Er folgt auf den langjährig in dieser Funktion tätigen kürzlich verstorbenen Wolfgang Kamphausen. Mit der Wahl endet eine mehrmonatige Übergangsperiode, in der sich Gemeindevertreter aus der Stadt fraktionsübergreifend die Pflichten des ehrenamtlich tätigen Vorstehers aufteilten. Als Dauerlösung bis zu den Kommunalwahlen im nächsten Frühjahr taugte das aber nicht. Deshalb war die Stelle ausgeschrieben worden.

Er ist ein erfahrener Kommunalpolitiker

Mit Axel Herrmann übernimmt ein erfahrener Kommunalpolitiker nun die alleinige Zuständigkeit. Mit einer Unterbrechung – der 59-Jährige saß von 2008 bis 2014 als Mitglied der FDP im Kreistag Ostprignitz-Ruppin – ist Herrmann seit 1993 Gemeindevertreter. Gemeinsam mit Torsten Wacker von der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) bildet er eine Fraktion. Im Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus hat Axel Herrmann den Vorsitz. Axel Herrmann hat sich vorgenommen, die Arbeit seines rührigen Vorgängers in dessen Sinn weiter zu führen. „Der Ortsvorsteher sollte immer erster Ansprechpartner für die Bürger sein, problemlos zu erreichen und möglichst rundum die Uhr“, fasste es gegenüber MAZ der 59-Jährige seine künftige Zusatzaufgabe zusammen, um zu ergänzen: „Und er ist das Bindeglied zur Verwaltung der Großgemeinde.“

Ein Ortsbeirat soll 2019 gewählt werden

Seine Amtszeit dauert bis zum 26. Mai 2019. Die dann anstehenden Kommunalwahlen bestimmen für die nächsten fünf Jahre nicht nur die Zusammensetzung der Gemeindevertretung, sie beenden in Wusterhausen auch die Praxis eines als Solisten agierende Ortsvorstehers. Es soll künftig einen fünfköpfigen Ortsbeirat geben. Dieses Gremium bestimmt dann, wer aus seiner Mitte den Vorsitz übernehmen soll.

Foto zur Meldung: Axel Herrmann ist neuer Ortsvorsteher
Foto: Axel Herrmann (Mitte) nahm Blumen und Glückwünsche entgegen. Es gratulierten Bürgermeister Roman Blank und die stellvertretende Vorsitzende der Gemeindevertretung Petra Buschke. Foto: Wolfgang Hörmann

Informationsfahrt nach Berlin (27./28.09.2018)

(02.10.2018)

Vier Freidemokraten aus Ostprignitz-Ruppin besuchten vergangene Woche die FDP-Abgeordnete Linda Teuteberg im Deutschen Bundestag.

 

Text: Oliver Numrich

Foto´s: Axel Herrmann

 

Neben einer Gesprächsrunde mit Teuteberg und einer Stipvisite bei einer Parlamentsdebatte standen der Besuch des Finanzministeriums (inkl. Beschwerde über zu hohe Steuern), der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, eine nächtliche Spreefahrt und etliche weitere Punkte auf dem Programm. Glücklicherweise kam es zu keiner Begegnung mit dem zur selben Zeit in Berlin weilenden türkischen Präsidenten Erdogan. Jetzt hoffen wir auf einen baldigen Gegenbesuch von Linda Teuteberg im schönen Ruppiner Land.

Foto zur Meldung: Informationsfahrt nach Berlin (27./28.09.2018)
Foto: Die "Vier" aus Ostprignitz-Ruppin (v.l. M. Scheidemann, O. Numrich, L. Scheidemann und A. Herrmann)

Sind Menschen in Ostdeutschland fremdenfeindlicher als andere?

(11.09.2018)
Wer hätte gedacht, dass eine solche Frage im Jahr 2018, fast 30 Jahre nach der Wende, öffentlich diskutiert wird?! Mich macht sie wütend, denn die Frage unterstellt, es gäbe ein dunkles Deutschland, in dem man allem Fremden kritisch gegenübersteht, und ein strahlendes Deutschland, wo die Menschen gütig, gerecht und großherzig sind. In Wahrheit klingt schon das verwendete Motto #wirsindmehr wie eine Kampfansage an die Sachsen, Thüringer, Anhaltiner, Mecklenburger und Brandenburger. Denn wer dort lebt und sich nicht schnell genug zum „antifaschistischen Kampf“ bekennt, wird gerne als Feind der Demokratie abgestempelt. 
 
Viele Menschen, die heute in den neuen Bundesländern leben, haben 1989 den Zusammenbruch ihres Staatswesens, der DDR, mit eigenen Augen miterlebt. So etwas macht offenbar per se kritischer gegenüber Obrigkeiten. Viele hatten das Gefühl, nach der Wende hätte man  den Osten Deutschlands vom Westen her übernommen. Viele „Wessis“ sind hier überheblich und arrogant aufgetreten. Für sie war es leicht mit dem Wissensvorsprung, mit Kapital und der Selbstsicherheit des „Systemsiegers“. Dabei wurden den Menschen nicht nur das Wirtschaftssystem, sondern auch die Lebensweise übergestülpt, ihre eigene Kultur oft entwertet. Vielen Menschen wurde damals nicht nur die Arbeit, sondern auch ihre Lebenserfahrung, ihre Identität und ihre Würde genommen. 
 
Heute sehen sie ihr neu aufgebautes Leben erneut gefährdet. Und zwar durch die unkontrollierte Einwanderung von Menschen mit vollkommen anderen Werten, anderer Sprache, anderer Mentalität. Auch die Menschen in Ostdeutschland wissen, dass unter jenen auch echte Kriegsfüchtlinge sind, denen geholfen werden muss und soll. Aber eben leider auch viele andere, denen nach dem Gesetz kein Bleiberecht zusteht, wo offenbar eine Zuwanderung in die Sozialsysteme stattfindet. 
 
Dagegen wehren sich die Menschen in den neuen Bundesländern mit ihrem richtigen Bauchgefühl, dass da etwas nicht stimmt. Sie wehren sich direkter und entschlossener als die meisten Menschen in Westdeutschland. Schließlich haben wir im Westen länger als ein halbes Jahrhundert in Freiheit und Wohlstand leben dürfen, was uns politisch oft satt, träge und naiv gemacht hat. Für viele Menschen in Westdeutschland ist die Freiheit eine Selbstverständlichkeit und der Begriff Heimat hat für sie häufig etwas peinliches. 
Die ungehinderte Einwanderung von Millionen fremder Menschen nach Deutschland wurde bis heute nicht richtig gesetzlich oder demokratisch aufgearbeitet. Die Gefahren wurden zwar von vielen Bürgern erkannt, aber von den Regierenden nicht ernst genommen, sondern ignoriert, klein geredet und lächerlich gemacht. Heute erleben wir fast täglich die Folgen in Form von islamischen Parallelgesellschaften, explodierenden Sozialkosten, Kriminalität und Gewalt, besonders sexuelle Gewalt und nahezu täglich Messerattacken. 
 
Diese Herausforderungen betreffen Menschen in Ost- und Westdeutschland gleichermaßen. Wir sollten uns nicht spalten lassen, sondern uns im Gegenteil gemeinsam daran machen, diese gigantische Aufgabe zu bewältigen. Denn es gibt kein West- oder Ostdeutschland mehr, es gibt nur noch ein gemeinsames Deutschland, für das es sich zu kämpfen lohnt!
 
Dr. Gabriele Schare-Ruf ist Kreisvorsitzende der FDP in Ostprignitz-Ruppin. Sie praktizierte als Hausärztin in Düsseldorf, hat aber vor einigen Jahren eine neue Heimat in Rheinsberg gefunden. 
 

Foto zur Meldung: Sind Menschen in Ostdeutschland fremdenfeindlicher als andere?
Foto: Dr. Gabriele Schare-Ruf, Kreisvorsitzende der FDP in Ostprignitz-Ruppin

Trauer um Alexandra Engelhardt

(21.02.2018)

Nachruf

 

Am 14. Februar 2018 verstarb unsere Parteifreundin

Alexandra Engelhardt

im Alter von 55 Jahren.

Über 10 Jahre war sie Mitglied der Freien Demokratischen Partei.

Als Schatzmeisterin des Ortsverbandes Kleeblatt und als Kassenprüferin im Kreisverband OPR war die Verstorbene viele Jahre ehrenamtlich tätig.

Für ihre engagierte und kompetente Tätigkeit sind wir dankbar.

Alexandra war ein wunderbarer Mensch und sie wird uns allen fehlen.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt ihrem Ehemann Jens, ihrer Mutter, den Kindern Stefanie und Jonas, sowie den weiteren Familienangehörigen.

Wir werden Alexandra Engelhardt stets ein ehrendes Andenken bewahren.

 

 

Dr. Gabriele Schare-Ruf

Vorsitzende des FDP Kreisverbandes

Ostprignitz-Ruppin

 

Axel Herrmann

FDP Ortsverband Kleeblatt

Kyritz-Neustadt-Wusterhausen

Foto zur Meldung: Trauer um Alexandra Engelhardt
Foto: Sie wird uns fehlen als Parteifreundin, Ratgeber - vor allem aber als Mensch.

"Liberale Frauen Brandenburg" kritisieren die Einrichtung von Schutzzonen für Frauen

(31.12.2017)

Liberale Frauen Brandenburg

#KeineSchutzzonen „Die Berliner Polizei hatte mitgeteilt, in diesem Jahr auf der Festmeile am Brandenburger Tor erstmals eine "Women's Safety Area" einzurichten. Dorthin sollen sich Frauen wenden können, die sich belästigt fühlen oder Opfer eines Sexualdeliktes geworden sind.
Die Deutsche Polizeigewerkschaft sieht die geplante Sicherheitszone für Frauen auf der Silvesterparty am Brandenburger Tor kritisch. Gewerkschaftschef Rainer Wendt sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung, die Einrichtung einer solchen Zone sende eine verheerende Botschaft. Damit sage man, dass es Zonen der Sicherheit und Zonen der Unsicherheit gebe. Aus Sicht von Wendt bedeutet dies das Ende von Gleichberechtigung, Freizügigkeit und Selbstbestimmtheit. Frauen sollten ein Anrecht darauf haben, überall sicher zu sein.“ (MDR Aktuell).

Dem stimmen wir uneingeschränkt zu.

Schutzzonen für Frauen – ein No Go und letztlich nichts anderes als eine Kapitulation.
Frauen kämpfen seit Jahren für die Gleichberechtigung von Frauen. Sie haben inzwischen viel erreicht. Und nun sollen Schutzzonen eingerichtet werden, damit Frauen sicher feiern können?! Schutzzonen kennen wir in erster Linie für bedrohte Tierarten.

Nicht mit uns! Wir leben in Deutschland, wo jeder Mensch die gleichen Rechte hat (s. Artikel 3 Grundgesetz: „(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“). Unser Grundgesetz ist das beste der Welt. Im Artikel 1 heißt es: „(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ – Der Staat, in diesem Fall die Polizei, und auch die Bevölkerung dürfen nicht wegschauen, wenn Menschen belästigt werden. Konsequentes Durchgreifen seitens der Polizei und spürbare zeitnahe Konsequenzen durch die Justiz ist hier angesagt.

Jede Frau hat das Recht, überall – ohne Sicherheitszone – sie selbst zu sein, zu feiern wie und mit wem sie will, anzuziehen, was ihr gefällt. Frauen sind kein Freiwild, das man angrapschen darf, wenn jemand der Meinung ist, der Rock sei etwas kurz geraten.

Es ist ein Armutszeugnis für unser Land, wenn Schutzzonen eingerichtet werden (müssen), wohin sich Frauen im Falle einer Belästigung zurückziehen/wenden können.

 

Die Kreisvorsitzende OPR, Frau Dr. Gabriele Schaare-Ruf ergänzt:

"Schutzzonen sind auch Fluchtzonen. Frauen auf der Flucht vor Männern, für die sie Freiwild sind, auch sexuell stets verfügbar. Das hat mit unserem Verständnis von Selbstbestimmung, mit unserer Vorstellung von Gleichberechtigung und Menschenwürde , wie sie in unserem Grundgesetz verankert ist und vor allem mit unserer Definition von Freiheit nichts zu tun. Bis vor wenigen Jahrzehnten mussten wir Frauen um diese Rechte kämpfen und werden dies ganz sicher wieder tun, wenn es erforderlich ist. Frauenverachtendes Verhalten hat in unserer Kultur keinen Platz."

[Link zur Facebook-Seite]

Foto zur Meldung: "Liberale Frauen Brandenburg" kritisieren die Einrichtung von Schutzzonen für Frauen
Foto: Bild zur Meldung

25.11.2017 - Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

(26.11.2017)

Am 25.11.2017 war der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen.

Auch die FDP-Kreisvorsitzende Frau Dr. Gabriele Schare-Ruf engagiert sich dafür, dass Frauen ein Leben in Selbstbestimmung führen können.

Foto zur Meldung: 25.11.2017 - Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Foto: 25.11.2016 - Int. Tag gegen Gewalt an Frauen

Diese Landesregierung kann es nicht.

(04.11.2017)
31. Oktober 2017 - Pressemitteilung

Das einzige ernsthafte Projekt der Rot-Roten Landesregierung in dieser Legislaturperiode ist krachend und mit Ansage gescheitert

Ministerpräsident Dietmar Woidke zieht danach endlich die Reißleine und sagt die verkorkste Kreisgebietsreform ab. Damit wäre die von der FDP-Brandenburg unterstützte Volksinitiative “Bürgernahes Brandenburg“ auf ganzer Linie erfolgreich.

“Es bleibt abzuwarten, ob die nunmehr angekündigte “mildere“ Reform keine Mogelpackung ist. Für offenes Lob ist es vor einer offiziellen Bestätigung zu früh. Aber eines steht nach dem unerträglichen Hin und Her heute schon fest: Rot-Rot hat abgewirtschaftet. Geben Sie dem Land die Chance auf einen Neuanfang, Herr Ministerpräsident. Seien Sie konsequent und treten Sie zurück.“ so der FDP-Landesvorsitzende Axel Graf Bülow.

Eines von vier Großflächenplakaten zur Bundestagswahl 2017 steht an der B5 in Wusterhausen

(13.08.2017)

Heute, am Samstag den 12. August wurde in Wusterhausen auf der Freifläche an der B5/ Einfahrt zur Kyritzer Str. eines von vier Großflächenplakaten, die unser Kreisverband bekommen hat, aufgestellt. Weitere Standorte sind Kyritz, Neuruppin und Lindow.

Foto zur Meldung: Eines von vier Großflächenplakaten zur Bundestagswahl 2017 steht an der B5 in Wusterhausen
Foto: Großflächenplakat unserer Partei in Wusterhausen an der B5

Pressemitteilung der Kreisverbände PR und OPR zur Kreisreform

(26.07.2017)

Pressemitteilung der Kreisverbände Prignitz und Ostprignitz Ruppin zur Kreisreform

[Zur Pressemitteilung vom 24.07.2017]

1. Jahrestreffen des Kreisverbandes in Rheinsberg

(25.06.2017)

Ein interessanter Nachmittag in Schloß und Park Rheinsberg

 

Text und Fotos: Axel Herrmann

 

Dieser für alle Teilnehmer schöne und interessante Nachmittag war lange geplant und trotzdem war Frau Dr. Gabriele Schare-Ruf als Organisatorin schon etwas aufgeregt. Dies verriet die Kreisvorsitzende den Teilnehmern bei ihrer Ansprache zum gemeinsamen Abendessen im Ratskeller zu Rheinsberg. Zuvor gab es eine professionelle Führung durch Schloß und Park Rheinsberg, das zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg gehört. Auch der Landesvorsitzende der Brandenburger Liberalen, Axel Graf Bülow zeigte sich beeindruckt über die ansprechende Teilnehmerzahl von 25 Personen. "Manchmal treffe ich nur 5 - 6 Leute an", verriet er den Anwesenden. Graf Bülow nahm in Begleitung seiner Frau, sowie der Generalsekretärin Jaqueline Krüger und Jan Syre´, Vorsitzender Liberaler Mittelstand Brandenburg, an der Veranstaltung in Rheinsberg teil. Mit einem guten Abendessen, vielen interessanten Gesprächen und einem neuen Mitglied klang dieser schöne Tag aus.

 

 

 

Sofort in Rheinsberg verliebt

(11.04.2017)

Gabriele Schare-Ruf ist neue Chefin des FDP-Kreisverbandes Ostprignitz-Ruppin – die Fachärztin will vor allem neue Mitglieder für die Liberalen gewinnen

Rheinsberg. Erstmals wird der Kreisverband der Liberalen in Ostprignitz-Ruppin von einer Frau geführt: Gabriele Schare-Ruf (65). Die Fachärztin für Allgemeinmedizin ist noch recht jung in der Politik. Ihr politischer Weckruf ereilte sie im Herbst 2015. Bis dahin sei sie lediglich eine Politikkonsumentin gewesen.

„Ich war eine brave Demokratin und habe mein Wahlrecht wahrgenommen.“ Mehr nicht. Doch als Bundeskanzlerin Angela Merkel im Herbst 2015 „unkontrolliert“ die deutschen Grenzen für Flüchtlinge geöffnet habe, drängte es sie in die Politik. „Integration kann nur mit einem Integrationsvertrag gelingen“, ist Schare-Ruf überzeugt. 20 Jahre war sie im Rheinland Hausärztin und hat oft erlebt, wie Integration nicht gelingt. „20 Prozent meiner Patienten waren Türkinnen.“ Die meisten seien friedliche und unpolitische Muslime gewesen, sagt die gebürtige Braunschweigerin, die in Düsseldorf groß geworden ist, dort studiert und lange gearbeitet hat. Doch wenn sie Hausbesuche bei ihren türkischen Patienten gemacht habe, fühlte sie sich hinter deren Wohnungstür oft in ein anderes Land versetzt. „Ich kam in Anatolien an, mit Männlichkeitswahn und Geschlechterapartheid.“ Am meisten ärgerte sie, dass immer wieder junge Mädchen gegen ihren Willen mit Männern aus der alten Heimat ihrer Eltern verheiratet wurden. Diese Gefahr sah Schare-Ruf mit dem Flüchtlingsstrom im Herbst 2015 verstärkt auf Deutschland zukommen.

Deshalb suchte sie eine politische Heimat. Die Alternative für Deutschland (AfD) kam für die Ärztin nicht infrage. „Die machen allein mit Emotionen und Ängsten Politik. Das ist kein Programm.“ Auch CDU und SPD fielen aus. „Die etablierten Parteien haben seit Jahren die Entwicklung verpennt und damit das Entstehen von Parallelgesellschaften begünstigt.“ Für Schare-Ruf, die zwei erwachsene Söhne hat und die seit 2011 in Rheinsberg lebt, blieb die FDP, um sich einzubringen. Die Liberalen haben in Ostprignitz-Ruppin zwar lediglich 33 Mitglieder. Aber das versteht die Ärztin eher als Anspruch, verstärkt neue Mitglieder zu gewinnen, so dass die FDP auch bei den Bundestagswahlen im Herbst punkten kann. Schaffen will das Schare-Ruf vor allem mit zwei Themen: Sie fordert klare Regeln in der Flüchtlingspolitik („Integration gelingt nur, wenn unsere Gesetze anerkannt werden.“) und Konsequenzen, wenn Asylbewerber Sprachkurse ablehnen oder abbrechen. Außerdem will die Ärztin das Thema „soziale Gerechtigkeit“ aufnehmen, das traditionell eher von SPD und Linken besetzt wird. Schare-Ruf stört das nicht. Sie fordert „gleiche Bildungschancen für jedes Kind“. „Die Herkunft darf nie über die Bildungs- und Zukunftschancen eines Kindes entscheiden“, sagt Schare-Ruf. Dieser Punkt ist ihr sehr wichtig. „Ich habe es engagierten Lehrern zu verdanken, dass ich Ärztin werden konnte.“ Für ihre Mutter, eine polnische Katholikin, war hingegen klar, dass Frauen allein mit dem Dreiklang aus Kinder, Küche und Kirche zufrieden sein müssten. Auch Altersarmut ist für Schare-Ruf ein großes Thema. „Es darf nicht sein, dass Menschen, die jahrzehntelang gearbeitet haben, im Alter auf die Unterstützung des Staates angewiesen sind.“ Die Ärztin sieht im Mittelstand das wirtschaftliche Rückgrat. „Die kleinen und mittleren Firmen schaffen die Arbeitsplätze vor Ort.“ Viele große Unternehmen verlagerten indes einfach ihre Standorte ins Ausland. Das findet die Ärztin, die sich in Rheinsberg „verliebt“ hat, ebenso „schrecklich“ wie die Abfindungen in Millionenhöhe für Konzernchefs. Ihr Credo laute: „Wenn es dem Mittelstand gut geht, dann geht es auch allen anderen gut.“

 

Von Andreas Vogel (MAZ Lokalausgabe Kyritz vom 11.04.2017)

Frau an der Spitze

(23.03.2017)

Text: Andreas Vogel, MAZ 23.03.2017

Foto: Axel Herrmann

 

Die Kreis - FDP hat gewählt

 

Neuruppin. Erstmals führt eine Frau den Kreisverband der Liberalen in Ostprignitz-Ruppin: Gabriele Schare-Ruf. Die 65-Jährige, die aus dem Rheinland stammt und seit 2011 in Rheinsberg lebt, wurde am Freitagabend im Neuruppiner Tempelgarten einstimmig gewählt. Das teilte gestern Jens Engelhardt mit.

Der bisherige Kreischef Engelhardt (56), der unabhängiger Versicherungsmakler in Wusterhausen ist, hatte nach drei Amtszeiten nicht erneut für den Posten kandidiert. „Es war Zeit, den Staffelstab weiterzureichen“, so Engelhardt. Er arbeitet als Beisitzer aber weiterhin im FDP-Kreisvorstand mit. Stellvertreter von Gabriele Schare-Ruf, die Fachärztin für Allgemeinmedizin ist, sind der Lindower Kreistagsabgeordnete Bert Groche sowie der ehemalige Wittstocker Bürgermeister Lutz Scheidemann. Als Schatzmeister wurde der Neuruppiner Joachim Pein im Amt bestätigt. Gabriele Schare-Ruf ist von Rheinsberg begeistert und bezeichnet Brandenburg als ihre „absolute Wahlheimat“. Seit 2015 ist sie FDP-Mitglied. Sie will sich vor allem für das Gewinnen neuer Mitglieder einsetzen. Aktuell zählt der Kreisverband der Liberalen 33 Personen.

Foto zur Meldung: Frau an der Spitze
Foto: Die neue Kreisvorsitzende der FDP - Frau Dr. Gabriele Schare-Ruf


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